Ein wahrhaft scheußliches Verbrechen, das vor den Augen von unzähligen Passanten und Straßenkünstler sich ereignete, die tatenlos ohne einzugreifen zusahen, wie ein unschuldiger Junge auf offener Straße von einem Mann wie ein Stück Vieh mit einem Messer regelrecht abgeschlachtet wurde, ereignete sich am 7. Mai 2001 im Londoner Theaterviertel. An jenem Tag wurde der 12 Jahre alte Diego Pineiro-Villar von dem 52 Jahre alten Satanisten Henry Bibby, der sich selbst nach seinem großen Vorbild Edward Crowley, dem Begründer des Neosatanismus, benannt hatte, erstochen und keiner griff ein. Was schlimmer davon ist, das Verbrechen oder die unterlassene Hilfeleistung, sei dahin gestellt. Doch warum musste Diego sterben? Diego war einst dem obdachlosen Henry Bibby zu Hilfe geeilt, als dieser von anderen Kindern mit Steinen beworfen worden. Seitdem machte Henry dem Jungen Geschenke und nahm ihn immer wieder ins Schwimmbad mit, bis dieser sich von Henry distanzierte. Dies sollte Diegos Todesurteil sein. Denn fortan stalkte und bedrohte Henry den Jungen, bis Henry von der Polizei deswegen sogar festgenommen wurde. Selbst die Psychologen waren davon überzeugt, dass Henry eine Gefahr für Diego darstellte. Denn Henry machte keinen Hehl daraus, dass er ein großer Fan von Edward Alexander Crowley war, der sich selbst als „der böseste Mensch der Welt“ bezeichnete. In seinem Werk „Buch Thoth“ rief dieser zu „Opfern männlicher Kinder von perfekter Unschuld und hoher Intelligenz“ auf. Dies verkörperte für Henry Diego, dessen Mord er sogar schriftlich ankündigte. Trotzdem wurde Henry von den Richtern wieder aus der Haft entlassen. Daraufhin nahm Diegos Vater die Sicherheit seines Sohnes selbst in die Hand, der ihn nun täglich zur Schule brachte und wieder abholte. Diego bekam sogar von der Polizei ein Handy, damit er im Notfall diese sofort anrufen konnte, wenn ihm Henry zu nahe kam. Aber trotz all dieser Sicherheitsvorkehrungen wurde Diego eiskalt von Henry in aller Öffentlichkeit abgestochen. Zwar konnte Diego noch den Notruf wählen, aber die Polizei, die Diegos Todesschreie hören konnte, traf zu spät am Tatort ein. Diego war da schon tot, denn keiner der Anwesenden, war dem Opfer zur Hilfe geeilt. Henry Bibby wurde festgenommen, bei dem die Polizei Texte über Kinderopfer und schwarze Magie fand. Henry Bibby wurde wegen des Mordes an dem 12 Jahre alten Diego Pineiro-Villar vom Londoner Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Ein geringer Trost für Diegos Eltern. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von der englischen Hafenstadt Southampton, dem Tor zu Großbritanniens Hauptstadt London. 🙂





















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