Der Mord an Wiesbadens Bordellkönig

Isabella Müller @isabella_muenchen Wiesbaden Frankfurt am Main

Jahrzehntelang war die Kleine Schwalbacher Straße in der Innenstadt der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden der Dreh- und Angelpunkt des Rotlichtviertels. Dies änderte sich abrupt mit der Ermordung des ungekrönten Rotlichtkönigs Mustafa Schikhane. Der Kurde Mustafa Schikhane war Wiesbadens Zuhälterkönig, der Geschäftsführer des Bordells „Crazy Sexy“ war und natürlich viele Rivalen im Kampf um Frauen, Macht und Sex hatte. Einer von ihnen war Klaus Gerhardt, besser bekannt als der „Zigeuner-Klaus“. Dieser fühlte sich von Mustafa Schikhane seit einiger Zeit bedroht, weshalb er auch den Wiesbadener Oberstaatsanwalt um eine Waffe als Schutz vor Mustafa Schikhane bat. Am 18. Juni 1981 suchte der Zigeuner-Klaus Schikhane in seinem Bordell „Crazy Sexy“ auf. Als dieser die Tür zu seinen Privaträume öffnete, schoss Klaus Gerhardt vier mal auf dessen Kopf. Jeder einzelne Schuss war tödlich. Angeblich hatte er aus Notwehr gehandelt, da sich Mustafa Schikhane auf ihn stürzen wollte. Nach den vier Kopfschüssen aus dem Revolver der Marke „Smith & Wesson“ Kaliber 38, ging Klaus Gerhard in eine Kneipe, trank ein Bier und wartete auf die Polizei. Klaus Gerhardt wurde vom Wiesbadener Landgericht wegen Totschlag zu 7 Jahren Haft verurteilt. Er ging in Revision. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil auf. Danach entschied das Landgericht Frankfurt, das Klaus Gerhardt in Notwehr geschossen hatte. Er wurde nur wegen unerlaubten Führens einer Waffe zu 6 Monaten Haft verurteilt. Dieser Ganove, der Puffbesitzer und Schutzgeldeintreiber war und als Knallharter galt, schaffte es tatsächlich 2015 für 5 Jahre als Schöffe gewählt zu werden. Schöffen werden alle 5 Jahre gewählt. Bedingung ist die deutsche Staatsbürgerschaft sowie ein Alter von mindestens 25 Jahr und höchsten 70 Jahr. Die Schöffen müssen in einer Gemeinde wohnen, in der sie sich bewerben und parteipolitisch ungebunden sein. Darüber hinaus dürfen sie nicht wegen einer strafbaren Handlung zu mehr als 6 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden sein. Dies traf auf Klaus Gerhardt zu, der einen Fragebogen ausfüllte und auf die Kandidatenliste des Amtsgerichts Wiesbaden gelangte und trotz seiner kriminellen Vergangenheit für 5 Jahre zum ehrenamtlichen Richter gewählt wurde. So wurde aus dem Ex-Knacki und Puffbetreiber, ein Schöffe, der über andere „Verbrecher“ urteilen konnte, was für eine verrückte Welt. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Wiesbadens schöner Innenstadt. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!