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Die weltberühmte Klosterruine Eldena

Isabella Müller @isabella_muenchen www.isabellas.blog

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Vor den Toren der Universitäts- und Hansestadt Greifswald liegt in deren Ortsteil Eldena, die Klosterruine Eldena, auch bekannt als das Kloster Hilda. Diese Klosterruine erlangte dank des Malergenies Caspar David Friedrich, der in Greifswald am 5. September 1774 geboren wurde und den die Stadt dieses Jahr zu seinem 250. Geburtstag mit einem besonderen Kulturprogramm ehrt, einen internationalen Bekanntheitsgrad. Denn diese Ruine des Zisterzienserklosters war das Lieblingsmotiv von Caspar David Friedrich, einem der bedeutendsten Maler und Zeichner der Früh-Romantik, der diese aus unterschiedlichen Perspektiven in vielen Gemälden verewigte. Zu den bekanntesten Werken mit dem Motiv der Klosterruine zählen seine Gemälde „Winter“, „Klosterruine im Riesengebirge“ und „Abtei im Eichenwald“. Die Geschichte dieses bedeutenden Denkmals der Romantik mit der mächtigen Westfassade der ehemaligen Klosterkirche mit ihren hohen spitzbogigen Fensteröffnungen begann mit der Gründung des Klosters Hilda an der Flussmündung Ryck im Jahr 1199 durch dänische Zisterziensermönche, die ihr Kloster in Dargun aufgrund von Kriegen aufgeben mussten. Anno 1204 bestätigte der Papst Innozenz III. offiziell das Kloster, das sich im Mittelalter zum bedeutungsvollsten wirtschaftlichen und geistigen Zentrum der Region entwickelte, das um 1400 seine Blütezeit erlebte. Das Kloster wurde jedoch nach der Einführung der Reformation in Pommern 1535 aufgehoben. Im 17. und 18. Jahrhundert zerfiel dieses durch Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg durch kaiserliche und schwedische Truppen sowie der Nutzung als Steinbruch für den Bau von Gebäuden in Greifswald immer mehr. Als der preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm 1827 die Klosterruine in einem derartig verwahrlosten Zustand vorfand, ließ er diese von 1828 bis 1832 sanieren. In diesem Zeitraum wurde nach den Entwürfen des preußischen Gartengestalters und Landschaftsarchitekten Peter Josep Lenné auch ein Park um die Ruine angelegt, in dem es heute über 180 Jahre alte Eichen zu bewundern gibt. Seit 1937 ist die Stadt Greifswald die Eigentümerin der Klosterruine, die nicht nur eine Station auf dem Caspar-David-Friedrich-Bildweg, sondern auch eine Station auf der Europäischen Route der Backsteingotik ist, die heute für diverse kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Auch ich besuchte die Klosterruine Eldena, die zu einer der berühmtesten Ruinen Deutschlands zählt und mit deren Fotos ich Dir viel Freude wünsche. 🙂

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