Die historischen Gartenanlagen in Kleve

Im 17. Jahrhundert ließ der brandenburgische Statthalter im Herzogtum Kleve, Prinz Johann Moritz von Nassau-Siegen, getreu dem Motto „Bauen, graben, pflanzen, lasst´s Euch nicht verdriessen, denn die nach Euch kommen, werden´s genießen“ in seiner Residenzstadt Kleve eine spektakuläre Parklandschaft anlegen. Diese prägt mit ihrem Park- und Alleensystem bis heute Kleve und hatte schon damals erheblichen Einfluss auf die Gartengestaltung in Europa. So diente sie als Inspiration für die Grünanlagen des Potsdamer Schlosses Sanssouci und des Schlosses Versailles vor den Türen der französischen Hauptstadt Paris. Johann Moritz von Nassau-Siegen, der auf Anordnung des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von 1647 bis 1679 Statthalter des Herzogtums Kleve war, war ein großer Liebhaber der Gartenkunst. Er war der Initiator der Klever Gärten, die für ihn der Landschaftsarchitekt Jacob van Campen realisierte. Dieser ließ vom Sternberg, einem Moränenhügel, die typisch für die Landschaft im Klever Land sind, 12 Sichtachsen anlegen, die auf Aussichtspunkte wie der Schwanenburg, der Residenz der Fürsten, gerichtet waren. Ein besonderes Highlight ist das Amphitheater am Springenberg, in dem sich in der Art eines antiken Theaters Böschungen und Mulden an den Berghang staffeln. In der Mitte dieser halbkreisförmigen Terrassenlandschaft mit ihren herrlichen Wasserspielen befindet sich der Palas Athene, eine Statue der Göttin Athene, die von dem Bildhauer Artus Quellinus 1660 geschaffen wurde. Das Original ein Geschenk der Stadt Amsterdam an Johann Moritz von Nassau-Siegen befindet sich heute im Museum Kurhaus. Ihr gegenüber stand einst der Kriegsgott Mars in Form des Eisernen Mannes, den Johann Moritz von Nassau-Siegen 1653 anfertigen ließ. Dieser wurde 1794 durch Napoleonische Truppen zerstört, der erst 2004 zum 400. Geburtstag von Johann Moritz von Nassau-Siegen wieder an seinem historischen Standort platziert wurde. Geschaffen wurde der „Neue Eiserne Mann“ von dem Bildhauer Stephan Balkenhol. Hinter der Statue Göttin Athene steht der runde Ceres-Tempel und in erhöhter Position steht ein Obelisk, auf dessen Spitze befindet sich eine kupferne Kugel, auf der ein Adler mit ausgebreiteten Flügeln thront. Direkt vor der Anlage des Amphitheaters endet der 600 Meter lange Prinz-Moritz-Kanal, der Kleve mit dem Rhein verbindet und an dessen Spitze sich zwei von Wassergräben umgebene quadratische Inseln befinden. Dieser Kanal setzt die Sichtachse des Amphitheaters fort und schafft so einen weiteren „point de vue“, in dem er den Blick von der Rheinebene zum Eltenberg lenkt. Direkt gegenüber vom Amphitheater im Hang des Springenberges mit seinen aufsteigenden Terrassen liegt der 5,6 Hektar große Forstgarten. Dieser wurde 1782 im Auftrag des Kammerpräsidenten Julius Ernst von Burgenhausen nach Art eines Botanischen Gartens mit über 150 verschiedenen fremdländischen Gehölzen angelegt. Nachdem in der Mitte des 18. Jahrhunderts dort eine Heilquelle entdeckt wurde, wurde dieser zum Kurpark. Während der Napoleonischen Kriege wurden große Teile der Gartenanlage zerstört, die 1821 unter preußischer Herrschaft wieder aufgebaut wurde. Dafür wurde der Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe engagiert. Dieser gestaltete die von der barocken Symmetrie dominierte Anlage in einen englischen Landschaftsgarten um, der seit 1975 nach den Entwürfen der Gartenarchitekten Gustav und Rose Wörner wiederhergestellt ist. Ebenfalls zu den historischen Gärten gehört der Moritz-Park, der in der Klever Oberstadt liegt, wo sich im 17. Jahrhundert die Stadtresidenz von Johann Moritz von Nassau-Siegen befand. Der Prinzenhof war eingebettet in einen Lustgarten, der während des Zweiten Weltkrieges durch einen Luftangriff zerstört wurde. Südlich der Stadt befindet sich der Alte Park mit sternförmigen Wegen und künstlichen Aussichtshügeln, in dessen Mitte das Landhaus „Freudenberg“ des Statthalters lag. Auch ich besuchte die beeindruckende historische Gartenanlage von Kleve, mit deren Fotos ich Dir viel Freude wünsche. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!