Vienna Peace Pagoda: Die Friedenspagode mit goldenem Buddha in Wien

Isabella Mueller, @isabella_muenchen

Ich konnte es zuerst nicht glauben, dass es in Wien eine Friedenspagode, ein Denkmal für den Weltfrieden von buddhistischen Mönchen und Freiwilligen im Jahre 1982 gebaut, gibt. Deshalb machte ich mich auf den Weg in den 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Denn die Friedenspagode, die am 25. September 1983 eingeweiht wurde, befindet sich direkt an der Donau. Ich parkte mein Auto auf einem Parkplatz am Ufer der Donau und machte mich auf dem Weg zum Denkmal, das vom Architekten Franz Richhard Schnabel entworfen wurde. Nach kurzer Zeit erblickte ich den weiß strahlenden 26 Meter hohen Rundbau mit eingearbeiteten Reliefbildern und der goldenen Buddhastatue im Zentrum. Ich genoss die Stille, die dort herrschte und erblickte ein weiteres Gebäude auf dem Arreal, in dem ein buddhistischer Orden untergebracht ist, der vom Mönch Gyosei Masunaga, der schon beim Bau des Symbols von Frieden und Empathie mithalf, betreut wird. Im Tempel sind alle Menschen willkommen und können gemeinsam am Tempelleben der Mönche durch Mitsingen, Meditieren, Beten oder in aller Stille teilnehmen. Ich war von der Friedenspagode sehr beeindruckt, von denen es weltweit rund 100 gibt und hielt einige Zeit inne. Die Idee dieses Monument zu bauen, entstand wie viele große Ideen ganz zufällig. Die Pagode befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem Restaurant, in dem zwei buddhistische Mönche nach einer Unterkunft baten und so ins Gespräch mit den Betreiben Lindmayer kamen, deren Bemühungen der Bau dieser Pagode zu verdanken ist. Jedes Jahr finden in der Friedenspagode Events wie das Vesakh-Fest der Buddhistischen Gemeinde Wiens und der Gedenkzeremonie anlässlich des Jahrestages des Atombombenabwurfes auf Nagasaki statt. Ich empfand die Idee dieses Denkmals großartig, „denn wahrer Frieden ist dann erreicht, wenn die Menschen sich verpflichten, niemals anderen nach dem Leben zu trachten und den Gedanken an das Töten aufgeben“, so die Worte von Nichidatsu Fujii, dem Gründer des buddhistischen Ordens Nipponzan Myohoji in Wien. Vielleicht habe ich Euch Lust auf dieses ungewöhnliche Denkmal gemacht, das noch als echter Insidertipp gilt und am 30. Juni 2019 seinen 36. Jahrestag gefeiert hat. Euch nun viel Freude mit den Fotos der Friedenspagode in Wien.

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