Der Mädchenschlächter

Isabella Mueller @isabella_muenchen München

Ein Serienmörder, der junge Frauen von 1806 bis 1808 in seinen Holzschuppen lockte, um sie dort zu töten und anschließend in kleine Teile zu zerstückeln, war Andreas Bichel aus dem bayrischen Ort Regendorf, der als Mädchenschlechter in die deutsche Kriminalgeschichte einging. Das unglaubliche Motiv für seine abscheulichen Morde waren die schönen Kleider der Mädchen, von denen er regelrecht besessen war. Alles begann im Sommer 1806 als Barbara Reisinger, die Tochter des Taglöhners Peter Reisinger aus Loisenrieth spurlos ohne eine Nachricht zu hinterlassen, verschwand. Diese hatte ihr Zuhause verlassen, um als Dienstmädchen bei einer Familie zu arbeiten. Seitdem fehlte jede Spur von ihr. Zwei Jahre waren ins Land gestrichen bis am 15. Februar 1808 ein weiteres junges Mädchen in Bayern vermisst wurde. Bei diesem handelte es sich um Katharina Seidel aus Regendorf, die zuletzt lebend gesehen worden war, als sie Andreas Bichel aufgesucht hatte, um sich aus seinem Erdspiegel die Zukunft vorhersagen zu lassen. Katharina hatte ihren Schwestern aufgeregt davon erzählt und all ihre schönen Kleider mitgenommen, die Bichel als Lohn für sein Wahrsagen haben wollte. Als Katharina von dort nicht mehr nach Hause zurückkehrte, erkundigten sich ihre Schwestern bei Andreas Bichel nach dem Verbleib ihrer Schwester, die angeblich mit einem jungen Mann laut Bichel von ihm fort gegangen war. Niemand hegte Verdacht gegen Andreas Bichel, obwohl dessen Ehefrau sogar Kleidungsstücke der vermissten Katharina verkaufte. Doch dann kam ein glücklicher Zufall den Schwestern von Katharina zu Hilfe. Aufgrund dessen eine richterliche Untersuchung angeordnet wurde. Denn zufällig hatte Katharinas jüngere Schwester Walburga die Werkstatt eines Schneiders aus Regendorf aufgesucht. Dort entdeckte sie einige Stücke Barchent, die vom Rock ihr Schwester stammten, aus denen der Schneider für Andreas Bichel eine Weste fertigen sollte. Dies zeigte Walburga am 19. Mai 1808 beim Landgericht Burglengenfeld an, wo sie vom Verschwinden ihrer Schwester Katharina berichtete. In Regendorf ging das Gerücht nun um, dass eine weitere Frau, nach ihrem Besuch von Andreas Bichel wie vom Erdboden verschluckt war. Schon am nächsten Tag machte sich der Gerichtsdiener zu Andreas Bichel nach Regendorf auf, um dessen Haus zu durchsuchen und ihn zu befragen. Im Verhör stritt Bichel jede nähere Bekanntschaft mit Katharina und ihren Schwestern ab. Er sagte aus, dass Katharina nach ihrem Besuch bei ihm von einem jungen Mann abgeholt worden war. In Bichels Haus wurde zwar eine Kiste mit diversen weiblichen Kleidungsstücken gefunden, aber es fehlten eindeutige Beweise, die auf ein Verbrechen hindeuteten. Weder gab es Leichen, noch wurden in Bichels Haus Blutflecken entdeckt. Erst der Hund des Gerichtsdieners brachte den entscheidenden Hinweis auf ein Gewaltverbrechen. Dieser schlug immer bei dem Holzschuppen an und wollte dort buddeln. Da dem Gerichtsdiener dies verdächtig vorkam, ließ er den Holzschuppen durchsuchen und den Boden ausheben. Tatsächlich wurde dort in einer Grube der halbverfaulter Kopf der vermissten Barbara Reisinger gefunden. In einiger Entfernung davon lag ein menschlicher Körper, dessen Unterleib vom Oberleib abgetrennt war. Die Füße waren verstümmelt und die Brüste aufgeschnitten worden. Diese entsetzlich zerstückelte Leiche wurde als Katharina Seidel identifiziert. In einer weiteren Grube wurden weitere Körperteile entdeckt, die bestialisch abgehackt und aufgeschnitten worden waren. Andreas Bichel wurde erneut verhört. Bichel tischte dem Gerichtsdiener weiterhin Märchen auf, bis er schließlich gestand, Katharina und Barbara getötet, zerhackt und anschließend vergraben zu haben, da er ihre Kleider besitzen wollte. Er hatte die beiden jungen Frauen wie ein Tier abgeschlachtet. Am 4. Februar 1809 wurde Andreas Bichel vom Königlichen Appellationsgericht Neuburg zum Tod durch das Rad verurteilt. Dieses Urteil wurde in Enthauptung aus Rücksicht auf die sittliche Würde des Staates umgewandelt, welchem es nicht gemäß war, durch Grausamkeit der Strafen mit der Grausamkeit vor Abscheulichkeit eines Missetäters gleichsam wetteifern zu wollen. Somit hatte der 48 Jahre alte Andreas Bichel noch einmal Glück gehabt. Denn enthaupten galt als schneller Tod, während das Rädern einen langsamen Tod mit höllischen Schmerzen für ihn bedeutet hätte. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos der bayrischen Landeshauptstadt München. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!