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Der Wiener Schnitzel Mord und die Mafia

Isabella Mueller @isabella_muenchen Wien

Isabella Mueller @isabella_muenchen Wien

Die Wiener Innenstadt, bekannt für ihre prächtigen Gebäude wurde im Dezember 2018 von einem verstörenden Ereignis heimgesucht. Inmitten der weihnachtlich geschmückten Straßen, in denen sich Einheimische und Touristen tummelten, hallte der scharfe Knall mehrerer Schüsse. Das Echo dieser Gewalt durchbrach die Idylle der Donaumetropole und ließ die Menschen in Panik zurück. Der Vorfall ereignete sich in einer Fußgängerpassage vom Lugeck zur Wollzeile, unweit des berühmten Schnitzelrestaurants Figlmüller, einer der bekanntesten kulinarischen Institutionen Wiens. Hier wurden zwei Männer Opfer eines brutalen Angriffs, der an eine klassische Mafia-Hinrichtung erinnerte. Einer der Männer, Vladimir Roganovic, ein 31-jähriger Mann mit Verbindungen zu einem Balkan-Unterwelt-Clan, starb noch am Tatort. Der andere Mann wurde schwer verletzt ins Wiener AKH gebracht, wo er sofort operiert wurde und tatsächlich überlebte. Der junge Mann entpuppte sich als der 23 Jahre alte Stefan V., der Sohn eines ehemaligen mächtigen Bosses der Mafia war. Die Wiener Polizei reagierte schnell und leitete umfassende Maßnahmen ein. Der Täter, der möglicherweise selbst angeschossen wurde, entkam laut Zeugenaussagen in einem schwarzen Mercedes, hinterließ aber eine Blutspur. Die Fahndung erstreckte sich bald über das gesamte Stadtgebiet, wobei mehrere Personen angehalten und aufgefordert wurden, sich auszuweisen. Via Twitter kommunizierte die Polizei ihre Erkenntnisse, teilweise auch in englischer Sprache. Dies geschah nicht nur wegen der internationalen Berichterstattung, sondern auch aufgrund der vielen Touristen, die sich zur Weihnachtszeit in Wien aufhielten. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Vorfall in Wien nicht um einen Terrorakt handelte, sondern wahrscheinlich um eine Fehde zwischen Balkan-Clans. Bei den Balkan-Clans handelte es sich um den mafiösen Kavacki-Clan und den Skaljarski-Clan, beide Clans wurden nach einer Siedlung in Kotor benannt. Ende 2014 war es zwischen den beiden Clans wegen eines Drogen-Geschäftes zum Streit gekommen. Der Kavacki-Clan soll der anderen Mafia-Bande 200 Kilogramm Kokain aus einer Wohnung in Valencia gestohlen haben. Danach kam es zu blutigen Abrechnungen in Valencia, Montenegro und in Serbien. Bei diesen kam auch der Vater und der Bruder von dem Schwerverletzten Stefan V. ums Leben. Vladimir Roganovic, der erst am 7. Dezember 2018 aus dem Gefängnis entlassen worden war, gehörte dem berüchtigten „Kavacki-Clan“ aus Montenegro an. Er hatte eine kriminelle Vergangenheit. Seine Verbindung zu illegalen Aktivitäten, einschließlich Dokumentenfälschung und Waffenbesitz, war bekannt. Somit wurde der Mord als Teil einer unterweltlichen Auseinandersetzung interpretiert, die in den Straßen Wiens ihren tödlichen Höhepunkt fand. Zeugen berichteten, dass sie die Gruppe zuvor bei einem gemeinsamen Mittagessen im Schnitzel-Restaurant „Figlmüller“ gesehen hatten, wo offenbar Spannungen aufflammten. Nach dem Mord, der in den Medien als „Mafia-Mord“ beschrieben wurde, bestritt ein in Untersuchungshaft befindlicher 29-Jähriger vehement seine Beteiligung. Aus mehreren Zeugenaussagen ging hervor, dass der 29-Jährige dem Schützen nachgelaufen sei, bevor dieser sich umdrehen und auf ihn zielen konnte. Der Angriff endete damit, dass sich der Verdächtige versteckte und anschließend versuchte, Erste Hilfe zu leisten. Laut der Wiener Polizei rief er in englischer Sprache: „Is he dead, is he dead?“, als der getötete Mann abgedeckt wurde. Dieser emotionale Ausruf wurde durch Zeugenaussagen bestätigt und sorgte für eine Welle der Empathie gegenüber dem Inhaftierten. Während die Suche nach dem Täter fortgesetzt wurde, blieb die Frage nach den Motiven des Verbrechens entscheidend. Rivalitäten zwischen montenegrinischen Clans, möglicherweise im Zusammenhang mit Drogenhandel, standen im Fokus der Ermittlungen. Der Mord an Vladimir R., direkt nach Verlassen eines Restaurants am Lugeck, war ein gezielter Angriff und wurde als Hinrichtung wahrgenommen. Die Wiener Bevölkerung reagierte bestürzt auf die Ereignisse, die ihr Bild einer sicheren und kulturell reichen Stadt trübten. Diskussionen über die Präsenz internationalen Verbrechens fanden in politischen und sozialen Kreisen statt. Medienberichte verfolgten die Entwicklung der Ermittlungen und brachten vielfach die Sorge der Bürger zum Ausdruck, dass solch brutale Gewaltakte auch in einer Stadt wie Wien geschehen können. Die Berichterstattung erstreckte sich bis in die internationalen Medien, wodurch die Stadt Wien in den Fokus globaler Aufmerksamkeit rückte. Touristen, die damals die festliche Atmosphäre der Stadt genießen wollten, befanden sich nun inmitten einer polizeilichen Großfahndung. Die Polizei, die sowohl national als auch international agierte, war Symbol für die schnelle und stehts bemühte Kontrolle und Sicherheit in Krisensituationen. Der Vorfall brachte viele Fragen auf, nicht nur hinsichtlich der Sicherheitslage in Wien, sondern auch bezüglich der internationalen Verflechtungen von Kriminalität. Während der Täter weiterhin auf der Flucht war, bemühte sich die Polizei darum, dem Verbrechen und seinen tieferliegenden Netzwerken auf die Spur zu kommen. Die Rolle des angeklagten 29-Jährigen blieb undurchsichtig, und die rechtlichen Prozesse rund um den Fall waren von größtem Interesse innerhalb der österreichischen Gesellschaft. Der Mafia-Mord mitten in Wien offenbarte auf dramatische Weise die Herausforderungen moderner urbaner Sicherheit und die ständige Wachsamkeit, die erforderlich ist, um die unsichtbaren Grenzen zwischen Alltag und Gefahr zu verwalten. Bis heute konnte der Mörder von Vladimir Roganovic trotz intensiver Ermittlungen der Wiener Polizei nicht gefasst werden. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von der Donaumetropole Wien, in der die tödliche Mafia-Hinrichtung stattfand. 🙂

The Wiener Schnitzel Murder and the Mafia

Vienna’s city center, known for its magnificent buildings, was shaken by a disturbing event in December 2018. Amidst the Christmas-decorated streets, bustling with locals and tourists, the sharp bang of several gunshots echoed. The echo of this violence shattered the idyll of the Danube metropolis and left people in a state of panic. The incident took place in a pedestrian passageway from Lugeck to Wollzeile, not far from the famous schnitzel restaurant Figlmüller, one of Vienna’s most renowned culinary institutions. Here, two men were victims of a brutal attack reminiscent of a classic mafia execution. One of the men, Vladimir Roganovic, a 31-year-old with ties to a Balkan underworld clan, died at the scene. The other man was taken to Vienna General Hospital with serious injuries, where he underwent immediate surgery and actually survived. The young man turned out to be 23-year-old Stefan V., the son of a former powerful mafia boss. The Vienna police reacted quickly and took comprehensive measures. According to witness statements, the perpetrator, who may have been shot himself, escaped in a black Mercedes, but left a trail of blood behind. The search soon spread across the entire city, with several people being stopped and asked to show their ID. The police communicated their findings via Twitter, partly in English. This was not only because of the international media coverage, but also because of the many tourists who were in Vienna during the Christmas season. Investigations revealed that the incident in Vienna was not an act of terrorism, but probably a feud between Balkan clans. The Balkan clans involved were the mafia-like Kavacki clan and the Skaljarski clan, both named after a settlement in Kotor. At the end of 2014, a dispute arose between the two clans over a drug deal. The Kavacki clan allegedly stole 200 kilograms of cocaine from an apartment in Valencia belonging to the other mafia gang. This led to bloody reprisals in Valencia, Montenegro, and Serbia. The father and brother of Stefan V., who was seriously injured, were also killed in these incidents. Vladimir Roganovic, who had only been released from prison on December 7, 2018, belonged to the notorious “Kavacki clan” from Montenegro. He had a criminal past. His connection to illegal activities, including document forgery and weapons possession, was well known. The murder was therefore interpreted as part of an underworld dispute that reached its deadly climax on the streets of Vienna. Witnesses reported that they had previously seen the group having lunch together at the schnitzel restaurant “Figlmüller,” where tensions apparently flared. After the murder, which was described in the media as a “Mafia murder,” a 29-year-old man in custody vehemently denied his involvement. Several witness statements indicated that the 29-year-old had run after the shooter before he could turn around and aim at him. The attack ended with the suspect hiding and then attempting to administer first aid. According to the Vienna police, he shouted in English, “Is he dead, is he dead?” as the murdered man was covered. This emotional exclamation was confirmed by witness statements and caused a wave of empathy towards the detainee. As the search for the perpetrator continued, the question of the motives for the crime remained crucial. Rivalries between Montenegrin clans, possibly related to drug trafficking, were the focus of the investigation. The murder of Vladimir R., immediately after leaving a restaurant on Lugeck, was a targeted attack and was perceived as an execution. The Viennese population reacted with dismay to the events, which clouded their image of a safe and culturally rich city. Discussions about the presence of international crime took place in political and social circles. Media reports followed the progress of the investigation and often expressed citizens‘ concerns that such brutal acts of violence could also occur in a city like Vienna. The coverage extended to the international media, bringing the city of Vienna into the global spotlight. Tourists who had come to enjoy the festive atmosphere of the city now found themselves in the midst of a major police manhunt. The police, operating both nationally and internationally, were a symbol of rapid and constant control and security in crisis situations. The incident raised many questions, not only about the security situation in Vienna, but also about the international connections of crime. While the perpetrator remained at large, the police worked to track down the crime and its underlying networks. The role of the 29-year-old defendant remained unclear, and the legal proceedings surrounding the case were of great interest to Austrian society. The mafia murder in the heart of Vienna dramatically revealed the challenges of modern urban security and the constant vigilance required to manage the invisible boundaries between everyday life and danger. To date, despite intensive investigations by the Vienna police, Vladimir Roganovic’s murderer has not been caught. I hope you enjoy my photos of Vienna, the metropolis on the Danube, where the deadly mafia execution took place. 🙂

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