Eine waschechte italienische Räuberbraut, die selbst vor dem Mord an ihrer eigenen Schwester nicht zurückschreckte, war Maria Oliviero, besser bekannt als Ciccilla. Diese unerschrockene und gesetzlose Frau gehörte zu den Brigantinen, gesetzlosen und gefährlichen Frauen, die sich wie Männer kleideten, Waffen trugen und während des Bürgerkriegs nach ihren eigenen Gesetzen in den Bergen des antiken Lukaniens lebten. Die Briganten waren eine Protestbewegung gegen die ausbeuterischen Großgrundbesitzer, die sich anlässlich der Einheitsbewegung des Risorgimento Carmine Crocco anschlossen und den italienischen Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi den Rücken stärkten. Doch als dieser die Versprechungen, die er ihnen gegenüber gemacht hatte, nicht einhielt, wählten die Briganten nach der Machtübernahme des Königs Viktor Emanuel II. die Wälder, um von dort die Obrigkeit durch Raube, Morde und Erpressungen zu bedrohen. Einer dieser Briganten war Marias Ehemann Pierto Monaco. Maria wurde als viertes von sechs Kindern von Biagio und Giuseppina Scarella am 30. August 1841 in Casole Bruzia geboren. Sie wuchs als Kind von einfachen Bauern in ärmlichen Verhältnissen auf. Dann kam es über ihre ältere Schwester Teresa zu einer schicksalhaften Begegnung mit Pierto Monaco, einem ehemaligen bourbonischen Soldaten, der als Kohlearbeiter seinen Lebensunterhalt verdiente. Obwohl dieser eine Affäre mit ihrer Schwester hatte, ehelichte Maria diesen am 3. Oktober 1858 im Alter von 17 Jahren. Die Ehe verlief aufgrund der anhaltenden Liebschaft mit Marias älterer Schwester alles andere als glücklich. Maria stritt sich ständig mit Pietro, der sie dann grün und blau schlug. Die Auseinandersetzungen eskalierten regelmäßig, so dass Nachbarn einschreiten mussten, damit Pietro seine Ehefrau nicht umbrachte. Nachdem Pierto von Gabrialdi, unter dem er gedient hatte, schrecklich enttäuscht worden war, schloss er sich den Briganten an und tauchte unter. Die italienischen Behörden wollten Pietro zur Einsicht bringen, in dem sie Maria und dessen Geliebte, Marias Schwester, verhaften und ins Gefängnis des Klosters San Domenico in Celico einsperren ließen. Nach 2 Monaten Haft wurde Maria entlassen, die danach ihre ältere Schwester mit 48 Axthieben tötete und deren Kopf enthauptete. Mit diesem im Gepäck machte sie sich auf die Suche nach Pietro, dem sie den Kopf ihrer Schwester stolz präsentierte. Beeindruckt davon machte Pietro nun Maria zu seiner rechten Hand, die sich seitdem Ciccilla nannte. Fortan suchten Pietro, der mittlerweile Anführer einer Briganten-Bande war, im Jumiciello-Tal Zuflucht, da auf Pietro wegen seiner zahlreichen Erpressungen, Raubüberfälle und Morde, ein Kopfgeld ausgesetzt war. Zu seinen bekanntesten Entführungen zählten die des Bischofs von Nicotera und des Domherrn Benvenuto, deren Beute 15.000 Dukaten betrug. Die Lage um Pietro in der Bande spitzte sich täglich zu, bis Pietro am 23. Dezember 1863 von zwei seiner engsten Vertrauten, Salvatore De Marco und Salvatore Celestino, erschossen wurde. Maria, die neben Pietro geschlafen hatte, wurde an der Hand verletzt. Während die Verräter flohen, verbrannte sie die Leiche ihres Mannes, wie es für einen im Kampf getöteten Räuber üblich war. Danach wurde Maria selbst zur Anführerin, die 47 Tage lang auf der Flucht war, bis sie im Februar 1864 in der Gemeinde Catanzaro verhaftet wurde. Ihre Anklage umfasste 32 Punkte, die von Entführung über Raubüberfälle bis hin zum Mord reichten. Doch Maria gestand einzig den Mord an ihrer Schwester. Sie wurde vom Gerichtshof Catanzaro zum Tode verurteilt. Doch König Emanuel II. begnadigte sie auf Anraten von General Giuseppe Sirtori und dem Richter Nicola Parisio. Das Todesurteil wurde in lebenslange Zwangsarbeit umgewandelt, die sie im Fort von Fenestrelle in Val Chisone erbringen musste. Nach 15 Jahren soll Maria dort gestorben sein. Damit endete das spannende Leben der Brigantin Ciccilla. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos der italienischen Hafenstadt Neapel. 🙂
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