Die Giftmörderin von Essex: Sarah „Sally Arsenic“ Chesham

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In den düsteren Straßen des viktorianischen Essex lebte eine Frau, deren Name noch heute Schauer über den Rücken laufen lässt: Sarah Chesham, besser bekannt als „Sally Arsenic“. Ihre Geschichte ist ein erschreckendes Zeugnis der dunklen Seite der menschlichen Natur und der tödlichen Macht des Arsens im 19. Jahrhundert. Denn das weiße Pulver war bis 1851 nicht nur frei erhältlich, sondern auch extrem günstig, da es bereits für 1 Pence erhältlich war, und außerdem ähnelten die Symptome wie Erbrechen, Durchfall und Magenkrämpfen, denen einer Cholera-Erkrankung oder Magen-Darm-Entzündung, weshalb der Mord durch Arsenvergiftung im viktorianischen England zur Epidemie wurde. Darüber hinaus gab es für das geschmacksneutrale, geruchlose und wasserlösliche Gift bis 1836 keine zuverlässige Methode zum Nachweis von Arsen, was es zur äußerst beliebten Mordwaffe machte. Eine, die diese Mordwaffe ebenfalls wählte, war Sarah Chesham, die am 9. Juli 1809 in Clavering als Sarah Parker das Licht der Welt erblickte. Sarah führte zunächst ein gewöhnliches Leben. Im Alter von 19 Jahren heiratete sie Richard Chesham, einen einfachen Landarbeiter. Zu diesem Zeitpunkt war Sarah bereits mit ihrer gemeinsamen Tochter Harriet schwanger. Danach bekam Sarah noch 5 Söhne namens Philip, John, Joseph, James und George. Die Kinderschar stellte eine große finanzielle Herausforderung für Richard Chesham dar, der nur ein kleines Gehalt als Landarbeiter hatte. Im Januar 1845 ereignete sich die erste Tragödie. Zwei von Sarahs Söhnen, Joseph und James, erkrankten plötzlich mit erschreckenden Symptomen. Sie litten an Erbrechen und qualvollen Magenschmerzen. Beide Kinder starben kurz nacheinander. Der Dorfarzt Dr. Hawkes diagnostizierte Cholera. Eine häufige Todesursache in jener Zeit. Doch die Dorfbewohner tuschelten bereits: War es wirklich Cholera, oder steckte etwas Dunkleres dahinter? Der nächste verdächtige Todesfall folgte 1846. Solomon Taylor, das uneheliche Kind einer Nachbarin, starb nach dem Verzehr von Reispudding und Apfeltaschen, die Sarah zubereitet hatte. Dies war der Wendepunkt. Die Behörden wurden eingeschaltet, und die Leichen von James und Joseph wurden exhumiert. Der berühmte Toxikologe Alfred Swaine Taylor fand tödliche Mengen Arsen in ihren Mägen. 1847 stand Sarah vor Gericht. Trotz der belastenden Beweise wurde sie in allen drei Todesfällen freigesprochen. Ein Urteil, das die Öffentlichkeit schockierte. Die Times bezeichnete sie als „anerkannte und berüchtigte Mörderin“. Im Dorf wurde sie zur Ausgestoßenen, die Menschen riefen ihr „Sally Arsenic!“ hinterher. Das grausame Finale begann 1850 mit dem Tod von Sarahs Ehemann Richard. Er starb nach einer langen Tuberkulose-Erkrankung, doch auch in seinem Körper fand man Arsen. Sarah hatte ihn während seiner Krankheit ausschließlich selbst gepflegt und mit Milch gefüttert, die mit Reis und Mehl angedickt war. Niemand anders durfte ihn versorgen. Die Polizei fand in ihrem Haus einen Sack Reis, der mit einer erschreckenden Menge Arsen versetzt war – so viel, dass man es mit bloßem Auge sehen konnte. Eine Zeugin, Hannah Phillips, berichtete zudem, dass Sarah ihr angeboten hatte, auch ihren Ehemann zu vergiften. Sarah wurde des versuchten Mordes angeklagt und schuldig gesprochen. Am 25. März 1851 endete ihr Leben am Galgen von Chelmsford, ausgeführt vom berüchtigten Henker William Calcraft unter den Augen von 6.000 bis 7.000 Schaulustigen. Bis zum Schluss beteuerte sie ihre Unschuld, doch die Geschworenen waren überzeugt: Sie hatte ihren Mann langsam vergiftet, um seinen durch Tuberkulose geschwächten Körper endgültig zu brechen. Der Fall „Sally Arsenic“ hatte weitreichende Folgen. Er führte zur Verabschiedung des „Sale of Arsenic Regulation Bill“ von 1851, der den Verkauf von Arsen streng regulierte. Die Ära der Giftmorde in England neigte sich dem Ende zu. Sarah Chesham war die letzte Frau, die in Großbritannien öffentlich gehängt wurde. Ihr Fall steht exemplarisch für eine düstere Epoche, in der Gift die bevorzugte Waffe verzweifelter Frauen war. In den zehn Jahren von 1843 bis 1852 wurden 23 Frauen in England und Wales gehängt – 17 von ihnen waren Giftmörderinnen. Die Geschichte von „Sally Arsenic“ bleibt ein erschreckendes Mahnmal der viktorianischen Zeit. Sie erinnert uns daran, wie leicht zugängliche tödliche Substanzen und soziale Verzweiflung eine tödliche Kombination bilden können. Noch heute liegt Sarah Cheshams Grab auf dem Friedhof von Clavering, die dort begraben werden durfte, da sie nicht wegen Mordes, sondern wegen der vorsätzlichen Giftverabreichung verurteilt worden war. Sarah Chesham alias „Sally Arsenic“ stellt bis heute einer der dunkelsten Kapitel der britischen Kriminalgeschichte dar. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Cambridge. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!