Ein malerisches Wasserdorf, das aufgrund seiner 170 Holzbrücken, die die reetgedeckten Häuser auf den kleinen Torfinseln miteinander verbinden, auch als Venedig der Niederlande bezeichnet wird, ist Giethoorn. Dieses idyllische Fleckchen Erde in der niederländischen Provinz Overijssel entstand als Torf-Siedlung. Denn durch die Torfgewinnung in der Umgebung kam es zur Bildung von Tümpeln und Seen. Dazwischen lagen Inseln, auf denen Häuser errichtet wurden, die nur über kleine Brücken oder mit einem kleinem Boot, den sogenannten „punter“, das mit einem langen Stock dem „punteraar“ fortbewegt wird, zu erreichen waren. So entstand dieses einzigartige Dorf, das sich an eine rund 8 Kilometer lange Gracht anschmiegt, an der sich die Reetdachhäuser aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie die Torfgräberhäuschen und einige Museen befinden. Das zauberhafte Dorf im Herzen des größten Gebietes des Naturschutzvereins De Wieden stellt gemeinsam mit dem benachbarten Nationalpark Weeribben das größte ununterbrochene Tieflandsmoorgebiet in Nordwest-Europa dar. Auch ich besuchte das Venedig des Nordens, das tatsächlich aus einem Bilderbuch entsprungen sein könnte. Das nostalgische Wasserdorf ist ein wahrer Touristenmagnet, das zu Fuß, per Fahrrad oder Boot erkundet werden kann und nicht nur Natur, sondern auch Romantik pur bietet. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von diesem magischen Wasserdorf, das eine einzige Sehenswürdigkeit ist. 🙂






























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