Das Wahrzeichen des Ostseebades Warnemünde ist dessen imposanter 31 Meter hoher Leuchtturm aus glasierten Ziegelsteinen an der Westseite der Hafeneinfahrt. Dieser Touristenmagnet wurde von 1897 bis 1898 erbaut, damit Schiffe sicher ihren Weg in den Hafen finden. Der Leuchtturm mit seiner Galerie am Turm, die ein fantastisches Panorama auf den Rostocker Stadtteil Warnemünde, die Ostsee und die Hafeneinfahrt ermöglicht, beherbergt am Fuße den Teepott. Dieser dreigeschossige Rundbau mit seiner ausgefallen Dachkonstruktion, die von dem Bauingenieur Ulrich Müther entworfen und dessen Restaurant von dem Architekten Erich Kaufmann geplant wurde, ist eine weitere Sehenswürdigkeit des kleinen Seebades. Der Name Teepott leitet sich von dem Lokal Teepavillon ab, das 1928 dort platziert wurde. Der Teepott, der 1968 errichtet wurde, gilt als Musterbeispiel für die Hyparschalen Bauweise. Beide Gebäude befinden sich auf der 2 Kilometer langen Seepromenade, der Flaniermeile von Warnemünde. Diese bietet nicht nur eine herrlichen Blick auf die Dünen, den feinsandigen Strand und die Schiffe, sondern lädt dank ihrer zahlreichen Parkbänke und der Promenadenmauer auch zum Verweilen ein. Auch Kunst- und Kulturinteressierte kommen hier voll auf ihre Kosten, denn entlang der Promenade sind Skulpturen von namhaften Künstlern mit maritimen Bezug aufgestellt worden wie die Bronzeskulptur „Möwenflug“ von von dem Künstler Reinhard Dietrich oder die Bronzeskulptur „Liebespaar“ von dem Bildhauer Wilfried Fitzenreiter aus dem Jahr 1979. Die Seepromenade wird auch für zahlreiche Events genutzt. Eines davon ist das alljährliche Turmleuchten an Neujahr, in dem der Leuchtturm durch eine spektakuläre Licht-, Laser- und Feuershow eindrucksvoll in Szene gesetzt wird. Auch ich flanierte bei meinem Besuch von Warnemünde entlang der malerischen Seepromenade, mit deren Fotos ich Dir einfach viel Freude wünsche. 🙂

















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