Die Horrorfolterkammer der Drogenbande

Isabella Müller Den Haag Niederlande Amsterdam Rotterdam @isabella_muenchen

Seit Menschengedenken gilt die Folter als beliebte Methode, um Personen so lange zu quälen, bis diese Informationen preisgeben. Besonders populär ist die Folter bei kriminellen Organisationen, um deren Rivalen und Angehörige körperliche und seelische Schmerzen zuzufügen. Eine dieser Verbrecherorganisation, die sogar einen Foltercontainer einrichteten, war eine niederländische Drogenbande. Der Anführer der Bande war Roger P. besser bekannt als Costa Piet, der wegen Kokainschmuggels zu 15 Jahren Haft verurteilt worden war. Dieser veranlasste den Bau von einer Art Unterweltgefängnis, nachdem ihm mehrere Millionen Euro gestohlen worden waren. Alles kam ans Licht, nachdem die Sicherheitsbehörden den Messaging-Dienst EncroChat gehackt hatten, über den sich die Bandenmitglieder über geplante Entführungen und Folterungen ausgetauscht hatten. Nachdem die Ermittler den verschlüsselten Chat geknackt hatten, folgte eine Razzia am 22. Juni 2020 im 1.200 Seelen-Dorf Wouwse Plantage in der niederländischen Provinz Brabant. Brabant ist das Mekka des Drogenhandels in den Niederlanden, wo nicht nur Ecstasy und Speed hergestellt werden, sondern im großen Stil mit Kokain gehandelt wird. In einer Lagerhalle ließ Roger P. sieben Schiffscontainer umbauen, von denen 6 als Gefängniszellen dienten, die mit WC sowie Handschellen am Boden und an der Decke ausgestattet waren. Doch einer dieser Container wurde als Folterkammer eingerichtet, die selbst den hartgesottensten Ermittlern einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Denn darin befand sich ein umgebauter Zahnarztstuhl mit Gurten und Fesseln für die Arme und Beine. Der Raum war wie alle Container schallisoliert und mit Kameras ausgestattet. Im Raum befanden sich unzählige Zangen, Fingerklammern, Gartenscheren, Gasbrenner, Kabelbinder, Isolierbänder und chirurgische Instrumente, mit denen die Opfer gefoltert werden sollten.

Außerdem wurde bei der Razzia eine Truhe, ein Gefrierschrank, der groß genug für mehrere Personen war und ein Mörtelmischbehälter beschlagnahmt, der vermutlich zum Waterboarding verwendet werden sollte. Bei dieser Foltermethode handelt es sich um stimuliertes Ertrinken, in dem der Peiniger seinem Opfer ein Tuch über das Gesicht legt und Wasser über dessen Mund und Nase gießt, was einen Würgereiz beim Opfer auslöst, der Schmerzen und Lungenschäden verursachen kann. Durch den Sauerstoffmangel können Hirnschäden und andere physische Verletzungen hervorgerufen werden. Die Drogenbande hatte alles sorgfältig geplant. Die Opfer wurden durch ihre Mitglieder beobachtet, die dann entführt werden sollten. Dazu wollte sich die Bande als Sonderkommando der Polizei ausgeben. Daraufhin deuteten die bei der Razzia gefundenen Polizeiuniformen, Stoppschilder, Blaulichter, kugelsichere Westen und eine Vielzahl an Waffen. Über die gehackte Kryptokommunikation flog jedoch alles auf. Insgesamt wurden 11 Männer in Amsterdam angeklagt, die nachweislich durch Nachrichten wie „Wir brauchen genügend Gürtel und Kabelbinder, um sie zu fesseln“ oder „Wir brauchen Zangen für die Finger und Zehen“, ihre kriminellen Feinde und deren Angehörige entführen, erpressen und foltern wollten. Angeblich war das Ziel die Drogenbande des marokkanisch-niederländischen Drogenbosses Ridouan Taghi, mit der diese einen blutigen Bandenkrieg hatten. Roger P. wurde zu weiteren 33 Monaten Gefängnis verurteilt, seine rechte Hand, der 41 Jahre alte Robin van O. wurde zu acht Jahren Haft verurteilt, der mittlerweile an Krebs verstorben ist, weitere 9 Männer erhielten ebenfalls Haftstrafen, wohingegen ein Mann freigesprochen wurde. Der Bau des Unterweltgefängnisses mit der Horrorfolterkammer sorgte weltweit für Schlagzeilen, der als neue Dimension des Verbrechens gilt. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Niederlands Hauptstadt Amsterdam. 🙂

The drug gang’s horror torture chamber

Since time immemorial, torture has been a popular method of tormenting people until they reveal information. Torture is particularly popular among criminal organizations as a means of inflicting physical and mental pain on their rivals and relatives. One such criminal organization, which even set up a torture container, was a Dutch drug gang. The leader of the gang was Roger P., better known as Costa Piet, who had been sentenced to 15 years in prison for cocaine smuggling. He ordered the construction of a kind of underworld prison after several million euros had been stolen from him. Everything came to light after security authorities hacked the messaging service EncroChat, which the gang members had used to discuss planned kidnappings and torture. After investigators cracked the encrypted chat, a raid followed on June 22, 2020, in the village of Wouwse Plantage, population 1,200, in the Dutch province of Brabant. Brabant is the Mecca of drug trafficking in the Netherlands, where not only ecstasy and speed are produced, but cocaine is also traded on a large scale. In a warehouse, Roger P. had seven shipping containers converted, six of which served as prison cells equipped with toilets and handcuffs on the floor and ceiling. But one of these containers was set up as a torture chamber that sent a cold shiver down the spines of even the most hardened investigators. Inside was a converted dentist’s chair with straps and restraints for the arms and legs. Like all the containers, the room was soundproofed and equipped with cameras. The room contained countless pliers, finger clamps, garden shears, gas burners, cable ties, insulating tape, and surgical instruments to be used to torture the victims. During the raid, a chest, a freezer large enough to hold several people, and a mortar mixing container, which was presumably intended for use in waterboarding, were also seized. This method of torture involves simulated drowning, in which the torturer places a cloth over the victim’s face and pours water over their mouth and nose, triggering a gag reflex that can cause pain and lung damage. The lack of oxygen can cause brain damage and other physical injuries. The drug gang had planned everything carefully. The victims were observed by its members, who were then to be kidnapped. To do this, the gang wanted to pose as a special police unit. This was indicated by the police uniforms, stop signs, blue lights, bulletproof vests, and a variety of weapons found during the raid. However, everything was exposed via the hacked crypto communication. A total of 11 men were charged in Amsterdam who, according to messages such as “We need enough belts and cable ties to tie them up” or “We need pliers for their fingers and toes,” wanted to kidnap, blackmail, and torture their criminal enemies and their relatives. Allegedly, the target was the drug gang of Moroccan-Dutch drug lord Ridouan Taghi, with whom they were involved in a bloody gang war. Roger P. was sentenced to an additional 33 months in prison, his right-hand man, 41-year-old Robin van O., was sentenced to eight years in prison and has since died of cancer, and nine other men also received prison sentences, while one man was acquitted. The construction of the underworld prison with its horrific torture chamber made headlines around the world and is considered a new dimension of crime. I hope you enjoy my photos of the Dutch capital Amsterdam. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!