Ein berüchtigter Serienmörder in der amerikanischen Kriminalgeschichte ist John Edward Robinson. Dieser erblickte am 27. Dezember 1943 in Cicero, der Lieblingsstadt des legendären Mafiabosses Al Capone im US-Bundesstaat Illinois das Licht der Welt, der zwischen 1984 bis 2000 acht Frauen auf brutale Art und Weise getötet hat. Robinson erlangte zweifelhaften Ruhm als „der erste Serienmörder des Internets“, da er die meisten seiner Opfer nach 1993 über Online-Chatrooms in BDSM-Foren unter dem Decknamen „Slavemaster“ kontaktierte und dann tötete. Sein Doppelleben als Serienmörder kam erst im April 2000 ans Licht, nachdem eine Frau Robinson wegen sexueller Nötigung angezeigt und eine andere Frau ihn wegen des Diebstahls von Sexspielzeugen beschuldigt hatte. Nach einem Durchsuchungsbeschluss wurde auf seiner Farm in Lynn County im Bundesstaat Kansas zwei 85 Pfund schwere Chemikalienfässer gefunden, in denen sich zwei verwesende Frauenleichen befanden. Kurz darauf entdeckten die Ermittler in Lagerräumen außerhalb von Kansas City, die Robinson gehörten, weitere vergrabene Fässer mit drei Frauenleichen. Alle waren durch Schläge auf den Kopf mit einem stumpfen Gegenstand getötet worden. Doch wer war dieser perverse Sadist, der bis zu seiner Verhaftung am 2. Juni 2000 durch die Polizei von Kansas City als frommer Familienvater galt, aber bereits vor der Entdeckung der Morde eine lange Karriere als Betrüger vorweisen konnte? Robinson wuchs unter schwierigen familiären Verhältnissen auf, der das mittlere von vier Kindern von Henry und Alberta Robinson war. Während sein Vater ein schwerer Alkoholiker war, der trotzdem als Maschinist bei Western Electric für den Lebensunterhalt der Familie sorgte, war Robinsons Mutter eine strenge Erzieherin, die mit eiserner Faust herrschte und keine Widerworte duldete. Trotz dieser Umstände gelang es ihm 1957 ein Eagle Scout zu werden. Dies war der höchste Rang, den ein Pfadfinder erreichen konnte. Im Alter von 13 Jahren reiste er mit seiner Pfadfindergruppe nach England, um in London vor Königin Elizabeth II. aufzutreten. Hinter der Bühne traf er auf die Schauspiellegende Judy Garland, die ihm einen Kuss auf die Wage gab, was weltweit für Schlagzeilen sorgte. Später im selben Jahr schrieb er sich an der Quigley Preparatory Seminary in Chicago ein, einer Schule für angehende Priester, brach jedoch nach einem Jahr aufgrund disziplinarischer Probleme ab. Seine Ausbildung blieb unstetig. Er versuchte sich als medizinischer Röntgentechniker am Morton Junior College, beendete jedoch auch dieses Studium nicht. Im Jahr 1964 zog Robinson nach Kansas City und heiratete Nancy Jo Lynch, die ihm drei Kinder gebar: John Jr., Christopher und Christine. Während er nach außen den Schein eines respektierten Bürgers und liebevollen Familienvaters wahrte, begann seine kriminelle Laufbahn. 1969 wurde er erstmals wegen Unterschlagung von 33.000 Dollar aus der Arztpraxis von Dr. Wallace Graham, in der er als Röntgentechniker gearbeitet hatte, verhaftet und zu drei Jahren auf Bewährung verurteilt. Ein Jahr später verletzte er seine Bewährungsauflagen, indem er nach Chicago zog, ohne die Erlaubnis seines Bewährungshelfers einzuholen, um als Versicherungsvertreter bei der R.B. Jones Company zu arbeiten. 1971 wurde er erneut wegen Unterschlagung von Firmengeldern verhaftet und zurück nach Kansas City geschickt, wo seine Bewährungsstrafe verlängert wurde. 1975 folgte eine weitere Verhaftung wegen Wertpapier-und Postbetrug in Zusammenhang mit einer von ihm gegründeten Scheinfirma für medizinische Beratung. In den folgenden Jahren baute Robinson, ein untersetzter Mann, der aussah wie der nette Nachbar von nebenan, eine Fassade als angesehenes Mitglied seiner Gemeinde auf. Er wurde Pfadfinderleiter, Baseballtrainer und Sonntagsschullehrer. Er war ein regelmäßiger Kirchgänger, der 1977 in den Vorstand einer örtlichen Wohltätigkeitsorganisation berufen wurde, wo er Briefe vom Geschäftsführer der Organisation an den Bürgermeister von Kansas City und vom Bürgermeister an zivilgesellschaftliche Führer fälschte, in denen er als Mann des Jahres der Organisation genannt wurde. Unter diesem Deckmantel veranstaltete er ein Bankett zu seinen Ehren. Robinson, der nach außen als „Bilderbuch-Ehemann“ galt, hegte jedoch perverse Bondage-Fantasien, die er mit seiner Ehefrau aber nicht ausleben konnte. Deshalb suchte er über Kontaktanzeigen nach unterwürfigen Frauen, die er in Missouri traf. Diese unterzeichneten Sklavenverträge und Robinson führte mit ihnen eine BDSM-Beziehung, ohne jedoch die Frauen zu töten. Nachdem er 1979 seine Bewährungsstrafe beendet hatte, wurde Robinson wegen Unterschlagung und Scheckfälschung verhaftet und saß 1982 sechzig Tage im Gefängnis. Nach seiner Entlassung gründete er eine Scheinpraxis mit dem Schwerpunkt auf Hydrokultur. Er ergaunerte sich von einem Freund 25.000 US-Dollar, dem er eine schnelle Investitionsrendite versprach, damit dieser die medizinischen Kosten seiner sterbenden Frau bezahlen konnte. Zu diesem Zeitpunkt begann Robinson nicht nur die Ehefrauen seiner Nachbarn sexuell zu belästigen, sondern er behauptete, dass er ein „Slavemaster“ einer geheimen BDSM-Gesellschaft namens International Council Masters sei, die Frauen angeblich als Sexsklaven hielten, vergewaltigten und folterten. Im Jahr 1984 begann Robinsons Mordserie. Er gründete zwei Scheinunternehmen und stellte Paula Godfrey, eine 19-jährige Frau, als Verkaufsrepräsentantin ein. Nachdem Paula Godfrey ihren Eltern berichtet hatte, dass Robinson sie zur Schulung schicken würde, verschwand sie spurlos. Als diese nichts mehr von ihr hörten, erstatteten Godfreys Eltern eine Vermisstenanzeige. Die Polizei befragte Robinson, der jegliches Wissen über ihren Aufenthaltsort bestritt. Einige Tage später erhielten ihre Eltern einen maschinengeschriebenen Brief mit Godfreys Unterschrift am unteren Rand, in dem sie Robinson für seine Hilfe dankte und erklärte, dass es ihr „gut“ gehe und sie ihre Familie nicht sehen wolle. Die Untersuchung wurde eingestellt, da Godfrey volljährig war und keine Hinweise auf ein Verbrechen vorlagen. Von Godfrey fehlt bis heute jede Spur. Ein Jahr später traf Robinson unter dem Decknamen John Osborne Lisa Stasi, eine junge Mutter, in einem Frauenhaus und versprach ihr Arbeit und Unterkunft. Kurz darauf verschwand sie und ihre Tochter. Keiner ahnte, dass Robinson die vier Monate alte Tiffany an seinen eignen Bruder getarnt als legale Adoption verkaufte, die sich später als illegal erwies. Robinson wollte von seinem Bruder Don und seiner Schwägerin Helen, die auf regulärem Weg kein Baby adoptieren konnten, 5.500 Dollar für die Anwaltskosten. Erst nach Entdeckung der Morde, stellte sich per DNA-Test heraus, dass das adoptierte Mädchen, Tiffany Stasi war, die Tochter von der bis heute verschwundenen Lisa Stasi. Anno 1987 hatte Robinson die 27 Jahre alleinerziehende Mutter Catherine Clampitt eingestellt, die ohne ihr Kind, das sie bei ihren Eltern in Texas ließ, nach Kansas City zog. Bald verschwand diese ebenfalls spurlos. Von 1987 bis 1993 verbüßte Robinson mehrere Haftstrafen wegen Betrugs und Verstoßes gegen Bewährungsauflagen. Während dieser Zeit freundete er sich mit der 45 Jahre alten Beverly Bonner, der Bibliothekarin des Missouri-Gefängnisses, an. Nach seiner Entlassung, reichte Beverly die Scheidung von ihrem Ehemann ein und zog nach Kansas, um für Robinson zu arbeiten. Robinson veranlasste, dass ihre Sozialversicherungsleistungen an ihn weitergeleitet wurden. Danach wurde Beverly Bonner nie mehr gesehen. Robinson hatte inzwischen das Internet und die Welt der BDSM-Chatrooms entdeckt, wo er sich als „Slavemaster“ ausgab und Frauen suchte, die die Rolle des submissiven Partners während des Geschlechtsverkehrs schätzten. Robinson gab sich stets als wohlhabender Geschäftsmann aus, der seinen „Sexsklavinnen“ das Blaue vom Himmel versprach. Eine seiner Online-Bekanntschaften war Sheila Faith und ihre behinderte Tochter Debbie, der er ein besseres Leben versprach. Er wollte die Behandlungskosten von Debbie übernehmen, die an Zerebralparese litt und auf den Rollstuhl angewiesen war. Kurz nachdem beide nach Kansas City gezogen waren, verschwanden sie 1994. Auch hier kassierte Robinson weiterhin Sheilas Sozialversicherungsleistungen. Das perverse war, dass er nicht nur Sheila, sondern auch deren gelähmte Tochter Debbie vergewaltigt hatte. Robinsons nächstes Opfer war Izabela Lewicka, eine 21-jährige polnische Immigrantin. Sie zog nach Kansas City und geriet in eine Abhängigkeitsbeziehung, die in einem 115-Punkte-Sklavenvertrag festgehalten wurde. Robinson verlobte sich sogar mit ihr und brachte sie zum Standesamt, wo sie die Heiratsurkunde beantragte, aber nie abholte. Im Sommer 1999 verschwand auch sie spurlos. Robinson erzählte einem Webdesigner, sie sei wegen Marihuanakonsums abgeschoben worden. Sein letztes bekanntes Opfer war Suzette Trouten, eine Krankenschwester aus Michigan, die ebenfalls durch eine BDSM-Beziehung nach Kansas City gelockt wurde. Nachdem sie ihre Familie zu Reisen mit Robinson informiert hatte, verschwand sie ebenfalls. Am 2. Juni 2000 wurde Robinson auf seiner Farm in La Cygne im US-Bundesstaat Kansas verhaftet, nachdem zwei Frauen ihn wegen sexueller Nötigung angezeigt hatten. Bei der Durchsuchung fanden Ermittler die verwesten Leichen von Izabela Lewicka und Suzette Trouten in chemischen Fässern. Im angrenzenden Missouri entdeckte die Taskforce drei weitere Fässer mit den Körpern von Beverly Bonner sowie Sheila und Debbie Faith. Um die Fässer war Katzenstreu ausgelegt worden, um den üblen Geruch zu übertünchen. Robinson wurde wegen mehrfachen Mordes verurteilt und am 21. Januar 2003 in Kansas zum Tode verurteilt. Zusätzlich erhielt er eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Mord an Lisa Stasi. Missouri forderte ebenfalls die Todesstrafe, doch ein Kompromiss wurde erzielt: Robinson bekannte sich schuldig und führte die Ermittler zu weiteren Opfern wie Paula Godfrey und Catherine Clampitt. Er zeigte sich jedoch nicht reumütig und übernahm keine Verantwortung für die Morde. Robinson bleibt auf der Todesliste in Kansas. 2005 reichte seine Frau Nancy nach 41 Jahren Ehe die Scheidung ein. Bis dato hatte sie an die Unschuld ihres Ehemannes, trotz der erdrückenden Beweise geglaubt, was verdeutlicht, das Robinson ein Meister der Manipulation war. Im Jahr 2006 verklagte Lisa Stasis Tochter das Truman Medical Center, das eine Rolle bei ihrer illegitimen Adoption gespielt hatte, und erhielt eine unbekannte Entschädigungssumme. Robinsons Leben und Verbrechen wurden in mehreren Büchern und Fernsehsendungen dokumentiert, darunter „Internet Slave Master“ und „Depraved“. Sein Fall führte sogar zu zahlreichen Internet-Hoaxes, in denen vor bestimmten Bildschirmnamen gewarnt wurde, die angeblich mit Robinson in Verbindung standen. Diese erschütternde Geschichte zeigt die dunklen Seiten des Internets und wie Robinson es nutzte, um unzählige Leben zu zerstören. Trotz seiner grausamen Taten bleibt er ein Beispiel dafür, wie sorgfältige Ermittlungen und die Zusammenarbeit von Strafverfolgungsbehörden dazu beitragen können, Gerechtigkeit für die Opfer zu erreichen. Ich wünsche dir viel Spaß mit meinen Fotos von Kansas City, USA, wo der berüchtigte „Slavemaster“ seine schrecklichen Verbrechen verübte. Trotz dieser dunklen Geschichte bietet die Stadt heute viele Sehenswürdigkeiten und faszinierende Kultur.

John Edward Robinson, alias the Slavemaster: The first serial killer of the internet
John Edward Robinson is a notorious serial killer in American criminal history. He was born on December 27, 1943, in Cicero, Illinois, the favorite city of legendary mafia boss Al Capone, and brutally murdered eight women between 1984 and 2000. Robinson gained notoriety as “the first serial killer of the internet” because he contacted most of his victims after 1993 via online chat rooms in BDSM forums under the alias “Slavemaster” and then killed them. His double life as a serial killer only came to light in April 2000 after one woman reported Robinson for sexual assault and another accused him of stealing sex toys. Following a search warrant, two 85-pound chemical drums containing two decomposing female corpses were found on his farm in Lynn County, Kansas. Shortly thereafter, investigators discovered additional buried drums containing three female corpses in storage units outside Kansas City that belonged to Robinson. All had been killed by blows to the head with a blunt object. But who was this perverse sadist who, until his arrest on June 2, 2000, by the Kansas City police, was considered a devout family man, but who already had a long career as a con artist before the murders were discovered? Robinson grew up in difficult family circumstances, the middle of four children of Henry and Alberta Robinson. While his father was a heavy alcoholic who nevertheless provided for the family as a machinist at Western Electric, Robinson’s mother was a strict disciplinarian who ruled with an iron fist and brooked no backtalk. Despite these circumstances, he managed to become an Eagle Scout in 1957. This was the highest rank a Boy Scout could achieve. At the age of 13, he traveled to England with his Boy Scout troop to perform in London before Queen Elizabeth II. Backstage, he met legendary actress Judy Garland, who kissed him on the cheek, making headlines around the world. Later that year, he enrolled at Quigley Preparatory Seminary in Chicago, a school for aspiring priests, but dropped out after a year due to disciplinary issues. His education remained erratic. He tried his hand at becoming a medical X-ray technician at Morton Junior College, but did not complete that course of study either. In 1964, Robinson moved to Kansas City and married Nancy Jo Lynch, who bore him three children: John Jr., Christopher, and Christine. While maintaining the outward appearance of a respected citizen and loving family man, he began his criminal career. In 1969, he was arrested for the first time for embezzling $33,000 from the medical practice of Dr. Wallace Graham, where he had worked as an X-ray technician, and was sentenced to three years‘ probation. A year later, he violated his probation by moving to Chicago without obtaining permission from his probation officer to work as an insurance agent for the R.B. Jones Company. In 1971, he was arrested again for embezzling company funds and sent back to Kansas City, where his probation was extended. In 1975, he was arrested again for securities and mail fraud in connection with a bogus medical consulting company he had founded. In the years that followed, Robinson, a stocky man who looked like the nice guy next door, built a facade as a respected member of his community. He became a Boy Scout leader, baseball coach, and Sunday school teacher. He was a regular churchgoer who was appointed to the board of a local charity in 1977, where he forged letters from the organization’s executive director to the mayor of Kansas City and from the mayor to civic leaders naming him the organization’s Man of the Year. Under this guise, he hosted a banquet in his honor. Robinson, who outwardly appeared to be a “picture-perfect husband,” harbored perverse bondage fantasies that he was unable to act out with his wife. So he searched through personal ads for submissive women, whom he met in Missouri. They signed slave contracts and Robinson engaged in BDSM relationships with them, but without killing the women. After completing his probation in 1979, Robinson was arrested for embezzlement and check fraud and served sixty days in prison in 1982. After his release, he set up a fake practice specializing in hydroponics. He swindled $25,000 from a friend, promising him a quick return on his investment so that he could pay for the medical expenses of his dying wife. At this point, Robinson not only began sexually harassing his neighbors‘ wives, but also claimed to be a “slave master” of a secret BDSM society called the International Council Masters, which allegedly kept women as sex slaves, raped them, and tortured them. In 1984, Robinson began his series of murders. He set up two bogus companies and hired Paula Godfrey, a 19-year-old woman, as a sales representative. After Paula Godfrey told her parents that Robinson was sending her away for training, she disappeared without a trace. When they heard nothing more from her, Godfrey’s parents filed a missing person report. The police questioned Robinson, who denied any knowledge of her whereabouts. A few days later, her parents received a typewritten letter with Godfrey’s signature at the bottom, thanking Robinson for his help and stating that she was “fine” and did not want to see her family. The investigation was closed because Godfrey was of legal age and there was no evidence of a crime. To this day, there is no trace of Godfrey. A year later, Robinson, under the alias John Osborne, met Lisa Stasi, a young mother, at a women’s shelter and promised her work and accommodation. Shortly afterwards, she and her daughter disappeared. No one suspected that Robinson had sold four-month-old Tiffany to his own brother under the guise of a legal adoption, which later proved to be illegal. Robinson wanted $5,500 in legal fees from his brother Don and sister-in-law Helen, who were unable to adopt a baby through normal channels. It was only after the murders were discovered that DNA testing revealed that the adopted girl was Tiffany Stasi, the daughter of Lisa Stasi, who remains missing to this day. In 1987, Robinson had hired Catherine Clampitt, a 27-year-old single mother who had moved to Kansas City without her child, whom she had left with her parents in Texas. Soon, she also disappeared without a trace. From 1987 to 1993, Robinson served several prison sentences for fraud and violating probation. During this time, he befriended 45-year-old Beverly Bonner, the librarian at the Missouri prison. After his release, Beverly filed for divorce from her husband and moved to Kansas to work for Robinson. Robinson arranged for her social security benefits to be forwarded to him. After that, Beverly Bonner was never seen again. Robinson had meanwhile discovered the internet and the world of BDSM chat rooms, where he posed as a “slave master” and sought women who enjoyed the role of submissive partner during sexual intercourse. Robinson always pretended to be a wealthy businessman who promised his “sex slaves” the moon. One of his online acquaintances was Sheila Faith and her disabled daughter Debbie, whom he promised a better life. He wanted to cover the medical expenses of Debbie, who suffered from cerebral palsy and was confined to a wheelchair. Shortly after they both moved to Kansas City, they disappeared in 1994. Here, too, Robinson continued to collect Sheila’s social security benefits. The perverse thing was that he had raped not only Sheila, but also her paralyzed daughter Debbie. Robinson’s next victim was Izabela Lewicka, a 21-year-old Polish immigrant. She moved to Kansas City and got caught up in a codependent relationship, which was set out in a 115-point slave contract. Robinson even got engaged to her and took her to the registry office, where she applied for a marriage certificate but never picked it up. In the summer of 1999, she also disappeared without a trace. Robinson told a web designer that she had been deported for marijuana use. His last known victim was Suzette Trouten, a nurse from Michigan who was also lured to Kansas City through a BDSM relationship. After informing her family that she was going on trips with Robinson, she also disappeared. On June 2, 2000, Robinson was arrested at his farm in La Cygne, Kansas, after two women reported him for sexual assault. During the search, investigators found the decomposed bodies of Izabela Lewicka and Suzette Trouten in chemical barrels. In neighboring Missouri, the task force discovered three more barrels containing the bodies of Beverly Bonner, Sheila, and Debbie Faith. Cat litter had been spread around the barrels to mask the foul odor. Robinson was convicted of multiple murders and sentenced to death in Kansas on January 21, 2003. He also received a life sentence for the murder of Lisa Stasi. Missouri also sought the death penalty, but a compromise was reached: Robinson pleaded guilty and led investigators to other victims, including Paula Godfrey and Catherine Clampitt. However, he showed no remorse and did not take responsibility for the murders. Robinson remains on death row in Kansas. In 2005, his wife Nancy filed for divorce after 41 years of marriage. Until then, she had believed in her husband’s innocence despite the overwhelming evidence, which shows that Robinson was a master manipulator. In 2006, Lisa Stasi’s daughter sued the Truman Medical Center, which had played a role in her illegitimate adoption, and received an undisclosed amount of compensation. Robinson’s life and crimes have been documented in several books and television programs, including “Internet Slave Master” and “Depraved.” His case even led to numerous internet hoaxes warning against certain screen names that were allegedly associated with Robinson. This harrowing story highlights the dark side of the internet and how Robinson used it to destroy countless lives. Despite his cruel actions, he remains an example of how careful investigation and cooperation between law enforcement agencies can help bring justice to victims. I hope you enjoy my photos of Kansas City, USA, where the infamous “Slavemaster” committed his terrible crimes. Despite this dark history, the city today offers many attractions and fascinating culture.
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