Der mysteriöse Kölner Salatbar- Mord

Einer der mysteriösesten Morde in der Kölner Kriminalgeschichte war der Salatbar-Mord. Dieser ereignete sich am 22. Juli 2007 in dem Lokal „Supasalad“ in der Gertrudenstraße am Kölner Neumarkt. An jenem Abend wurde die 24 Jahre alte Anke Schäfer brutal in ihrem Lokal ermordet. Anke Schäfer war eine junge Unternehmerin, die gemeinsam mit ihrem Bruder Ralf die Salatbar in Köln betrieb. Die Idee für solch einen Laden stammte aus einem Australienurlaub. Anke Schäfer hatte am Abend des 22. Juli noch eine Warenbestellung fertig gemacht. Sie hatte die Tür offen gelassen und so gelangte ihr Mörder in den Laden. Insgesamt stach dieser elfmal ein Messer in Ankes Brust, Wange, Hände und Knie. Am nächsten Tag wurde Anke tot im Kühlraum aufgefunden. Sie war dort verblutet. Da es keinerlei Einbruchspuren gab, noch Geld aus der Kasse fehlte, schloss die Polizei einen Raubmord aus. Die Polizei konzentrierte sich auf Ankes Umfeld. Doch über acht Jahre strichen ins Land, ohne dass es irgendwelche Hinweise auf Ankes Mörder gab. Doch dann kam Kommissar Zufall ins Spiel. Ein in Hamburg inhaftierter 35 Jahre alter Mann hatte eine DNA-Probe abgegeben. Diese ergab einen Treffer in der Datenbank des Bundeskriminalamtes. Die Speichelprobe stimmte mit der DNA überein, die damals am Tatort in der Salatbar unweit des Kühlraums an einem Zigarettenstummel gefunden worden war. Bei dem Mann handelte es sich um Enes A., der schon öfters wegen Schwarzfahrens und Diebstahls in Konflikt mit dem Gesetz gekommen war. Tatsächlich gestand Enes A. den Mord an Anke. Enes, der spielsüchtig ist, brauchte Geld. Als er an jenem Sommertag an der Salatbar vorbei kam, beschloss er diese zu überfallen. Er forderte Anke auf, die allein im Lokal war, ihm das Geld aus der Kasse zu geben. Um seinem Befehl Nachdruck zu verleihen, zückte er ein Messer. Doch er konnte nicht ahnen, dass Anke eine Phobie gegen spitze Gegenstände hatte und sofort in Panik geriet und schrie. Enes hatte Angst, dass jemand die Schreie hören könnte und stach auf Anke ein, die er dann in den Kühlraum sperrte, wo Anke qualvoll verblutete. Enes flüchtete mit 20 Euro Beute aus Ankes Portemonnaie. Auf der Flucht warf er die Tatwaffe in eine Mülltonne, die bis heute nicht gefunden wurde. Seitdem suchte die Polizei fieberhaft nach Ankes Mörder, deren Fall auch in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ thematisiert wurde. Über 3500 Spuren verfolgte die Polizei und über 6000 Personen wurden überprüft sowie 1800 DNA-Proben verglichen, doch ergebnislos, bis der Zufall zu Hilfe kam. Der Angeklagte Enes A. hatte im Gerichtssaal bei seiner ersten Verhandlung eine Erklärung über seinen Verteidiger abgegeben. „Mein Mandant räumt die Tat an für sich ein“, sagte sein Anwalt, und man merkte sofort, dass die Tragik dieser Worte alle Anwesenden ergriff. Enes A. entschuldigte sich für das Unrecht, das er begangen hatte. Er betonte, dass ihm klar sei, was dem Opfer widerfahren war, und er konnte seine Emotionen nicht mehr zurückhalten. Tränen liefen über sein Gesicht, während sein Anwalt die düstere Wahrheit vor den Richtern verlas. Der Prozess dauerte über acht Verhandlungstage, bis das Urteil feststand. Enes A. blickte während des gesamten Prozesses nie den Richtern ins Gesicht. Mit gesenktem Kopf saß er regungslos da, als die Vorsitzende Richterin das Urteil lebenslänglich wegen Mordes und versuchter besonders schwerer räuberischen Erpressung verkündete. Der Fall Anke Schäfer ist ein trauriges Kapitel in der Geschichte Kölns. Es bleibt zu hoffen, dass solche Taten nicht vergessen werden und dass die Menschen aus diesen schrecklichen Ereignissen lernen. Die Erinnerung an Anke Schäfer wird nicht verblassen, und die Stadt wird weiterhin für Gerechtigkeit kämpfen. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Köln, wo einst der rätselhafte Salatbar-Mord an Anke Schäfer sich ereignet hatte. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!