Der Krankenpfleger des Todes

Isabella Mueller Münster NRW Deutschland @isabella_muenchen

Thallium ist ein Schwermetall, das früher wegen seiner Geruchs- und Geschmacklosigkeit wie Arsen auch als Rattengift eingesetzt wurde. Doch dieses wirkt nicht nur bei Ratten tödlich, sondern auch bei Menschen. Ein Mann, der dieses als tödliche Mordwaffe einsetzte, ist der 42 Jahre alte Krankenpfleger Manuel H., der damit 3 Frauen heimtückisch vergiftete, von denen nur eine überlebte. Die Mordserie erregte großes Aufsehen in den Medien, die diese als die „Thallium-Morde“ bezeichnete. Manuel H. galt bis zur Aufdeckung, als sympathischer Mann, dessen Leidenschaft Turniertänze waren. Er wuchs in gut situierten Verhältnissen auf und machte in Solingen sein Abitur. Nach dem Zivildienst wollte er Pilot werden, scheiterte jedoch an der Aufnahmeprüfung. Danach fing er zwei Studiengänge an, die er jedoch wieder abbrach, bis er erfolgreich eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolvierte. Manuel hatte häufig wechselnde Beziehungen, ehe er 2011 zum ersten Mal den Bund der Ehe einging. Doch nach 3 Jahren folgte die Scheidung. Fortan versuchte er über Dating-Plattformen sein Glück. Dort lernte er 2015 seine zukünftige Ehefrau eine engagierte Lehrerin kennen, die er 2017 auf Norderney heiratete. Das Glück schien perfekt. Das Ehepaar lebte in einem Haus in Leverkusen, bis Manuels Frau im Mai 2020 wegen starken Lähmungserscheinungen ins Leverkusener Krankenhaus eingeliefert wurde. Ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich trotz ärztlicher Behandlung. Nach künstlicher Beatmung wurde sie in die Düsseldorfer Uni-Klinik verlegt, wo sie am 29. Mai 2020 verstarb. Die Ärzte nahmen an, dass Manuels Ehefrau am „Guillain-Barré-Syndrom“ litt, einer Autoimmunkrankheit, die zu muskulären Lähmungserscheinungen führen kann. Niemand hegte auch nur den geringsten Verdacht, dass diese von ihrem Ehemann vergiftet worden sein könnte. Dafür mimte Manuel den trauernden Witwer zu perfekt. Manuel erbte nicht nur das gemeinsame Haus in Leverkusen, sondern auch einen hohen fünfstelligen Geldbetrag. Darüber hinaus kassierte er auch die Lebensversicherung seiner Ehefrau. Nachdem Manuels Ehefrau nur 3 Monate tot war, hatte dieser bereits eine neue Frau an seiner Seite, die er über eine Dating-Plattform kennen gelernt hatte. Diese war Yvonne K. ebenfalls Lehrerin, die ihren neuen Lebensgefährten stolz ihrer 92 Jahre alten Großmutter vorstellte. Diese lebte trotz ihres hohen Alters noch allein in ihrem Haus in Hürth. Doch nach den Besuchen ihrer Enkelin mit deren neuem Freund ging es dieser immer schlechter, bis sie am 1. April 2021 das Zeitliche segnete. Aufgrund des Alters ging der Arzt von einer natürlichen Todesursache aus. Fortan lebte das Paar im Haus der Großmutter. Dann wurde Yvonne K. Mitte August schwanger und plötzlich litt diese wie ihre Großmutter an Durchfall und starken Leibesschmerzen. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo sie Mitte November künstlich beatmet werden musste. Doch was war die Ursache für Yvonnes Schmerzen? Diese Frage konnten die Ärzte am 26. November beantworten, da sie eine Thallium-Vergiftung bei Yvonne feststellten und ihr das Leben durch ein Gegengift retten konnten. Zwar gebar Yvonne das Baby, ein Mädchen. Doch dieses starb kurz nach der Geburt. Zwischenzeitlich hatte sich Yvonnes Mutter an die Polizei gewandt. Die Symptome ihrer Tochter hatten denen ihrer verstorbenen Mutter zu sehr geähnelt. Die Polizei nahm sich der Sache an und fand heraus, dass Manuel über eine Samenspenderplattform seit 2020 Kontakt zu Frauen geknüpft hatte, die sich von ihm ein Kind wünschten. Er agierte unter dem Namen „Thomas Meinhard“. Insgesamt hatte er Kontakte zu 37 Frauen. Trotz seiner neuen Beziehung zu Yvonne führte er diese weiter. Bei der Hausdurchsuchung in Hürth fand die Polizei in Manuels Jacke eine aufgezogene Kaliumchloridspritze. Kaliumchlorid führt zu Herzstillstand und ist schwer nachweisbar. Vermutlich wollte Manuel mit dieser seine schwangere Lebensgefährtin endgültig loswerden, nachdem die Thallium-Vergiftung gescheitert war. Die Konten von Yvonne hatte er schon auf seine umgeleitet. Ein Schelm wer böses, dabei denkt. Außerdem hatte Manuel die Begriffe „Thallium und Schwangerschaft“ gegoogelt. Aufgrund der neuen Beweise wurden die Leichen von Manuels zweiter Ehefrau und Yvonnes Großmutter exhumiert, die beide mit Thallium vergiftet worden waren. Manuel beteuerte trotz der erdrückenden Beweislast seine Unschuld. Später gab er an, dass seine zweite Ehefrau sich das Leben mit Thallium nehmen wollte. Darum hatte er ihr dieses besorgt. Nach ihrem Tod hatte er einen Abschiedsbrief im Tresor gefunden, den er aber an ihrem Grab verbrannt hatte. Diese Geschichten klangen hanebüchen. Manuel H. wurde vom Landgericht Köln wegen zweifachen Mordes, versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und versuchten Schwangerschaftsabbruch zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Damit kann Manuel H. nach Verbüßen seiner Mindeststrafe von 15 Jahren nicht entlassen werden und bleibt womöglich für den Rest seines Lebens hinter schwedischen Gardinen. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Münster, das sich wie Köln und Hürth im Bundesland Nordrhein-Westfalen befindet, in dem Manuel H. kaltblütig drei Frauen vergiftet hat. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!