Kampf der Gladiatoren im Amphitheater in Trier

Isabella Müller Trier @isabella_muenchen

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands, die vor mehr als 2000 Jahren von den Römern gegründet wurde. Davon zeugen zahlreiche Bauwerke wie die Porta Nigra, das schwarze Stadttor, das auch das Wahrzeichen der Stadt ist. Eine weitere Attraktion ist das römische Amphitheater, das seit 1986 Teil des Trierer UNESCO Welterbe ist und gegen Ende des 2. Jahrhunderts zur Unterhaltung der Massen als ellipsenförmige Arena mit drei Haupträngen mit jeweils acht Sitzreihen erbaut wurde. Das Amphitheater bot mit seinen 22 Meter hohen Rängen für bis zu 20.000 Schaulustige Platz, die blutrünstige Kämpfe der Gladiatoren genauso wie Gauklerspiele und Theateraufführungen dort verfolgten. Das Amphitheater, das am Hang des Petrisberges eingebettet ist, gehört mit seinem Gesamtmaß von 120 x 145 Meter zum 10. größten noch erhaltenen römischen Amphitheater der Welt, das bis ins 5. Jahrhundert zur Belustigung der Massen diente. Erst in den späteren Jahrhunderten wurde es als Steinbruch zweckentfremdet. Heute kann dieses römische Kulturgut besichtigt werden und auch Schauspiel-Führungen mit dem Gladiator Valerius finden dort statt. Seit 1997 gibt es zudem das antike Arenaspektakel „Brot und Spiele“ und seit 1998 auch die „Antikenfestspiele“ sowie andere kulturelle Veranstaltungen. Im Amphitheater konnte ich mich auf eine spannende Entdeckungsreise der Antike begeben und hautnah auf den römischen Spuren wandeln. Euch wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos vom faszinierenden römischen Amphitheater in der schönen Römerstadt Trier, die leider wie viele andere Städte in Deutschland dem Hochwasser zum Opfer fiel. 🙂

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