Die tschechische Serienkillerin

Isabella Müller Prag @isabella_muenchen

Die dritte Frau in der Geschichte der Tschechischen Republik, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, war die wasserstoffblonde Jaroslava Fabiánová, die in jungen Jahren, glatt als die Schwester von Barbie hätte durchgehen können. Diese ermordete im Zeitraum von 1981 bis 2003 vier Männer. Da ihre Vorgehensweise der amerikanischen Serienkillerin Aileen Wuornos glich, erhielt sie in den Medien den Beinamen „die tschechische Aileen Wuornos“. Doch wer war diese Frau, die ihre Opfer mit einem Fleischerbeil zu Tode hackte oder diese mit einem Messer wie im Rausch abschlachtete? Jaroslava, die am 21. August 1965 in Děčín zur Welt kam, hatte keine schöne Kindheit. Schon früh wurde sie Opfer sexueller Gewalt. Als sich ihre Eltern scheiden ließen, war Jaroslava gerade einmal 13 Jahre alt. Fortan musste diese sich allein durchs Leben schlagen, da sich ihre Eltern einen feuchten Dreck um sie scherten. Mit 16 Jahren schloss sie sich einer Roma-Gang an. Seitdem bestritt Jaroslava ihren Lebensunterhalt mit Prostitution und Diebstählen. Noch im selben Jahr tötete Jaroslava zum ersten Mal. Ihr Opfer war der 78 Jahre alte Wladimir Z., der für die Liebesdienste von Jaroslava nicht zahlen wollte. Dafür musste Wladimir mit seinem Leben bezahlen, den Jaroslava mit einem Hammer und Küchenmesser tötete. Außerdem hatte sie ihm mit einer Nähahle ins Gesicht gestochen. Bereits einen Tag später klickten für Jaroslava die Handschellen, die wegen diversen Einbrüchen und dem Mord an Wladimir angeklagt wurde. Jaroslava erhielt eine 7-jährige Haftstrafe, da sie noch minderjährig war. Nach 4 Jahren und 9 Monaten wurde Jaroslava aus der Haft entlassen, die für kurze Zeit als Weichenstellerin für das staatliche Eisenbahnunternehmen České dráhy tätig war, bis sie wieder auf die schiefe Bahn geriet und anfing als Prostituierte zu arbeiten. Anno 1996 wollte Jaroslava einen ungarischen Touristen ausrauben, dessen Bier sie mit Hypnotikum versetzte. Doch die Dosis war zu stark, weshalb der Ungar verstarb. Jaroslava wurde zu 10 Jahren Gefängnis und einem 5-jährigen Besuchsverbot der tschechischen Hauptstadt Prag verurteilt. Ihre Strafe saß Jaroslava im Frauengefängnis Pardubice ab, bis sie 2001 auf Bewährung entlassen wurde. In Freiheit ging Jaroslava wieder ihren kriminellen Tätigkeiten nach. Am 23. Februar 2001 klaute sie ein Mobiltelefon, das sie trotz Aufenthaltsverbots an einen Prager Pfandleiher veräußerte. Da sie dieses mit ihrem Ausweis verkauft hatte, kam ihr die Polizei schnell auf die Schliche. Jaroslava wurde zu 1 Jahr Haft und 3 Jahren Bewährung verurteilt. Erneut in Freiheit tötete Jaroslava am 5. Juni 2003 den 83 Jahre alten Augustin K., der tot in seiner Wohnung im Prager Stadtteil Porici aufgefunden wurde. Der Mann war mit einem Fleischerbeil zerhackt worden. Anschließend hatte ihn Jaroslava ins Wohnzimmer gezerrt, auf einen Stuhl gesetzt und mit einer Decke zugedeckt. Danach entwendete sie Gemälde und Elektrowerkzeug im Wert von 50.000 Kronen. Die DNA-Spuren am Tatort entlarvten Jaroslava als Mörderin. Auch eine Zeugin erkannte diese wieder. Eine andere Zeugin hatte Jaroslava geholfen eines der Gemälde für 10.000 Kronen an eine Galerie zu verkaufen. Jaroslava selbst veräußerte ein Gemälde für 2.000 Kronen, das andere entsorgte sie aufgrund von Schäden. Gegen Jaroslava wurde Haftbefehl erlassen. Anfang August wurde Jaroslava ins Krankenhaus in Prag eingeliefert. Nach ihrem Krankenhausaufenthalt blieb Jaroslava in Prag, wo sie am 8. August in der Straßenbahn den 31 Jahre alten Richard S. kennen lernte. Beide besuchten anschließend eine Diskothek, bevor Jaroslava ihn mit zu sich nach Hause nahm, um ihn auszurauben. Im Badezimmer stach Jaroslava mit einem Messer wie im Blutrausch 38 Mal auf den jungen Mann ein. Da ihre DNA unter seinen Fingernägeln gefunden wurde, war klar, dass Jaroslava auch diesen Mann ermordet hatte. Am 22. August 2003 wurde Jaroslava verhaftet und wegen zweifachen Mordes angeklagt. Jaroslava behauptete, dass August K. ihr die Gemälde geschenkt hatte. Da es ihm gesundheitlich nicht gut ging, hatte sie ihn verlassen wollen, was August nicht verkraftet hatte. Bei Richard S. gestand Jaroslava lediglich, dass sie ihn ausrauben wollte. Von seinen Verletzungen wollte diese nichts wissen. Im Jahr 2005 wurde Jaroslava Fabiánová als dritte Frau in der Tschechischen Republik zu lebenslanger Haft verurteilt, die sie im Gefängnis Troppau verbüßt. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos der tschechischen Hauptstadt Prag. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!