Saeed al-Qashash: Der jordanische Massenmörder

Isabella Mueller @isabella_muenchen

Saeed al-Qashash bleibt in der jordanischen Geschichte als einer der schockierendsten Massenmörder in Erinnerung. Geboren im Jahr 1979, führte sein Lebensweg zu einem verheerenden Verbrechen, das die Gemeinschaft erschütterte und Fragen über Familie, Vertrauen und das Böse aufwarf. Am 10. Juni 1998 geschah das Unfassbare. In einem scheinbar normalen Vorort von Amman, der Hauptstadt Jordaniens, nahm das Grauen seinen Lauf. Der erst 20 Jahre alte Saeed al-Qashash tötete in einer Nacht zwölf Menschen, darunter 11 Familienmitglieder. Die Opfer umfassten seine Mutter Thuria, seinen Vater Amin, zwei Brüder und vier Schwestern sowie einen Schwager und zwei Neffen im Alter von zwei und drei Jahren. Drei Generationen seiner Familie löschte er in nur einem Tag aus. Doch zuvor hatte er noch seinen Freund, den 19 Jahre alten Atta Shalan ermordet. Es ist schwer zu begreifen, wie jemand zu solch grausamen Taten fähig sein kann. Qashash lockte jedes seiner Opfer mit einem trügerischen Versprechen in den Keller seines Elternhauses gemeinsamen Hauses. Dort, in der Dunkelheit, setzte er eine 7mm-Pistole ein und schoss jedem von ihnen in den Hinterkopf. Nach den Morden stapelte er die Leichen, deckte sie mit Decken und Teppichen zu und versiegelte den Keller mit Ziegelsteinen und Zement. Dann floh er von dem Tatort. Die grausame Entdeckung dieser schrecklichen Tat erfolgte zwei Tage später, als die Polizei auf Hinweise stieß, die zur Ergreifung von Qashash führten. Der Fall erregte landesweite Aufmerksamkeit und verwandelte sich schnell in ein Medienspektakel. Bei seiner Festnahme gestand Qashash die Morde und offenbarte dabei ein erschreckendes Bild des Verbrechens. Er nannte als Motiv, dass ihm seine Verwandten gedroht hatten, ihn aus dem Haus zu werfen, wenn er seine Abschlussprüfung, die sogenannte „Tawjihi-Prüfung“ nicht bestehen würde. Diese Prüfung zum allgemeinen Sekundarabschluss ist enorm wichtig. Denn nur wer diese mit einer guten Note besteht, kann sich an einer Universität bewerben. Im November 1998 begann Qashash Prozess. Er wurde wegen vorsätzlichen Mordes in zwölf Fällen angeklagt. Während des Prozesses flehte er bei Richter Mohammed Ajamieh um Gnade, bat darum, sein Leben zu verschonen. Doch seine Bitten wurden abgelehnt, und er wurde zum Tode verurteilt. Interessanterweise zeigte Qashash nach dem Urteil keine emotionale Reaktion. Die Kälte seiner Taten spiegelte sich auch in seinem Verhalten wider. Die Hinrichtung von Saeed al-Qashash fand am 6. Juni 1999 statt, kurz vor Tagesanbruch, im Swaqa-Gefängnis, etwa 96 Kilometer südlich von Amman, wurde Saeed erhängt. Ein weiteres tragisches Kapitel in der Geschichte des Landes schloss sich mit diesem Datum. Die Taten von Saeed al-Qashash werfen viele Fragen auf. Wie kann jemand, der von der eigenen Familie umgeben ist, zu solch schrecklichen Taten fähig sein? Was muss geschehen, damit ein Mensch das Band der Liebe und des Vertrauens zu seinen nächsten Angehörigen zerreißt? Solche Fragen bleiben oft unbeantwortet, und die Antworten sind so vielschichtig wie das menschliche Verhalten selbst. Familien sind normalerweise Orte der Sicherheit und des Schutzes. Doch in diesem Fall wurde die Familie zum Schauplatz eines der gruseligsten Verbrechen. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass solche Taten nur in Filmen oder Büchern vorkommen. Doch die Realität kann manchmal viel grausamer sein. Die Frage bleibt bestehen, wie sich solches Böse ausbreiten kann und was getan werden kann, um es zu verhindern. Saeed al-Qashash mag im Jahr 1999 hingerichtet worden sein, aber seine Geschichte bleibt lebendig. Als Warnung und Mahnung zugleich. Die Geschehnisse sind nicht nur eine Anekdote über das Böse, sondern auch ein Aufruf zur Reflexion über die Komplexität menschlicher Beziehungen. Es ist wichtig, nicht nur die Taten zu betrachten, sondern auch die Umstände, die zu diesen entsetzlichsten Entscheidungen führen können. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Jordanien. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!