Die Ketchup-Morde

Isabella Mueller @isabella_muenchen Leipzig

Ketchup, die würzige Sauce aus Tomatenmark, Zucker, Essig, Speisesalz und Gewürzen, ist ein fester Bestandteil in der Alltagsküche, die in fast jedem Haushalt zu finden ist. Das diese Würzsauce sich auch perfekt dazu eignet einen Mord vorzutäuschen, beweist folgender Kriminalfall, der sich 2014 in Deutschland ereignet hat und bundesweit für Schlagzeilen sorgte. Der 44 Jahre alte türkische Lebensmittelhändler Sabri S. aus Leipzig hatte sich mit seinem Berliner Geschäftspartner, dem 41 Jahre alten Hüseyin D., einem Händler mit Gastrobedarf überworfen. Um diesen endgültig loszuwerden, schmiedete Sabri einen teuflischen Plan. Er engagierte den 38 Jahre alten Syrer Yusif S. als Auftragskiller, der im tschechischen Teplice einen Döner-Imbiss betrieb. Für den Mord blätterte er Yusif eine Anzahlung von 12.000 Euro hin, die restlichen 28.000 Euro sollte Yusif nach der Ermordung von Hüseyin erhalten. Als Beweis sollte er ihm ein Foto von dem toten Hüseyin schicken. Yusif stimmte dem Auftragsmord zu. Doch anstatt Hüseyin ums Eck zu bringen, holte er sich diesen mit ins Boot, in dem er ihm die Hälfte der insgesamt 40.000 Euro anbot. Dafür musste Hüseyin nur einwilligen, das Mordopfer zu spielen. Hüseyin stimmte zu und so inszenierten sie ein perfektes Beweisfoto für den Mord. Hüseyin legte sich in einem Kellergang auf den Boden. Anschließend schminkte Yusif Hüseyins Gesicht leichenblass und verspritzte Ketchup auf dessen Schädel, so dass der Anschein erweckt wurde, dass Yusif Sabris verhassten Geschäftspartner Hüseyin per Kopfschuss eliminiert hatte. Nachdem er das Fotos geknipst hatte, bearbeitete Yusif dieses per Photoshop und schickte es als Beweis für den Mord an Sabri. Doch Sabri zahlte einfach nicht, weshalb Hüseyin kalte Füße bekam, da er um seine Leben fürchtete. Er ging schließlich zur Polizei, der er vom Auftragsmord erzählte. Daraufhin wurde Sabri wegen Anstiftung zum Mord verhaftet, der verzweifelt seine Unschuld beteuerte. Doch dies half nichts, denn die Schwurgerichtskammer am Leipziger Landgericht verurteilte Sabri S. wegen Anstiftung zum Mord 2017 zu 3 Jahren und 9 Monaten Gefängnis. Doch dies war nicht das einzige Mal, das Ketchup zum Fingieren eines Mordes genommen wurde. Auch eine Ehefrau aus Bückeburg benutzte Ketchup, um ihren eigenen Mord vorzutäuschen. Der skurrile Fall, der als Ketchup-Mord von Bückeburg in ganz Deutschland für Schlagzeilen sorgte, ereignete sich im Juni 2013. Damals hatte ein Ehepaar einen grotesken Plan ausgeheckt, um den ehemaligen Liebhaber der Ehefrau loszuwerden. Die Ehefrau hatte in einem Internet-Forum einen Bonner Fotografen kennengelernt, mit dem sie eine leidenschaftliche Affäre hatte. Doch als sie diese beendete, terrorisierte sie ihr Ex-Liebhaber mit anzüglichen Fotos per Mail. Damit dieser sie nicht mehr stalkte, inszenierte das Ehepaar, den Mord der Ehefrau, in dem diese sich in eine riesige Blutlache aus Ketchup legte. Diese Fotos schickte der Ehemann ihrem Ex-Geliebten, der daraufhin die Polizei alarmierte. Als diese jedoch bei der Ehefrau in Bückeburg eintraf, war diese jedoch quicklebendig. Der Fotograf war zutiefst erschüttert, der nun eine ganz andere Version als seine Ex-Geliebte auftischte. Denn nach ihm hatte er seiner Ehefrau zuerst die außereheliche Affäre gebeichtet, die er beendet hatte. Doch dies wollte seine Ex-Geliebte nicht akzeptieren. Als der Fotograf aus Bonn mit ihrem Ehemann über sein Verhältnis zu seiner Ehefrau sprach, mit dem er sich zwischenzeitlich im Zuge der Affäre angefreundet hatte, tickte dieser aus. Als Retourkutsche hatten diese den Ketchup-Mord inszeniert, um ihn als Stalker hinzustellen. Welche Version auch immer stimmen mag, wissen wohl nur die beteiligten Personen selbst. Strafrechtliche Konsequenzen hatte der inszenierte Mord nicht, da die Staatsanwaltschaft das Verfahren mangels hinreichendem Tatverdachts eingestellt hat. Abschließend lässt sich sagen, dass sich Ketchup nicht nur als Würzsauce, sondern auch als Blutersatz bewährt hat. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos aus Leipzig, wo einst Sabri S. wegen Anstiftung zum Mord verurteilt worden war. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!