Ein brutaler Mord an einer 38 Jahre alten Frau ereignete sich am 10. August 2002 in einer Wohnung im Neubaugebiet am Ortsrand der Gemeinde Poing. An jenem Tag parkte die 38 Jahre alte Gudrun Wudy ihren dunkelblauen Audi in der Tiefgarage, bevor sie sich auf den Weg in ihre Wohnung machte. Zwei Tage später fand ihr Vater, der ihre Hecke stutzen wollte, diese tot in ihrer Wohnung übersät mit blauen Flecken und Stichverletzungen am Hals in ihrer Badewanne liegend vor. Gudrun Wudy war Mobilfunk-Managerin, deren einziger Mitbewohnerin ihre geliebte Katze war. Die Obduktion ergab, dass Gudrun durch mehrere Stichwunden am Hals gestorben war. Darüber hinaus war Gudrun nach ihrem Tod mehrfach vergewaltigt worden. Wer war nur zu solch einer Tat fähig und warum gab es keinerlei Einbruchsspuren, kannte Gudrun etwa ihren Mörder? Um diese Fragen zu klären, wurde die Sonderkommission „Bergfeld“ ins Leben gerufen. Über 60 Beamten suchten die Gegend nach Spuren ab. Außerdem wurden 1.500 Männer aus der Umgebung aufgefordert eine Speichelprobe abzugeben, da DNA-Spuren des Täters am Tatort gefunden wurden. Dieser Speicheltest war bis dahin der größte, der in Oberbayern durchgeführt wurde. Allerdings weigerten sich 14 Männer ihre Speichelprobe abzugeben, die per richterlicher Anweisung dazu gezwungen wurden. Aber der Massengentest blieb ergebnislos, weshalb im März 2003 die Soko die DNA-Untersuchungen auf alle Männer im Alter von 14 bis 45 Jahren, die im Umkreis von 5 Kilometer vom Tatort entfernt wohnten, ausgeweitet wurde. Aber erneut fehlte vom Täter jede Spur. Auch ein Beitrag in der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“, der bereits im Februar 2003 ausgestrahlt wurde, in dem der Mord an Gudrun Wudy thematisiert wurde, führte zu keinerlei Hinweisen auf den Täter. Über 1 Jahr lang tappten die Ermittler völlig im Dunkeln, wer Gudrun Wudy ermordet und anschließend deren Leiche mehrfach geschändet hatte. Dann meldete sich bei der Polizei die 19 Jahre alte Hacer E., die Unglaubliches berichtete. Diese war die Ex-Verlobte des 21 Jahre alten Gelegenheitsarbeiters Michael F., die im Wäscheschrank eine versteckte Videokassette gefunden hatte. Als sie die den Inhalt dieser sah, war sie völlig entsetzt. Sie sah Michael in der Badewanne beim Sex mit einer Frau. In ihrem Hals steckte ihr Küchenmesser. Zwar existierte die Videokassette nicht mehr, da Michael F. diese längst verbrannt hatte, aber die am Tatort gefundene DNA, ein Schuhabdruck sowie Kleidungsstücke und Schmuck der Toten, die Michael F. als Souvenir mitgenommen und bei seiner Mutter im Speicher deponiert hatte, reichten aus, dass dieser gestand. Michael F. entpuppte sich als leidenschaftlicher Spanner, der alleinstehenden Frauen auflauerte. Am 10. August 2002 hatte er wieder einmal einen Streifzug durch Poing gemacht, als er in der Tiefgarage auf Gudrun Wudy stieß. Er folgte dieser, die er als sie ihre Wohnungstür aufschloss, in ihre Wohnung stieß und ihr einen Stromschlag mit seinem Elektroschocker verpasste. Doch Gudrun wurde dadurch nicht außer Gefecht gesetzt, die sich heftig wehrte, so dass Michael F. sein mitgebrachtes Küchenmesser zückte und ihr dieses mehrfach in den Hals stieß, wobei er ihr Rückenmark durchtrennte. Anschließend legte er diese in die Badewanne, wo er Sex mit der Toten hatte, was er alles mit seiner Videokamera filmte. Diesen Film wollte er ins Internet stellen, denn Michael F. wollte als Massenmörder á la Ted Bundy in die Geschichte eingehen. Er hatte sogar extra eine Homepage als Massenmörder entworfen, um so endlich Anerkennung zu erhalten. Denn Michael F., der sehr klein war und eine große Nase hatte, wurde seit seiner Jugend von seinen Mitschülern gemobbt, dessen einziger Freund der Fernseher war. Zur Tatzeit wurde Michael F. „schwere seelische Abartigkeit mit voyeuristischen, nekrophilen, fetischistischen und sadistischen Zügen“ bescheinigt. Dieser wurde vom Landgericht zur Jugendhöchststrafe von 10 Jahren und Unterbringung in einem psychiatrischen Klinikum verurteilt. Anno 2012 stellte er einen Antrag auf Haftentlassung sowie auf Verlegung in den normalen Vollzug, beides wurde abgelehnt. Im Januar 2013 beging Michael F. in der psychiatrischen Anstalt in Straubing Suizid. Der Mordfall, der als „Badewannen-Mord“ bezeichnet wurde, war einer der größten Fälle in der Kriminalgeschichte Oberbayerns. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos der bayerischen Landeshauptstadt München, die östlich von Poing liegt. 🙂
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