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Der Teufelsschlosser

Inmitten mystischer Sphären gibt es eine Geschichte, die noch bizarrer ist als alles, was man sonst hört. Es handelt sich um die mysteriöse Geschichte des Gitters vor dem Hochaltar des berühmten Stephansdoms in Österreichs Hauptstadt Wien. Den Überlieferungen zufolge soll der Schlosser dieses eisernen Gitters niemand anderes als der berüchtigte Teufelsschlosser Martin Mux gewesen sein. Als Mux das Gitter anpasste, stellte er fest, dass es unglücklicherweise schlichtweg zu kurz war. Doch anstatt sich davon entmutigen zu lassen, wandte er sich an seinen Gehilfen und verkündete, dass er bald schon eine Lösung für das Problem haben würde. Dann griff Mux selbst das Ende des Gitters, während er seinen Gehilfen das andere Ende festhalten ließ. Mit einer übernatürlichen Kraft zog er das Gitter in die richtige Länge. Dabei soll ihm der Teufel höchstpersönlich geholfen haben, mit dem Martin Mux schon lange einen Pakt eingegangen war. Angeblich war er in der Lage, die unmöglichsten Dinge zu vollbringen, in dem er sich der Unterstützung des Höllenfürsten bediente. Ob diese Erzählungen der Wahrheit entsprechen, lässt sich heute nur schwer sagen. Doch eines ist sicher, das Gitter vor dem Hochaltar des Stephandoms steht bis heute als stummes Zeugnis dieser Legende vom Teufelsschlosser Martin Mux. Noch immer rätseln Historiker und Kunstexperten über die genauen Umstände der Entstehung dieses Kunstwerks. Wie konnte Mux das Gitter so präzise anfertigen, dass es trotz seiner unzureichenden Länge am Ende doch perfekt passte? War es tatsächlich der Teufel selbst, der ihm dabei half? Manche munkeln sogar, dass Mux das Gitter absichtlich zu kurz gefertigt haben könnte, um dann mit Hilfe des Teufels sein meisterhaftes Können zu beweisen. Andere wiederum glauben, dass er einfach ein genialer Schlosser war, der die neuen Herausforderungen mit Bravour meisterte. Was auch immer die Wahrheit sein mag, die Geschichte des Teufelsschlossers Martin Mux und seines eisernen Gitters im Stephansdom hat die Fantasie der Menschen bis heute nicht losgelassen. Sie steht als Sinnbild dafür, wie Mythos und Realität in Legenden auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen können. In diesem Sinne viel Freude mit meinen Fotos von Wiens Wahrzeichen, dem Stephansdom, den die Wiener liebevoll Steffl nennen. 🙂

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