Bad Doberans beeindruckender Klosterkomplex

Bis heute zeugt der 2 Quadratkilometer große Klosterbereich von der idyllischen Kleinstadt Bad Doberan, in dessen Zentrum sich die ehemalige Klosterkirche St. Marien, das weltbekannte Doberaner Münster, befindet von der Baukunst und der Geschichte der Zisterzienser. Bereits 1171 wurde im Auftrag von Bischof Berno von Schwerin und dem Oboritenfürst Pribislaw das Doberaner Kloster gegründet, das während des Thronfolgekrieges 1179 dem Erdboden gleichgemacht wurde. Anno 1186 kam es zur Neugründung des Zisterzienserklosters durch Heinrich Borwin I. und es entstand 1282 ein kleinerer Vorgängerbau auf dem heutigen Klosterareal. Dieser wurde im 13. Jahrhundert durch das neue Münster ersetzt, das mit seinen vier Millionen handgestrichenen Backsteinen als eine Perle der norddeutschen Backsteingotik gilt. Diese wurde von 1283 bis 1290 mit einer 1400 Meter langen Ringmauer umgeben, die durchschnittlich 2,5 Meter hohe Mauern aufweist und bis heute fast vollständig erhalten ist. Allein für den Bau der Mauer wurden 1,2 Millionen Backsteine verwendet. Zur selben Zeit entstand das Wirtschaftshaus, das einer der wichtigsten Bauwerke des Klosters darstellte. In diesem waren die Vorratsräume, eine Mälzerei, eine Bäckerei und eine Brennerei untergebracht. Im westlichen Anbau gab es eine Wassermühle. Leider fiel das Gebäude 1979 einer Brandstiftung zum Opfer, so dass der nördliche Bereich heute eine offene Ruine ist. Ein Notdach schützt den Südbereich. Ein weiteres Gebäude des Klosters war das Kornhaus, das von 1270 bis 1280 als dreigeschossiger Backsteinbau für Speicherzwecke errichtet wurde. Insgesamt besaß dieses 6 Speicherebenen. Im 17. Jahrhundert wurde das Kornhaus im Ostteil verkürzt, das Ende des 18. Jahrhunderts als herzoglicher Pferdestall diente. Im 19. Jahrhundert wurde es zum zweigeschossigen Schulhaus umgestaltet. Seit 2002 befindet sich dort auch der Klostergarten. Eine aufwendige Sanierung erfolgte im Jahr 2011. Heute ist das Kornhaus ein Bürgerbegegnungszentrum, in dem auch eine Jugendkunstschule ansässig ist und regelmäßige diverse Veranstaltungen stattfinden. Ein weiteres Gebäude ist das Amtshaus, das auf den Fundamenten des Gästehauses des Klosters von 1793 bis 1801 von Johann Christoph Heinrich von Seydewitz als Jagdschloss für den Herzog erbaut wurde. Dieses wurde später der Sitz der herzoglichen Amtsverwaltung. Der Klosterbereich hatte insgesamt 4 Tore, deren Haupteingang das Westtor mit Pförtnerhaus und ehemaliger Torkapelle war. Dieses hatte eine breitere Durchfahrt und einen schmaleren Durchgang. Der untere Teil des Tores entstand schon Mitte des 13. Jahrhunderts, während der obere Teil mit Fensterschlitzen erst im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Neben dem Westtor existierte noch das Wirtschaftstor im Süden sowie eine breite Ostzufahrt von 1795 und das Kammertor im Norden. Unweit vom Nordtor befand sich die Wolfsscheune, die von 1280 bis 1290 als zweigeschossiger Backsteinbau errichtet wurde und als Hospiz und Herberge genutzt wurde. Heute zeugen von dieser nur noch die nördliche Seitenwand und Teile als Ost- und Westgiebel. Ein besonders sehenswertes Gebäude ist das Beinhaus, das 1250 im Stil der frühen Gotik an der Nord-Ost-Seite der Kirche erbaut wurde. Nach der Aufhebung des Klosters 1552 im Zuge der Reformation, erfolgte die Einrichtung des herzoglichen Amtes Bad Doberan. Ab 1793 wurde westlich und südöstlich der Kirche nach Plänen des Ludwigsluster Hofgärtners Johann Heinrich Schweer der Englische Garten mit geschwungenen Wegen, Teichen und Baumgruppen angelegt, der bis heute ein beliebtes Naherholungsgebiet sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen ist. Auch ich machte bei meinem Besuch des Doberaner Münsters einen Spaziergang über das Klosterareal mit seinen spätmittelalterlichen Gebäuden und dem herrlichen Landschaftspark, mit dessen Fotos ich Dir viel Freude wünsche. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!