Der missbrauchte und erstickte Nikos Douris

Isabella Mueller Griechenland griechische Göttin @isabella_muenchen Piräus

Es war der 31. Dezember 1993 als der 6 Jahre alte Nikos Douris vom Spielen nicht nach Hause zurückgekehrt war. Da es bereits spät war, alarmierten die besorgten 7-fachen Eltern, Georgia und Manolis Douris sofort die örtliche Polizeistation in Krandidi. Diese sowie Freunde und Bekannte durchkämmten die Gegend der griechischen Kleinstadt Ermioni, wo die Familie lebte. Doch von Nikos fehlte jede Spur. Verzweifelt wandten sich Nikos Eltern an die Medien, die die Bevölkerung um Mithilfe baten. Ganz Griechenland fieberte mit den untröstlichen Eltern mit, bis ausgerechnet Nikos Vater am Neujahrstag zusammen mit seinem ältesten Sohn die Leiche seines Sohnes unweit des Hauses versteckt hinter einem Zaun entdeckte. Manolis und seine Frau Georgia gaben nachdem Fund der Leiche unter Tränen unzählige Interviews, in denen sie an die Öffentlichkeit appellierten, Hinweise zu geben, die zur Ergreifung des Mörders ihres Sohnes führten. Doch nach der Autopsie nahm der Mordfall eine tragische Wendung. Denn Nikos war sexuell missbraucht worden. Schlimmer noch war, dass ihm dabei Mund und Nase zu gehalten worden waren, so dass dieser qualvoll erstickt war. Nach dem Autopsiebericht galt Nikos Vater als dringend tatverdächtig, da er sich in den Polizeiverhören immer wieder in Widersprüche verstrickte. Schließlich gestand dieser unter Druck gesetzt seinen Sohn vergewaltigt und erstickt zu haben. Er schob die Tat auf seine Krankheit, die Anfälle auslösen würde, die dann seinen geistigen Gesundheitszustand stark beeinträchtigen würden. Nach seinen Aussagen hätte jeder in seiner Situation genau dasselbe tun können. Diese Aussage sorgte landesweit für Empörung. Die anfängliche Empathie für die verzweifelten Eltern schlug schlagartig in blanken Hass um. Manolis, hatte aufgrund seines Einsatzes als Soldat 1974 in Zypern, wo er gegen die türkische Invasion kämpfte, psychische Problem. Er litt seitdem an einer posttraumatischen Belastungsstörung, die als sogenanntes „Zypern-Syndrom“ bezeichnet wird. Nach seinem Geständnis beteuerte dieser jedoch wieder seine Unschuld und widerrief sein Geständnis. Er beschuldigte seine Ehefrau und deren Geliebten des Mordes an Nikos, um ihn endlich loszuwerden. Damit wäre seine Ehefrau endlich frei. Da kein Anwalt Manolis verteidigen wollte, bekam dieser einen Pflichtverteidiger zugeteilt. Der Hass auf Manolis war so groß, dass die abgeschaffte Todesstrafe für diesen gefordert wurde. Sein Anwalt plädierte auf unschuldig, da bei der Autopsie von Nikos Leiche Genitalhaare im Anus und Mund gefunden worden waren, die nicht von Manolis stammten. Ein beantragtes psychiatrisches Gutachten von Manolis Anwalt, der seinen Mandanten nach dem Kennenlernen für unschuldig hielt, wurde abgelehnt. Auch ein DNA-Test wurde nicht durchgeführt. Manolis wurde für schuldig befunden und wegen ordnungswidrigem Verhalten zu 1 Jahr Gefängnis, wegen Vergewaltigung zu 20 Jahren und wegen Totschlags zu lebenslanger Haft verurteilt. Manolis hatte im Gefängnis ein schweres Leben, da er als Kinderschänder wie Abschaum behandelt wurde. Er wurde immer wieder gefoltert, misshandelt und vergewaltigt. Innerhalb von 2 Jahren wurde er aufgrund von Misshandlungen durch die Mithäftlinge in 4 verschiedene Gefängnisse gebracht. Schließlich wurde er am 24. Februar 1996 von Gefängnisbeamten in einer Außentoilette erhängt mit einem Fernsehkabel im Gefängnis von Tripolis aufgefunden. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo er verstarb. Alles deutete auf Suizid hin. Bis heute beteuern dessen Ehefrau und der älteste Sohn, dass Manolis unschuldig und ein wohlhabender Mann, der Mörder von Nikos sei, der in der Gegend weitere Kinder missbraucht hatte. Ein privater Ermittler, der angeblich Beweise für Manolis Unschuld hatte, wurde auf mysteriöse Weise 2005 in seiner Wohnung tot aufgefunden. Er wurde bei einem Einbruch getötet. Fakt ist, dass offiziell Manolis für das grausame Verbrechen an seinem erst 6 Jahre alten Sohn Nikos verurteilt wurde. Ob dies der größte Justizirrtum in der griechischen Kriminalgeschichte ist oder nicht, wer weiß das schon! Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos der griechischen Hafenstadt Piräus. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!