Mitten im mittelalterlichen Stadtkern von Brügge, der Hauptstadt Westflanderns, befindet sich in der Steenstraat die beeindruckende St. Salvatorkathedrale. Diese wurde Ende des 13. Jahrhunderts im gotischen Stil als dreischiffige Basilika mit schmalem Querhaus zwischen den vier Langhaus- und den vier Chor-Jochen aus rotem Backstein errichtet, deren Apsis von einem Chorumgang und einem Kranz von fünf Kapellen eingerahmt wird. Die St. Salvatorkathedrale ist die älteste Gemeindekirche von Brügge, deren jahrhundertealte Baugeschichte sich in ihrem Stilmix aus Scheldegotik, Hochgotik, Neugotik und Neuromantik zusammensetzt. Die St. Salvatorkathedrale ist die Bischofskirche des römisch-katholischen Bistums Brügge seit dessen Wiederbegründung im Jahre 1834, zuvor war sie Pfarr- und Kollegiatstiftskirche. Die Hauptkirche der Stadt mit ihrem neoromanischen Turm aus dem 19. Jahrhundert besitzt eine prächtige Schatzkammer, in der sich Werke von altflämischen Meistern wie Hugo van der Goes und Dierick Bouts befinden, die wie die Kirche selbst kostenlos besichtigt werden kann. Darüber hinaus gibt es dort auch Schreine, andere Goldschmiedearbeiten, Reliquiare und Skulpturen zu bewundern. Ebenfalls sehenswert ist die große, goldene Orgelempore und das Chorgestühl mit dem Wappen des legendären Ritterordens vom Goldenen Vlies, das an ein Treffen in den Jahren 1468 und 1478 erinnert. Außerdem beherbergt die St. Salvatorkathedrale auch die Reliquien und das Nebenpatrozinium des heiligen Donatian von Reims. Dieses erhielt sie, als sie während der Französischen Revolution die abgebrochene Sint-Donaaskathedraal des Bistums Brügge ablöste. Auch ich kam bei meiner Sightseeingtour durch Brügge an dieser imposanten St. Salvatorkathedrale vorbei, mit deren Fotos ich dir viel Freude wünsche. 🙂





















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