In den 1970er Jahren kam es in der französischen Stadt Nogent-sur-Oise zu einer grausamen Mordserie an brünetten Frauen, die immer in der Dämmerung passierten, weshalb der Serienkiller den Spitznamen Schattenmörder erhielt. Insgesamt wurden 7 Frauen und 1 Mann getötet, die allesamt erschossen wurden. Einige der Frauen entkleidete der Serienmörder, ohne sich an ihnen sexuell zu vergehen. Als Souvenir nahm er lediglich deren Handtasche mit. Wer steckte hinter der Mordserie an braunhaarigen Frauen? Lange Zeit tappte die Polizei völlig im Dunkeln, wer der Schattenmörder war, der erstmals am 10. Januar 1969 eine Frau anschoss, die jedoch überlebte. Nur vier Tage später schlug der Schattenmörder wieder zu und schoss in den Bauch einer jungen Frau. Aber auch diese hatte Glück und überlebte. Weniger Glück hatte sein drittes Opfer, dem der Schattenmörder am 23. Januar 1969 mit einem Kaliber 5,5 in den Hals geschossen hatte. Fortan lebten brünette Frauen in dieser Gegend gefährlich, weshalb viele Frauen ihre Haarfarbe änderten. Sieben Jahre lang konnte der Schattenmörder, der auch am 29. Mai 1973 ein Liebespaar erschossen hatte, unentdeckt Frauen mit einem Gewehr erschießen. Bis man ihm durch einen anonymen Anrufer auf die Schliche kam. Der Schattenmörder entpuppte sich als der 35 Jahre alte, 1,80 Meter große, zweifache, Familienvater Marc Henri Barbeault. Dieser galt als vorbildlicher Familienvater, der ein ehemaliger Boxer und Veteran im Algerienkrieg war. Barbeault war wegen Einbrüchen bereits vorbestraft. Bei der Hausdurchsuchung am 14. Dezember 1976 wurde in dessen Keller, das 22-Langgewehr, mit dem die letzten beiden Opfer getötet worden waren, mehrere Kugeln aus dem 5,5-Gewehr, ein Knüppel und ein Dolch gefunden. Nach der ballistischen Analyse stand fest, dass die Waffe, tatsächlich dieselbe war, mit denen die letzten beiden Morde verübt worden waren. Außerdem passierten die Morde immer dann, wenn Barbeault frei hatte. Dies reichte aus, um Barbeault am 28. Mai 1981 im Gerichtsgebäude von Beauvais in der Coeur dássises von Oise den Prozess zu machen. Barbeault wurde wegen 5-fachen Mordes angeklagt, da bei den anderen 3 Morden die Beweise nicht eindeutig waren. Am 10. Juni 1981 wurde Barbeault zu lebenslanger Haft verurteilt. Eine Berufung gegen sein Urteil wurde beim Kassationsgericht im November 1981 abgelehnt. Seitdem sitzt Barbeault, der bis heute bestreitet der Schattenmörder zu sein, im Zentralgefängnis Saint-Maur in Indre ein, wo er als Gefängnisbibliothekar arbeitet. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos vom Outlet-Center in der französischen Stadt Roppenheim. 🙂












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