Die Meisterin des Giftmordes

Isabella Mueller @isabella_muenchen Straßburg

Eine wahre Meisterin des Giftmordes mit Arsen, der es gelang 18 Jahre lang unentdeckt sage und schreibe 36 Menschen zu vergiften, war die französische Serienkillerin und manische Kleptomanin Héléne Jégado. Doch wer war diese Frau, die so viele Leben auslöschte und warum? Héléne wurde 1803 im französischen Ort Plouhinec geboren, wo sie behütet auf einem Bauernhof aufwuchs, bis ihre geliebte Mutter als Héléne 7 Jahre alt war starb. Fortan übernahm Hélénes Erziehung ihre Tante, die sie zum Arbeiten als Bedienstete ins Pfarrhaus von Bubry schickte. Als Héléne 17 Jahre alt war, verließ sie zusammen mit ihrer Tante Poulhinec, um fortan mit dieser in der Stadt Séglien zu leben. Dort nahm Héléne eine Stelle als Köchin beim Pfarrer an, bis sie hinausgeworfen wurde, da sie in dessen Suppe Hanf aus dem Getreidehaus hinzugefügt hatte. Anno 1833 wurde Héléne erstmals verdächtig für mehrere Todesfälle verantwortlich zu sein. Sie war in der Zwischenzeit als Hausangestellte für den Priester, Pater Dr. François Le Drogo, im Dorf Guern tätig. Im Zeitraum vom 28. Juni bis zum 3. Oktober starb der Priester und 6 Mitglieder des Haushalts, darunter dessen Vater und Mutter sowie Hélénes Besuchsschwester Anne Jégado. Héléne spielte aber so perfekt die Trauernde, dass der anfängliche Verdacht gegen sie schnell fallen gelassen wurde. Da sich die Todesfälle kurz nach der Cholera-Epidemie von 1832 ereignet hatten, wurde von einer natürlichen Todesursache ausgegangen. Héléne kehrte zusammen mit ihrer Tante nach Bubry zurück, um ihre Schwester zu ersetzen. Dort erkrankte ihre Tante und zwei weitere Menschen innerhalb von 3 Monaten, die alle verstarben, als sie von Héléne an ihrem Krankenbett gepflegt wurden. Konnte dies ein Zufall sein? Nach dem Tod ihrer Tante brach Héléne ihre Zelte in Bubry ab und zog nach Locminé, wo sie als Näherin arbeitete und in einem Zimmer bei Marie-Jeanne Leboucher wohnte, die zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Sohn kurze Zeit später erkrankte. Einzig der Sohn überlebte, da er auf Hélénes Pflege verzichtet hatte. Danach wurde Héléne von der Witwe Lorey aufgenommen, die nach dem Genuss einer Suppe von Héléne das Zeitliche segnete. Im Mai 1835 trat Héléne eine Stelle als Haushälterin bei Madame Toussaint an. Während sie dort angestellt war, kam es zu 4 weiteren Todesfälle. Bis dato hatte Héléne, die immer wieder bei ihren Arbeitsstellen beim Stehlen erwischt worden war, 17 Menschen unter die Erde gebracht. Héléne war anschließend kurz im Kloster Auray als Dienerin tätig, musste dieses aber wegen Vandalismus und ihrer Kleptomanie wieder verlassen. Seitdem arbeitete Héléne als Köchin in verschiedenen Haushalten in Auray, Pontivy, Lorient und Port-Louis. Während dieser Zeit erkrankten immer wieder Menschen und starben. Im Mai 1841 tötete Héléne sogar das kleine Mädchen Marie Bréger im Château de Soye. Anno 1849 zog Héléne nach Rennes, wo sie im Haushalt von Théophile Bidard, einem Rechtsprofessor an der Universität Rennes arbeitete. Seit Héléne dort war, erkrankte zuerst dessen Dienerin Rose Tessier. Diese verstarb als Héléne sie pflegte. Als kurz darauf auch Bidards anderes Dienstmädchen, Rosalie Sarrazin, erkrankte und ebenfalls verstarb, als Héléne diese pflegte, kam dies zwei Ärzten, die verzweifelt um das Leben von Rosalie gekämpft hatten, seltsam vor. Da die Symptome denen von Tessier glichen, überzeugten sie deren Angehörige eine Autopsie durchführen zu dürfen. Als Héléne daraufhin ungefragt ihre Unschuld beteuerte, wurde sie als dringend Tatverdächtige am 1. Juli 1851 verhaftet. Bei den Ermittlungen wurde Héléne mit 23 Todesfällen durch Vergiftung mit Arsen zwischen 1823 bis 1841 in Verbindung gebracht. Da diese außerhalb der 10-Jahresfrist für Strafverfolgung lagen und es keine wissenschaftliche Indizien gab, wurden diese nicht weiter verfolgt. Laut Schätzungen hatte Héléne 36 Menschen mit Arsen getötet. Am 6. Dezember 1851 begann der Prozess gegen Héléne Jégado, die in der Zwischenzeit unheilbar an Krebs erkrankt war, wegen 3 nachweislichen Morden, 3 Mordversuchen und 11 Diebstählen. Während des gesamten Prozesses führte sich Héléne als Furie auf, die jeglichen Mord mit Arsen bestritt. Als Experte wurde der Chemieprofessor Faustino Malaguti zum Prozess dazu geholt. Héléne Jégado wurde zum Tod durch die Guillotine verurteilt und am 26. Februar 1852 auf dem Champ-de-Mars in Rennes hingerichtet. Damit endete die grausame Ära einer abscheulichen Serienkillerin. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von der malerischen Stadt Straßburg in Frankreich. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!