Ein Mann, der einst von der Polizei in Chicago als der größte Massenmörder in der amerikanischen Kriminalgeschichte bezeichnet wurde, war Johann Otto Hoch. Dieser wurde als John Schmidt 1855 in Horrweiler in Rheinland-Pfalz geboren. Zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner, dass dieser einer der schlimmsten Frauenmörder und Bigamisten Amerikas werden würde, der zwischen 1890 bis 1905 nicht nur mindestens 55 Ehefrauen sein eigen nennen konnte, sondern auch mindestens 15 Frauen getötet haben soll. Doch letztendlich konnte ihm nur ein Mord nachgewiesen werden, der ihm die Todesstrafe einbrachte. John Schmidt wanderte im mittleren Alter nach Amerika aus, wo er Christine Ramb ehelichte, mit der er 3 Kinder zeugte, bevor er seine einzig rechtmäßige Ehefrau 1887 verließ. Fortan versuchte er Frauen über die „Lonely Heart“ Rubrik in Zeitungen zu ködern, die er dann ehelichte und um ihr Vermögen brachte. Wer Glück hatte, wurde von ihm nur abgezockt und dann verlassen, wer weniger Glück hatte, den vergiftete er mit Arsen, ehe er sich aus dem Staub machte. Im Februar 1895 lernte John Schmidt als „Jacob Huff“ in Wheeling die Witwe Caroline Hoch kennen, die er drei Monate später zu seiner Frau machte. Kurz nach der Hochzeit erkrankte diese schwer, weshalb der Pfarrer Herrmann Hass an ihr Krankenbett gerufen wurde. Dieser beobachte Huff dabei, wie er seiner Ehefrau einen seltsamen Trunk verabreichte. Nach dessen Einnahme sich Carolines Gesundheitszustand erheblich verschlechterte. Der Pfarrer vermutete, dass Carolines Getränk Gift enthalten hatte. Doch er schwieg, da er nichts beweisen konnte. Wenig später verstarb Caroline tatsächlich. Huff, der sich nun Johann Otto Hoch nannte, verkaufte nicht nur das Haus, er plünderte auch Carolines 900-Dollar-Bankkonto und kassierte deren Lebensversicherungsleistungen in Höhe von 2.500 Dollar, bevor er Wheeling für immer verließ. Da seine Kleidung, seine Uhr und ein Brief am Ufer des Ohio Rivers gefunden wurden, ging man von Selbstmord aus. Aber Hochs Leiche wurde nie gefunden, konnte sie auch nicht, da Hoch nun in Chicago lebte und in Fleischverarbeitungsbetrieben arbeitete. In Chicago musste er ins Gefängnis, da er einen Gebrauchtmöbelhändler betrogen hatte. Dort wurde der Polizeiinspektor George Shippy auf Hoch aufmerksam, der Recherchen über Hoch anstellte und ihn bald nicht nur der Bigamie, sondern auch des Mordes an Caroline Hoch bezichtigte. Seine Ermittlungen hatten ergeben, dass die Frauenbekanntschaften von Hoch von San Francisco bis New York reichten. Die Frauen waren entweder von Hoch sitzen gelassen worden oder sie waren plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. In Wheeling wurde Caroline Hochs Leiche exhumiert. Doch alle lebenswichtigen Organe fehlten. Es gab daher keine Hinweise auf eine Vergiftung. Nachdem Hoch seine Haftstrafe verbüßt hatte, kam dieser frei, der bis zu seiner Verhaftung 1905 weitere 15 Frauen ehelichte. Doch eine dieser Ehen wurde ihm schließlich zum Verhängnis. Am 5. Dezember 1904 heiratete er Marie Walcker in Chicago, die er danach sofort mit Arsen vergiftete. Noch in der Nacht vor Maries Tod hielt er um die Hand ihrer Schwägerin an, die er bereits 6 Tage nach der Beerdigung von Marie heiratete. Die frisch gebackene Amelia Hoch war so glücklich, dass sie ihrem Ehemann ihr Erspartes in Höhe von 750 Dollar schenkte. Mit diesem machte sich Hoch vom Acker. Aufgrund des plötzlichen Todes von Marie Walcker wurde deren Leiche exhumiert. Da diesmal der Bestatter eine Einbalsamierungsflüssigkeit ohne Arsen verwendet hatte, konnte eindeutig eine hohe Dosis Arsen in Maries Leichnam nachgewiesen werden. Da Hoch untergetaucht war, druckten alle Zeitungen nun dessen Foto ab. Daraufhin meldete sich eine Frau aus New York City. Diese hatte Hoch als ihren neuen Mieter mit dem Namen Henry Bartels erkannt, der noch am Tag als er bei ihr ein Zimmer gemietet, ihr einen Heiratsantrag gemacht hatte. Hoch wurde verhaftet, bei dem ein Revolver, mehrere Eheringe sowie ein mit Arsen gefüllter Füllfederhalter gefunden wurde, der laut Hoch für ihn selbst bestimmt war. Während des Strafprozesses wegen des Mordes an Marie Walcker pfiff, summte und drehte Hoch Däumchen. Er genoss die Aufmerksamkeit in vollen Zügen. Der Prozess endete damit, dass Hoch zum Tod durch den Strang verurteilt wurde. Dieses Urteil wurde am 23. Februar 1906 vollstreckt. Wie viele Frauen, der Blaubart von Illinois, wie die Presse ihn nannte, auf dem Gewissen hatte, um sich deren Vermögen unter den Nagel zu reißen, dass wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben, das Hoch mit in sein Grab genommen hat. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Trier, das sich in dem Bundesland befindet, in dem Hoch geboren wurde. 🙂
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