Eines der schockierendsten Verbrechen in der amerikanischen Kriminalgeschichte ist die Entführung von Barbara Jane Mackle. Es war der 17. Dezember 1968 als ein Albtraum für die 20 Jahre alte Studentin Barbara Jane Mackle Realität wurde. Denn diese wurde an jenem Tag entführt und lebendig 1,8 Meter tief unter der Erde begraben. Der unterirdische enge, feuchte und dunkle Fiberglaskasten wurde für 83 Stunden Barbaras neues Zuhause, bis schließlich die Entführer ihre Lösegeldforderung erhalten hatten. Barbara Jane Mackle war die einzige Tochter von Jane und Robert Mackle. Robert Mackle war ein waschechter Selfmade-Millionär, der zusammen mit seinen Brüdern Elliot und Frank Junior die Deltona Corporation in Florida gegründet hatte, eines der größten Immobilienimperien der USA. Seine Tochter Barbara studierte an der Emory University in Atlanta. Seit Anfang Dezember grassierte dort die Hongkong-Grippe, an der auch Barbara erkrankt war, weshalb ihre Mutter Jane am 3. Dezember von Florida zu ihr reiste, um diese zu pflegen. Dafür hatte Jane sich und Barbara im Hotel Rodeway Inn eingemietet, das unweit vom Campus entfernt war. Jane kümmert sich aufopferungsvoll um Barbara, die mit ihr Mitte Dezember in ihr Haus nach Coral Gables kommen sollte, um dort gemeinsam Weihnachten zu feiern. Aus diesen Grund verabschiedete sich Barbaras Freund Stewart Hunt Woodward am 16. Dezember von ihr. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass sich Barbaras Leben in den nächsten Stunden für immer ändern würde. Denn am 17. Dezember klopften zwei Polizisten gegen 3 Uhr morgens an die Zimmertür der Mackles im Motel Rodeway Inn in Decatur. Sie behaupteten, dass Barbara Mackles Freund in einen Verkehrsunfall mit seinem weißen Ford verwickelt gewesen sei. Als Barbaras Mutter Jane ihnen Zutritt gewährte, wurde diese chloroformiert, gefesselte und geknebelt. Dann zwangen sie Barbara mit vorgehaltener Waffe in ihren blauen Volvo-Kombi. Sie fuhren Barbara zu einem abgelegenen Kiefernwald in Gwinnett County, wo Barbara zu einem ausgegrabenen Erdloch geführt wurde, an dessen Boden sich ein Fiberglaskasten befand. Barbara musste sich in diesen legen, der mit einer Pumpe für Frischluft, Batterielampen, Wasser, Nahrung und Beruhigungstabletten ausgestattet war. Dann teilten ihr die beiden Entführer mit, dass Barbara gekidnappt worden war und gegen eine Lösegeldzahlung bald wieder freigelassen werden würde. Anschließend legten sie Barbara ein Schild mit Aufschrift „Entführt“ in ihre Hände und knipsten ein Polaroidfoto. Zwischenzeitlich war Jane wieder im Hotelzimmer zu Bewusstsein gelangt, die sich befreien konnte und sofort Barbaras Freund verständigte, der wiederum Barbaras Vater informierte. Dieser wollte, dass Stewart das FBI alarmierte. Als das FBI von der Entführung erfuhr, übernahmen diese sofort die Ermittlungen. Am 18. Dezember erhielt Robert Mackle gegen 9 Uhr morgens einen Anruf. Darin teilten ihm die Entführer mit, wo sie die Anweisungen für die Lösegeldforderung versteckt hatten. Diese befand sich auf dessen Grundstück unter einem bestimmten Baum, wo ein kleiner Stein lag, unter dem er graben sollte. Tatsächlich fand er dort ein eingebuddeltes Glasgefäß mit einer 3 Seiten langen maschinengeschriebenen Lösegeldforderung. Der Brief gab Auskunft darüber, dass Barbara lebendig begraben worden war und sie 500.000 Dollar Lösegeld forderten, wenn Robert seine geliebte Tochter Barbara wieder sehen wolle. Kurz danach bekam Robert einen Brief nach Hause, in dem ihm die Entführer den Übergabeort mitteilten und der ein Polaroidfoto von Barbara in ihrer unterirdischen Gruft sowie ein Schmuckstück von ihr enthielt. Nachdem Robert das Geld organisiert hatte, sollte er am nächsten Morgen allein zu einer 6,5 Kilometer entfernten Brücke fahren, wo er das Geld in einem Koffer auf einer Ufermauer ablegen sollte. Robert befolgte die Anweisungen und fuhr danach wieder Nachhause. In der Zwischenzeit holten die Entführer das Geld ab, die mit einem Motorboot von der Insel entlang der Biscayne Bay fuhren, bis sie regelrecht an Land krachten. Der Lärm war so laut, dass die Anwohner die Polizei verständigten. Die Entführer versuchten zu fliehen. Es kam zu einem kurzen Schusswechsel zwischen der Polizei und den Entführern, die den Koffer mit Lösegeld fallen ließen, aber entkommen konnten. Damit war die Lösegeldübergabe kläglich gescheitert. Robert war am Boden zerstört, der um das Leben seiner Tochter fürchtete, weshalb er Inserate in den Kleinanzeigen aller großen Zeitungen in Miami schaltete, um so Kontakt mit Barbaras Entführern aufzunehmen. Tatsächlich ging Roberts Plan auf, die Entführer meldeten sich und Robert übergab am 20. Dezember um 1 Uhr nachts das Lösegeld zum zweiten Mal. Nach 12 quälenden Stunden ging beim FBI-Büro in Atlanta ein Anruf mit den vagen Standortkoordinaten von Barbaras Aufenthaltsort ein. Über 100 Agenten begaben sich dorthin, um nach Barbara zu suchen, die sie gegen 16.15 Uhr fanden und aus ihrem unterirdischen Verließ befreien konnten. Barbara war stark dehydriert und geschwächt, die in ihrer 83-stündigen Gefangenschaft 4,5 Kilogramm abgenommen hatte. Doch was wurde aus Barbaras Entführern? Nach Barbaras Mutter Jane handelte es sich bei den Entführern um einen Mann und eine Frau. Durch die erste missglückte Lösegeldübergabe, in der die Entführer ihr Fahrzeug zurückgelassen hatten, konnte der blaue Volvo-Kombi einem Mann namens George Deakin zugeordnet werden, in dem sich außer Fingerabdrücken auch Polaroidfotos von Barbara im Fiberglas-Sarg befanden. George Deakin war wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität von Miami. Als die Behörden sich dort nach ihm erkundigten, stellte das Institut für Meereswissenschaften fest, dass ein Motorboot aus ihrer Bootswerft genau in der Nacht der Lösegeldübergabe verschwunden war. Darüber hinaus hatte Deakin am Tag der Entführung seinen Jahresurlaub genommen. Durch Deakin kamen sie auf dessen Komplizin. Diese war die 26 Jahre alte Doktorandin Ruth Eisemann-Schier, die in Honduras geboren wurde und österreichischer Abstammung war. Dank eines Stipendiums für Meeresbiologie konnte sie an der Universität von Miami studieren. Ruth hatte Deakin während einer Forschungsreise nach Bermudas kennen und lieben gelernt. Nach umfangreichen Ermittlungen entpuppte sich George Deakin als der 23 Jahre alte Gary Steven Krist. Dieser galt als hochintelligent, der am 29. April 1945 geboren wurde und teilweise in Pelican und Utah aufwuchs. Bereits im Jugendalter begann er eine kriminelle Laufbahn, die ihn bis ins Erwachsenenalter begleiten sollte. Mit 14 Jahren verübte er seine ersten Raubzüge. Doch das war nur der Anfang einer Serie von Verbrechen, die ihn schließlich den Knast einbrachten. Doch Krist schaffte es im November 1966 aus dem Deuel Vocational Institute, einem kalifornischen Staatsgefängnis zu fliehen. Er tauchte unter, heiratete und zog nach Massachusetts, wo er wenige Monate in einem Magnetlabor am MIT tätig war. Danach bekam er einen Job an der Universität von Miami, wo er gemeinsam mit Ruth sein größtes Verbrechen plante: die Entführung von Barbara Jane Mackle, die er und Ruth lebendig in einer belüfteten Box unter der Erde im Jahr 1968 begruben. Gary Steven Krist wurde kurz nach der Entführung gefasst. Nachdem der Inhaber eines Bootszubehörladens in West Palm Beach einen verdächtigen Mann den Behörden gemeldet hatte, der ein Boot gekauft hatte. Die Beschreibung des Mannes passte auf Krit, der den Okeechobee Waterway passierte, wo er schließlich am 22. Dezember festgenommen wurde. Bei ihm wurden 18.000 Dollar in einem Aktenkoffer und 450.000 Dollar in einem Koffer, der in einem Bootswrack versteckt war, gefunden. Seine Komplizin Ruth Eisemann-Schier konnte erst nach 79 Tagen verhaftet werden. Diese hatte es als erste Frau geschafft, auf die Liste der 10 meistgesuchtesten Verbrecher des FBI zu gelangen. Sie wurde im März 1968 verhaftet, als sie sich als Pflegehelferin in einer psychiatrischen Klinik in Norman beworben hatte. Ruth hatte bei der Bewerbung ihre Fingerabdrücke abgegeben, die die Behörden schnell mit den gefundenen im blauen Volvo zuordnen konnten. Ruth legte sofort nach ihrer Verhaftung ein umfassendes Geständnis ab. Sie zeigte Reue und bedauerte, was sie getan hatte. Sie wurde zu 7 Jahren Haft verurteilt, von denen sie 3 Jahre verbüßte. Danach wurde sie nach Honduras abgeschoben, die später heiratete und zurückgezogen lebte. Krist hingegen zeigte keinerlei Reue. Er verhielt sich hochnäsig und uneinsichtig, weshalb er im Mai 1969 wegen der Entführung von Barbara Jane Mackle mit Lösegeldforderung zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Zu seiner Überraschung wurde er 1979 nach nur zehn Jahren auf Bewährung entlassen. Der Grund für seine frühzeitige Freilassung war seine angebliche Rehabilitierung und das Versprechen, Missionar zu werden. Nach seiner Freilassung erhielt Krist eine Begnadigung und begann eine medizinische Ausbildung. Er praktizierte schließlich in Indiana, verlor jedoch 2003 seine Lizenz wegen Falschangaben über disziplinarische Maßnahmen während seiner Facharztausbildung. Anfang März 2006 wurde Krist in Mobile Bay verhaftet. Er hatte vor der Küste Alabamas im Boot nicht nur 14 Kilogramm Kokain geladen, sondern auch mehrere Personen, die er illegal gegen Bezahlung in die USA einschleusen wollte. Im Januar 2007 wurde er zu mehr als fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Gary Krists Geschichte ist nicht nur eine Abfolge von Verbrechen, sondern zeigt auch seine Fähigkeit, immer wieder neue Wege zu finden, um der Justiz zu entkommen und neue kriminelle Tätigkeiten zu entwickeln. Er sah sich selbst als „Einstein des Verbrechens“, was in seiner Auffassung auf seine Kreativität und Expertise in kriminellen Tätigkeiten hindeutet. Krist Leben war eine Serie von Inhaftierungen und Fluchten, die ihn schlussendlich zu einem der bekanntesten Kriminellen Amerikas machten. Sein Kidnapping-Plan war durchdacht und detailliert ausgearbeitet, doch letztlich scheiterte er an Kleinigkeiten, die er nicht vorhergesehen hatte. Während Gary Krist seine kriminelle Karriere fortsetzte, hinterließ er eine Spur des Leids bei seinen Opfern und deren Familien. Barbara Jane Mackle, die Hauptfigur seines bekanntesten Verbrechens, heiratete nach der Entführung ihren Collegefreund Stewart Hunt Woodward, mit dem sie zwei Kinder bekam und bis zu seinem Tod im Jahr 2013 verheiratet blieb. Ihr traumatisches Erlebnis beschrieb sie zusammen mit dem Reporter Gene Miller in ihrem 1972 veröffentlichten Buch „83 Hours ‘Til Dawn“. Trotz ihrer schrecklichen Erfahrung lehnte sie die Todesstrafe für Krist ab und zeigte eine bemerkenswerte Gnade. Am Ende fand Gary Krist keinen Frieden. Sein Leben war ein ständiger Konflikte mit dem Gesetz und dem Versuch, seine kriminellen Aktivitäten zu verbergen. Die mehrfachen Inhaftierungen und die dauerhafte Überwachung durch die Strafverfolgungsbehörden verhinderten, dass er jemals ein normales Leben führen konnte. Gary Krists Lebensgeschichte ist ein Beispiel dafür, wie kriminelle Genialität und Arroganz einen Menschen letztlich zu Fall bringen können. Trotz seiner Fähigkeiten und Intelligenz konnte er den Kreislauf der Kriminalität nie durchbrechen und musste immer wieder für seine Taten büßen. Gary Steven Krist bleibt eine rätselhafte Figur in der Kriminalgeschichte. Sein Lebensweg zeigt, dass selbst die brillantesten Pläne und größten Ambitionen nicht vor den Konsequenzen des eigenen Handelns schützen können. In der Geschichte des Verbrechens wird er als eine der facettenreichsten und tragischsten Figuren in Erinnerung bleiben und Barbar Jane Mackle als eine wahre Überlebensheldin, die ihr Leben trotz dieser entsetzlichen Erfahrung bravourös meistert. In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Freude mit meinen Fotos von Atlanta, wo einst Barbara Mackle gekidnappt wurde. 🙂
Buried alive: The dramatic kidnapping of Barbara Mackle
One of the most shocking crimes in American criminal history is the kidnapping of Barbara Jane Mackle. It was December 17, 1968, when a nightmare became reality for 20-year-old student Barbara Jane Mackle. On that day, she was kidnapped and buried alive 1.8 meters underground. The cramped, damp, and dark fiberglass box became Barbara’s new home for 83 hours until her kidnappers finally received their ransom demand. Barbara Jane Mackle was the only daughter of Jane and Robert Mackle. Robert Mackle was a true self-made millionaire who, together with his brothers Elliot and Frank Junior, had founded the Deltona Corporation in Florida, one of the largest real estate empires in the US. His daughter Barbara was studying at Emory University in Atlanta. Since the beginning of December, the Hong Kong flu had been rampant there, and Barbara had also fallen ill, which is why her mother Jane traveled from Florida to be with her on December 3 to take care of her. Jane had booked rooms for herself and Barbara at the Rodeway Inn, which was not far from the campus. Jane devoted herself to caring for Barbara, who was supposed to come with her to her house in Coral Gables in mid-December to celebrate Christmas together. For this reason, Barbara’s boyfriend Stewart Hunt Woodward said goodbye to her on December 16. No one could have guessed at that point that Barbara’s life would change forever in the next few hours. Because on December 17, at around 3 a.m., two police officers knocked on the Mackles‘ door at the Rodeway Inn motel in Decatur. They claimed that Barbara Mackles‘ boyfriend had been involved in a traffic accident with his white Ford. When Barbara’s mother Jane let them in, they chloroformed, tied up, and gagged her. Then they forced Barbara into her blue Volvo station wagon at gunpoint. They drove Barbara to a remote pine forest in Gwinnett County, where Barbara was led to a dug-out hole in the ground with a fiberglass box at the bottom. Barbara was forced to lie down in it, which was equipped with a pump for fresh air, battery-powered lamps, water, food, and sedatives. The two kidnappers then informed her that she had been kidnapped and would soon be released in exchange for a ransom payment. They then placed a sign in Barbara’s hands that read “Kidnapped” and took a Polaroid photo. In the meantime, Jane had regained consciousness in the hotel room, managed to free herself, and immediately contacted Barbara’s boyfriend, who in turn informed Barbara’s father. He wanted Stewart to alert the FBI. When the FBI learned of the kidnapping, they immediately took over the investigation. On December 18, Robert Mackle received a phone call at around 9 a.m. In it, the kidnappers told him where they had hidden the instructions for the ransom demand. It was on his property under a certain tree, where there was a small stone under which he should dig. Sure enough, he found a buried glass jar containing a three-page typewritten ransom note. The letter stated that Barbara had been buried alive and that they were demanding a ransom of $500,000 if Robert wanted to see his beloved daughter Barbara again. Shortly afterwards, Robert received a letter at home in which the kidnappers told him the handover location and included a Polaroid photo of Barbara in her underground tomb and a piece of her jewelry. After Robert had organized the money, he was to drive alone the next morning to a bridge 6.5 kilometers away, where he was to place the money in a suitcase on a retaining wall. Robert followed the instructions and then drove home. In the meantime, the kidnappers picked up the money, traveling by motorboat from the island along Biscayne Bay until they crashed onto land. The noise was so loud that residents called the police. The kidnappers tried to flee. There was a brief exchange of gunfire between the police and the kidnappers, who dropped the suitcase with the ransom money but managed to escape. The ransom handover had failed miserably. Robert was devastated, fearing for his daughter’s life, so he placed ads in the classifieds of all the major newspapers in Miami in an attempt to contact Barbara’s kidnappers. Robert’s plan worked, the kidnappers got in touch, and Robert handed over the ransom for the second time at 1 a.m. on December 20. After 12 agonizing hours, the FBI office in Atlanta received a call with vague coordinates of Barbara’s location. Over 100 agents went there to search for Barbara, whom they found at around 4:15 p.m. and were able to free from her underground dungeon. Barbara was severely dehydrated and weakened, having lost 4.5 kilograms during her 83 hours in captivity. But what became of Barbara’s kidnappers? According to Barbara’s mother Jane, the kidnappers were a man and a woman. The first failed ransom drop, in which the kidnappers left their vehicle behind, led to the blue Volvo station wagon being traced to a man named George Deakin, in which, in addition to fingerprints, Polaroid photos of Barbara in the fiberglass coffin were found. George Deakin was a research assistant at the University of Miami. When the authorities inquired about him there, the Institute of Marine Sciences discovered that a motorboat had disappeared from their boatyard on the very night of the ransom handover. In addition, Deakin had taken his annual leave on the day of the kidnapping. Deakin led them to his accomplice. She was 26-year-old doctoral student Ruth Eisemann-Schier, who was born in Honduras and was of Austrian descent. Thanks to a scholarship in marine biology, she was able to study at the University of Miami. Ruth had met and fallen in love with Deakin during a research trip to Bermuda. After extensive investigations, George Deakin turned out to be 23-year-old Gary Steven Krist. He was considered highly intelligent, was born on April 29, 1945, and grew up partly in Pelican and Utah. He began a criminal career in his youth, which would accompany him into adulthood. At the age of 14, he committed his first robberies. But that was only the beginning of a series of crimes that eventually landed him in prison. However, Krist managed to escape from the Deuel Vocational Institute, a California state prison, in November 1966. He went into hiding, got married, and moved to Massachusetts, where he worked for a few months in a magnetics laboratory at MIT. He then got a job at the University of Miami, where he and Ruth planned his greatest crime: the kidnapping of Barbara Jane Mackle, whom he and Ruth buried alive in a ventilated box underground in 1968. Gary Steven Krist was caught shortly after the kidnapping after the owner of a boat supply store in West Palm Beach reported a suspicious man who had purchased a boat to the authorities. The description of the man matched Krit, who was passing through the Okeechobee Waterway, where he was finally arrested on December 22. He was found with $18,000 in a briefcase and $450,000 in a suitcase hidden in a boat wreck. His accomplice, Ruth Eisemann-Schier, was not arrested until 79 days later. She was the first woman to make the FBI’s list of 10 most wanted criminals. She was arrested in March 1968 when she applied for a job as a nursing assistant at a psychiatric clinic in Norman. Ruth had provided her fingerprints when she applied, which the authorities were quickly able to match with those found in the blue Volvo. Ruth made a full confession immediately after her arrest. She showed remorse and regretted what she had done. She was sentenced to seven years in prison, of which she served three. She was then deported to Honduras, where she later married and lived a secluded life. Krist, on the other hand, showed no remorse. He behaved arrogantly and unreasonably, which is why he was sentenced to life imprisonment in May 1969 for the kidnapping of Barbara Jane Mackle with a ransom demand. To his surprise, he was released on parole in 1979 after only ten years. The reason for his early release was his alleged rehabilitation and his promise to become a missionary. After his release, Krist received a pardon and began medical training. He eventually practiced in Indiana, but lost his license in 2003 for misrepresenting disciplinary actions taken during his residency. In early March 2006, Krist was arrested in Mobile Bay. Off the coast of Alabama, he had loaded not only 14 kilograms of cocaine onto his boat, but also several people whom he intended to smuggle into the US illegally in exchange for payment. In January 2007, he was sentenced to more than five years in prison. Gary Krist’s story is not just a series of crimes, but also shows his ability to repeatedly find new ways to evade justice and develop new criminal activities. He saw himself as the “Einstein of crime,” which in his view refers to his creativity and expertise in criminal activities. Krist’s life was a series of incarcerations and escapes that ultimately made him one of America’s most notorious criminals. His kidnapping plan was well thought out and detailed, but ultimately failed due to minor details he had not foreseen. As Gary Krist continued his criminal career, he left a trail of suffering in the wake of his victims and their families. Barbara Jane Mackle, the main character in his most famous crime, married her college boyfriend Stewart Hunt Woodward after the kidnapping, with whom she had two children and remained married until his death in 2013. She described her traumatic experience together with reporter Gene Miller in their book “83 Hours ‚Til Dawn,” published in 1972. Despite her horrific experience, she opposed the death penalty for Krist and showed remarkable mercy. In the end, Gary Krist found no peace. His life was a constant struggle with the law and attempts to conceal his criminal activities. Multiple incarcerations and constant surveillance by law enforcement prevented him from ever leading a normal life. Gary Krist’s life story is an example of how criminal genius and arrogance can ultimately bring a person down. Despite his abilities and intelligence, he was never able to break the cycle of crime and had to pay for his actions time and again. Gary Steven Krist remains an enigmatic figure in criminal history. His life story shows that even the most brilliant plans and greatest ambitions cannot protect one from the consequences of one’s own actions. In the history of crime, he will be remembered as one of the most multifaceted and tragic figures, and Barbara Jane Mackle as a true heroine of survival who mastered her life brilliantly despite this horrific experience. With this in mind, I hope you enjoy my photos of Atlanta, where Barbara Mackle was once kidnapped. 🙂

