Per Zufall kam die russische Polizei einem der schlimmsten Kannibalen-Paare auf die Schliche, die mehr als 30 Menschen zerstückelt und anschließend deren Körperteile in Einweckgläsern konserviert hatten, um diese dann zu verspeisen. Doch der Reihe nach. Alles begann damit, dass am 11. September 2017 der Bauarbeiter Roman Khomyahow in seiner Heimatstadt Krasnodar beim Asphaltieren am Straßenrand ein Handy gefunden hatte. Als er den Inhalt des Handys sich ansah, erschauderte er. Denn dort waren Fotos von Leichenteilen in Einweckgläsern, einem Frauenkopf auf einer Servierplatte und einem Mann mit abgetrennter Hand im Mund zusehen. Roman zeigte die Fotos seinen Kollegen, die überzeugt waren, dass es sich um gephotoshopte Bilder handelte. Doch dann kam ein Mann mit einem Hund vorbei, der nach seinem verlorenen Mobiltelefon fragte. Als Roman diesen sah, erkannte er ihn, als den Mann mit der Hand im Mund. Er leugnete ein Handy gefunden zu haben. Als die Polizei wenig später vorbeifuhr, übergab Roman dieser das Handy. Anhand von dem Handy konnten diese den Besitzer identifizieren. Dieser war der 35 Jahre alte, arbeitslose Dmitry Baksheev, der seit 18 Jahren mit der 42 Jahre alten Natalia verheiratet war. Das Ehepaar lebte am Rande von der südrussischen Großstadt Krasnodar in einem kleinen Zimmer in einem Studentenwohnheim. Natalia, die früher als Krankenschwester an der Higher Military Aviation School of Pilots gearbeitet hatte, war aufgrund ihrer Alkoholsucht ebenfalls arbeitslos. Das Paar lebte von der Hand in den Mund. Bei der Zimmerdurchsuchung fand die Polizei eine Tiefkühltruhe mit 7 Pakten, in denen sich zerstückelte Leichenteile befanden. Darüber hinaus wurden haufenweise Einweckgläser mit Leichenteilen, Hautfetzten und Konserven gefunden. Das Ehepaar wurde verhaftet. Im Polizeiverhör gestand das Paar 30 Menschen ermordet, deren Körperteile gegessen sowie an Gastronomiebetriebe als angebliches Schweinefleisch verkauft zu haben. Das grausame Verbrechen des Ehepaares erschütterte ganz Russland, die von den Medien den Namen die Kannibalen von Krasnodar erhielten. Im Februar 2019 wurde Natalia Baksheev wegen Anstiftung zum Mord vom Gericht für schuldig befunden und zu 10 Jahren Strafkolonie und 1,5 Jahren Haft verurteilt. Ihr Ehemann Dmitry Baksheev wurde am 28. Juni 2019 zu 12 Jahren und 2 Monaten Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Außerdem wurde eine obligatorische Überwachung und Behandlung durch einen Psychiater verordnet. Doch nach 8 Monaten verstarb Dmitry Baksheev am 16. Februar 2020 während seiner Haft am unbehandelten Typ-1-Diabetes. Damit war zumindest einer der Kannibalen für immer Geschichte. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Russlands zweitgrößter Stadt St. Petersburg. 🙂














Entdecke mehr von Spannende Krimis und Abenteuertipps für wahre Entdecker!
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
