Eine faszinierende und zugleich zerstörende Kriminalgeschichte handelt von Antoine „Victor“ Ardisson, einem perversen Leichenschänder und Nekrophilen. Am 21. September 1901 begab sich Honore Ardisson auf den Dachboden seines Hauses, um die Quelle eines widerlichen Geruchs zu finden, über den sich seine Nachbarn beschwert hatten. Dort fand er den verwesenden Leichnam eines jungen Mädchens. Er alarmierte sofort die Gendarmerie, die kurze Zeit später seinen Stiefsohn Victor verhaftete und ihn beschuldigte, den Körper gestohlen zu haben. Die anschließende Untersuchung ergab, dass Victor ein Leichenräuber war, der die Gräber Hunderter Frauen geschändet und jahrelang Sex mit ihren Leichen gehabt hatte. Er wurde als „Vampir von Muy“ bekannt und nach seinem Geständnis über seine monströsen Verbrechen eingesperrt. Antoine “Victor” Ardisson wurde am 5. September 1872 in Le Muy in der Provence im Südosten Frankreichs als Sohn von Elisabeth Apollonie Porre geboren. Elisabeth wusste nicht, wer Victors Vater war, und sie war allgemein als Frau von zweifelhaftem Ruf bekannt. Noch während ihrer Schwangerschaft heiratete sie Honoré Ardisson und sie wohnten in der Grande Rue 15 im Dorf Le Muy. Nachdem Victor geboren wurde, adoptierte Honoré den Jungen. Seine Mutter zeigte gewalttätige Tendenzen gegenüber dem jungen Victor und schlug ihn oft auf den Kopf, sodass sein Stiefvater glaubte, dies habe zu seinem seelischen und geistigen Ungleichgewicht beigetragen. Victors Mutter verließ wenige Jahre nach der Hochzeit Honoré, der nun den Jungen wie seinen eigenen Sohn großzog. Es hieß, er habe seine Frau oft schlecht behandelt und dies sei der Grund gewesen, warum sie das Haus verließ. Daraufhin nahm sein Stiefvater weibliche Landstreicherinnen und Bettlerinnen auf und machte sie zu seinen zeitweiligen Gefährtinnen. Sie lebten in Elend und Unrat im Haus, wobei mehrere Menschen in Strohbetten zusammenlebten und schliefen, darunter auch Victor. Als Jugendlicher masturbierte Victor oft und trank sein eigenes Sperma mit den Worten: „Es ist schade, es zu verschwenden.“ Er war im Dorf als perverser Sonderling bekannt und verfolgte oft die Mädchen von Muy und bat sie, ihn zu heiraten, was sie lachend ablehnten. Er spionierte diese Mädchen aus und leckte ihren Urin auf, während er masturbierte, nachdem sie an einer bestimmten Stelle uriniert hatten. Dabei bemühte er sich nicht, sich zu verstecken, und es störte ihn nicht, wenn das Mädchen ihn dabei sah. Um sich Geld dazuzuverdienen, befriedigte Victor sonntags Männer oral, der in der Schule von seinen Mitschülern nur Mignon, Einfallspinsel, genannt wurde. Denn Victor war geistig zurückgeblieben und deshalb äußerst einfältig. Anno 1882 nahm Victors Vater die Stelle des verstorbenen Totengräbers der Stadt an, bei dem ihm der 10 Jahre alte Victor half. Bei nur vier oder fünf Beerdigungen im Monat war es keine lohnende oder gut bezahlte Arbeit, aber Honoré Ardisson nahm die Stelle trotzdem an. Einige Jahre später fiel Honoré Ardisson in eine Grube und verletzte seinen Fuß, woraufhin er so erschrak, dass er den Job aufgab und Victor die Stelle allein übernahm. Zu dieser Zeit begann er, die Gräber von Frauen und jungen Mädchen zu schänden. Er gestand später, etwa zehn Gräber ausgegraben und sich sexuell an den Leichen vergangen zu haben. 1893 wurde er zur Armee eingezogen und Honoré erneut zum Totengräber der Stadt ernannt. Victor wurde beauftragt, als Wachmann an einem Militärgefängnis zu arbeiten. Bald darauf desertierte er jedoch, um als Maurer in Cannes zu arbeiten, wo er 2 Francs 30 am Tag verdiente. Doch nach 1 Woche verließ er die Stelle und kehrte nach Le Muy zurück, wo er wegen Desertion von der Gendarmerie verhaftet wurde. Er war 20 Jahre alt, als er nach Marseille geschickt wurde, wo er im Militärgefängnis festgehalten wurde. Nach 100 Tagen Haft wurde er schließlich entlassen und als unzurechnungsfähig, aber reformiert beurteilt und kehrte sofort nach Le Muy zu seinem Vater zurück. Dort nahm er seine nächtlichen Aktivitäten wieder auf, indem er den Schlüssel seines Vaters nutzte, um Zugang zur Friedhofspforte zu erhalten. Er grub die Gräber mit einer Schaufel sowie seinen bloßen Händen aus, hob den Sargdeckel ab, setzte die Leiche in eine aufrechte Position und begann dann, an den Brüsten zu saugen und an der Vagina zu lecken, während er mit der Leiche sprach. Laut seinem Geständnis sprach er regelmäßig mit den Leichen und war wirklich enttäuscht, wenn sie nicht reagierten. Später erzählte er den Ärzten im Gefängnis von Draguignan, dass er eine Faszination für Brüste hatte und es genoss, die Brüste und die Klitoris der Leiche zu lecken. Manchmal vergewaltigte er die Leiche, manchmal misshandelte er sie nur, dann stellte er alles so wieder her, wie es war, und ging. Das Alter spielte für ihn keine Rolle, und er grub die Gräber von kürzlich verstorbenen Frauen und jungen Mädchen aus. Victor besuchte deshalb regelmäßig Beerdigungen, bei denen er fragte, wer und an was die Person gestorben sei. Als sein Vater den Job des Totengräbers aufgab, hatte er keinen Zugriff mehr auf den Schlüssel für die Pforte, weshalb er einfach über die niedrige Friedhofsmauer kletterte. 1900 grub er ein junges Mädchen namens Berthe aus, weil sie so schöne Brüste hatte. Ardisson erzählte später den Ärzten, dass er noch nie solche Freude empfunden hatte wie mit ihrem Leichnam, und er besuchte ihr Grab regelmäßig über mehrere Abende hinweg, was er bis dahin noch nie getan hatte. Am 22. Februar 1901 grub er das Grab eines 14-jährigen Mädchens namens Leonie aus, die zwei Tage zuvor gestorben war. Die Gendarmerie erstellte einen Bericht über den Vorfall und stellte fest, dass die Leiche anscheinend nicht berührt worden war. Einmal grub er zwei Schwestern aus, konnte sie aber nicht nach Hause tragen. Die dreizehnjährige Gabrielle starb am 28. April und wurde auf dem Friedhof von Le Muy beerdigt. Sie galt als sehr hübsch, und Ardisson wollte sie deswegen haben. Nachdem er ihren Körper ausgegraben hatte, stellte er fest, dass sie zu schwer war, um sie zu tragen, also trennte er den Kopf mit einem Taschenmesser vom Körper, trug ihn unverhüllt unter seinem Arm und bewahrte ihn im Haus seines Stiefvaters auf, wo er ihn häufig innig küsste. Als die Verwesung einsetzte und sich Beschwerden über den Geruch häuften, entsorgte er die Überreste einfach und grub eine frischere Leiche aus. Im Mai grub er den Leichnam eines 17-jährigen Mädchens namens Honorine aus, die am 15. Mai gestorben war. Victor war nicht stark genug, die Leiche nach Hause zu tragen. Also suchte er nach einer anderen Leiche, die er nach Hause nehmen konnte. Im September 1901 starb ein dreieinhalbjähriges Mädchen namens Louise. Sie wurde als hübsches kleines Mädchen beschrieben, und Victor entschied sich, ihr Grab auszuheben. Er legte ihren Körper in eine Tasche und brachte sie zu seinem Haus, wo er sie auf dem Dachboden auf Stroh legte. Er ging immer dorthin, wann immer sein Vater nicht zu Hause war. Über eine Woche lang befriedigte er seine Gelüste an dem Leichnam, bis die Verwesung einsetzte, und nach acht Tagen konnte er sie nicht mehr anfassen. Er versuchte, den Kopf abzutrennen, konnte es aber nicht. Die Nachbarn begannen sich über den widerlichen Geruch, der aus dem Haus der Ardissons kam, zu beschweren. Um diese Beschwerden zu stoppen, ging Victors Vater auf den Dachboden, um den Müll zu entfernen, und fand dort den Körper von Louise. Zuerst konnte er nicht erkennen, was die Gestalt war, aber als er näher kam, bewaffnete er sich mit einer Schaufel und schlug auf den Leichnam ein, in der Annahme, es sei ein Tier. Als er vollständig begriff, was es war, meldete er den Leichenfund der Gendarmerie. Nach der Befragung von Honoré suchte die Gendarmerie nach Victor und nahm ihn fest. Er wurde wegen mehrfacher Exhumierung und Schändung von Leichen angeklagt und ins Gefängnis von Draguignan gebracht. Dort wurde er von Gefängnisarzt Boze und Dr. Belletrud von der Anstalt für Geisteskranke in Pierrefeu-du-Var untersucht. Diese Männer führten eine forensische Untersuchung von Ardisson durch und befragten ihn zu seiner sexuellen Dysfunktion und seinem abwegigen Verhalten. Sie stellten fest, dass er selten über Dinge wütend wurde und nie weinte, und dass er keine Bindung oder Zuneigung zu jemandem, außer den Toten, fühlte. Sie entdeckten, dass er den fauligen Verwesungsgeruch der Leichen, mit denen er Sex hatte, ertragen konnte, weil er keinen Geruchs- oder Geschmackssinn hatte. Als er sprach, waren seine Worte oft von einem seltsamen Schluckauf-Lachen begleitet, und er gestand den Ärzten, dass ihm das Gefängnis gefiel, besonders die Zigaretten, das Bett und die Mahlzeiten, die er bekam. Er sagte den Ärzten, er wolle eine weitere Leiche stehlen, um Louise zu ersetzen, sei aber gefasst worden, bevor er dies tun konnte. Victor behauptete, mit über 100 Leichen Sex gehabt zu haben, und bezeichnete die Mädchen oft als seine Verlobte und seine Braut. Er zeigte keine Reue oder Bedauern für seine Verbrechen, sondern versprach lediglich, seine Leidenschaft für die Toten aufzugeben. Mehrere Experten untersuchten zu jener Zeit Victor Ardisson im Gefängnis und kommentierten seine ungewöhnliche Neigung zu den Toten. Dr. Alexis Epaulard bezeichnete ihn als „degenerierten impulsiven Sadisten und Nekrophilen“, während Dr. Richard von Krafft-Ebing ihn als „Schwachsinnigen ohne jeglichen moralischen Sinn“ bezeichnete. Wegen seiner Verbrechen wurde er dazu verurteilt, den Rest seines Lebens in einer psychiatrischen Anstalt in Pierrefeu-du-Var zu verbringen, aus dieser er mehrere erfolglose Ausbrüche unternahm. Victor Ardisson starb am 9. März 1944 in der Provence-Alpes-Côte d’Azur im Alter von 71 Jahren, der als der Vampir von Muy in die Kriminalgeschichte einging. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Frankreichs Hauptstadt Paris. 🙂

The “Vampire of Muy”: The shocking story of the perverted corpse desecrator Victor Ardisson
A fascinating and at the same time disturbing criminal story concerns Antoine “Victor” Ardisson, a perverse corpse desecrator and necrophiliac. On September 21, 1901, Honore Ardisson went up to the attic of his house to find the source of a disgusting smell that his neighbors had complained about. There he found the decomposing body of a young girl. He immediately alerted the gendarmerie, who shortly thereafter arrested his stepson Victor and accused him of stealing the body. The subsequent investigation revealed that Victor was a grave robber who had desecrated the graves of hundreds of women and had sex with their corpses for years. He became known as the “Vampire of Muy” and was imprisoned after confessing to his monstrous crimes. Antoine “Victor” Ardisson was born on September 5, 1872, in Le Muy in Provence in southeastern France, the son of Elisabeth Apollonie Porre. Elisabeth did not know who Victor’s father was, and she was generally known as a woman of dubious reputation. While she was still pregnant, she married Honoré Ardisson, and they lived at 15 Grande Rue in the village of Le Muy. After Victor was born, Honoré adopted the boy. His mother showed violent tendencies toward young Victor and often hit him on the head, which his stepfather believed contributed to his emotional and mental imbalance. Victor’s mother left Honoré a few years after the wedding, and he raised the boy as his own son. It was said that he often mistreated his wife and that this was the reason she left the house. His stepfather then took in female vagrants and beggars and made them his temporary companions. They lived in squalor and filth in the house, with several people living and sleeping together in straw beds, including Victor. As a teenager, Victor often masturbated and drank his own semen, saying, “It’s a shame to waste it.” He was known in the village as a perverted oddball and often pursued the girls of Muy, asking them to marry him, which they laughed off. He spied on these girls and licked up their urine while masturbating after they had urinated in a certain spot. He made no effort to hide himself and did not mind if the girl saw him doing so. To earn extra money, Victor performed oral sex on men on Sundays, who were called Mignon, or scatterbrain, by his classmates at school. This was because Victor was mentally retarded and therefore extremely simple-minded. In 1882, Victor’s father took over the job of the town’s deceased gravedigger, with 10-year-old Victor helping him. With only four or five funerals a month, it was not a rewarding or well-paid job, but Honoré Ardisson took it anyway. A few years later, Honoré Ardisson fell into a pit and injured his foot, which frightened him so much that he quit the job and Victor took over alone. At that time, he began to desecrate the graves of women and young girls. He later confessed to digging up about ten graves and sexually assaulting the corpses. In 1893, he was drafted into the army and Honoré was once again appointed the town’s gravedigger. Victor was assigned to work as a guard at a military prison. However, he soon deserted to work as a bricklayer in Cannes, where he earned 2 francs 30 per day. But after one week, he left the job and returned to Le Muy, where he was arrested by the gendarmerie for desertion. He was 20 years old when he was sent to Marseille, where he was held in military prison. After 100 days in prison, he was finally released and deemed insane but reformed, and immediately returned home to Le Muy. There, he resumed his nocturnal activities, using his father’s key to gain access to the cemetery gate. He dug up the graves with a shovel and his bare hands, lifted the coffin lid, placed the corpse in an upright position, and then began to suck on the breasts and lick the vagina while talking to the corpse. According to his confession, he regularly talked to the corpses and was really disappointed when they did not respond. He later told doctors at Draguignan prison that he had a fascination with breasts and enjoyed licking the breasts and clitoris of the corpse. Sometimes he raped the corpse, sometimes he just abused it, then he put everything back the way it was and left. Age did not matter to him, and he dug up the graves of recently deceased women and young girls. Victor therefore regularly attended funerals, where he asked who the person was and what they had died of. When his father gave up his job as a gravedigger, he no longer had access to the key to the gate, so he simply climbed over the low cemetery wall. In 1900, he dug up a young girl named Berthe because she had such beautiful breasts. Ardisson later told doctors that he had never felt such joy as he did with her corpse, and he visited her grave regularly over several evenings, something he had never done before. On February 22, 1901, he dug up the grave of a 14-year-old girl named Leonie, who had died two days earlier. The gendarmerie filed a report on the incident and noted that the body appeared to have been untouched. He often followed funerals to find out if the deceased was a woman and often inquired about the illness that had caused her death. Once he dug up two sisters, but was unable to carry them home. Thirteen-year-old Gabrielle died on April 28 and was buried in the cemetery of Le Muy. She was considered very pretty, and Ardisson wanted her for that reason. After digging up her body, he realized it was too heavy to carry, so he severed her head from her body with a pocket knife, carried it uncovered under his arm, and kept it in his stepfather’s house, where he often kissed it tenderly. When decomposition set in and complaints about the smell began to mount, he simply disposed of the remains and dug up a fresher corpse. In May, he dug up the body of a 17-year-old girl named Honorine, who had died on May 15. Victor was not strong enough to carry the body home, so he looked for another corpse to take home. In September 1901, a three-and-a-half-year-old girl named Louise died. She was described as a pretty little girl, and Victor decided to dig up her grave. He put her body in a bag and took her to his house, where he laid her on straw in the attic. He would go there whenever his father was not at home. For over a week, he satisfied his urges on the corpse until decomposition set in, and after eight days, he could no longer touch her. He tried to sever the head but was unable to do so. The neighbors began to complain about the disgusting smell coming from the Ardissons‘ house. To stop these complaints, he went to the attic to remove the trash and found Louise’s body there. At first, he couldn’t recognize what the figure was, but as he got closer, he armed himself with a shovel and struck the corpse, assuming it was an animal. When he fully understood what it was, he reported the discovery of the body to the gendarmerie. After questioning Honoré, the gendarmerie searched for Victor and arrested him. He was charged with multiple counts of exhumation and desecration of corpses and taken to Draguignan prison. There he was examined by prison doctor Boze and Dr. Belletrud from the mental hospital in Pierrefeu-du-Var. These men conducted a forensic examination of Ardisson and questioned him about his sexual dysfunction and aberrant behavior. They noted that he rarely got angry about things and never cried, and that he felt no attachment or affection for anyone except the dead. They discovered that he could tolerate the putrid smell of decay from the corpses he had sex with because he had no sense of smell or taste. When he spoke, his words were often accompanied by a strange hiccuping laugh, and he confessed to the doctors that he liked prison, especially the cigarettes, the bed, and the meals he was given. He told the doctors that he wanted to steal another corpse to replace Louise, but had been caught before he could do so. Victor claimed to have had sex with over 100 corpses and often referred to the girls as his fiancée and bride. He showed no remorse or regret for his crimes, merely promising to give up his passion for the dead. Several experts examined Victor Ardisson in prison at the time and commented on his unusual inclination toward the dead. Dr. Alexis Epaulard described him as a “degenerate impulsive sadist and necrophiliac,” while Dr. Richard von Krafft-Ebing called him a “moron without any sense of morality.” Because of his crimes, he was sentenced to spend the rest of his life in a psychiatric institution in Pierrefeu-du-Var, from which he made several unsuccessful escape attempts. Victor Ardisson died on March 9, 1944, in Provence-Alpes-Côte d’Azur at the age of 71, having gone down in criminal history as the Vampire of Muy. I hope you enjoy my photos of France’s capital, Paris. 🙂
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