Überall auf der Welt passieren Verbrechen, auch in der ehemaligen DDR. Nur wurden diese dort top secret behandelt, da sie oftmals Propagandapotential für den Westen boten. Ein solcher Fall, der unter strenger Geheimhaltung behandelt wurde, war der des Frauenmörders Hilmar Swinka. Dieser ermordete innerhalb von zwei Tagen gleich 3 Frauen in Ost-Berlin. Doch warum? Hilmar Swinka wurde 1938 in Berlin geboren. Seit seiner Kindheit litt er und seine Familie unter dem tyrannischen Familienvater, der endgültig die Familie verließ, als er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen worden war. Hilmar war ein scheuer Einzelgänger, der sehr jähzornig war und oftmals die Schule schwänzte. Trotzdem machte er seinen Schulabschluss und fing danach eine Lehre, die er jedoch abbrach. Seitdem hielt sich Hilmar mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Im Alter von 17 Jahren trat er einem Boxklub bei, um seine körperlichen Defizite auszugleichen. Die Boxleidenschaft übte er aber nicht nur im Sportclub, sondern auch privat aus, was ihm diverse Vorstrafen wegen Gewaltdelikten einbrachte. Alles schien sich für Hilmar zum Guten zu wenden, als er eine Stelle als Laborassistent und später als Sektionsgehilfe am Pathologischen Institut der Charité in Ost-Berlin bekam. Hilmar machte die Arbeit großen Spaß, weshalb er sich auch privat ein Messerset zulegte, um die Anatomie des Menschen zu erforschen. Keiner ahnte, dass Hilmar dies an ganz speziellen Menschen ausprobieren wollte. Denn schon lange heckte er einen perfiden Plan aus, um sich an seiner Ex-Ehefrau zu rächen. Um deren Mord perfekt auszuführen, übte er diesen an zwei seiner ehemaligen Geliebten. Hilmar suchte am 13. Februar 1969 seine Ex-Freundinnen in ihren Wohnungen auf, wo er beide durch Erwürgen und Stiche ins Herz tötete. Anschließend sezierte er mit seinem Messerset ihre leblosen Körper. Einen Tag später, am 14. Februar, dem Valentinstag ging er zur Wohnung seiner Ex-Frau. Als er sich Zutritt verschafft hatte, alarmierten die Nachbarn sofort die Polizei. Sie wussten, dass Hilmar zu Gewaltausbrüchen neigte. Dieser schnitt seiner Ex-Frau die Kehle durch und sezierte sie danach. Hilmar wurde noch am Tatort von der Polizei verhaftet. Der Prozess gegen Hilmar Swinka wegen dreifachen Mordes fand unter strenger Geheimhaltung statt und endete mit einem Todesurteil für Hilmar. Am 1. Oktober 1970 wurde Hilmar Swinka in der Zentralen Hinrichtungsstätte der DDR in der Strafvollzugsanstalt Leipzig vom Henker Hermann Lorenz, dem letzten Exekutor der DDR, durch spontanen Nahschuss hingerichtet. Hilmar Swinkas Leiche wurde in das Krematorium auf dem Leipziger Südfriedhof gebracht und dort eingeäschert. Seine Asche wurde anonym auf dem Friedhofsareal begraben. Damit war das Leben von Hilmar Swinka für immer Geschichte. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Leipzig, wo Hilmar Swinka getötet, eingeäschert und begraben wurde. 🙂

















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