Die zerstückelten Leichen im Kühlschrank

Einer der unheimlichsten Kriminalfälle in der Geschichte von Houston, der viertgrößten Stadt Amerikas im Bundesstaat Texas, ist der Mord an Fred und Edwina Rogers. Es war der 23. Juni 1965 als Marvin Marlin, der Neffe von Edwina und Fred die Polizei verständigt hatte, nachdem er 3 Tage lang nichts von den beiden gehört hatte. Als er zum Haus der beiden fuhr und dieses verschlossen und mit herunter gelassenen Jalousien vorfand, wusste er, dass irgendetwas nicht stimmte. Als die Polizei am Haus eintraf und niemand die Tür öffnete, verschaffte sich die Polizei gewaltsam Zugang zum Haus. Mit Marvin im Schlepptau durchsuchte die Polizei das Haus. In der Küche angekommen, strömte ihnen ein verwesender Geruch in die Nase, der anscheinend vom Kühlschrank kam. Als die Beamten den Kühlschrank öffneten, fanden sie im Gefrierfach mehrere Pakete mit zerlegtem Fleisch. Die Polizisten dachten sich nichts weiter dabei, bis sie im Gemüsefach nachsahen, wo sie die Köpfe des 81 Jahre alten Fred und dessen 79 Jahre alter Ehefrau Edwina fanden. Ein eiskalter Schauer lief ihnen über den Rücken, denn nun war klar, dass die Fleischpakete, deren zerstückelte Leichen waren. Die Obduktion ergab, dass Fred mit einem Zimmermannshammer der Kopf eingeschlagen worden war. Seine Augen waren ausgestochen und seine Genitalien waren entfernt worden. Seine Ehefrau Edwina war ebenfalls geschlagen worden, ehe sie mit einem einzigen Kopfschuss hingerichtet worden war. Danach hatte ihr Mörder beide Leichen in das Badezimmer geschleift, ihr Blut geraubt und sie mit einer Säge in kleine Teile zerlegt. Der Mörder hatte die Körperteile präzise zerschnitten, der anscheinend über anatomisches Wissen verfügte. Diese hatte er dann im Kühlschrank deponiert, weshalb die Medien den schockierenden Fall als die Kühlschrank-Morde bezeichneten. Die Organe des Ehepaares wurden später in einem Abwasserkanal entdeckt. Ihr Mörder hatte diese zerkleinert und dann in der Toilette runtergespült. Danach hatte der Mörder das Haus gründlich gereinigt. Es wurde nur Blut am Schlüsselloch der Schlafzimmertür im Dachgeschoss gefunden, wo der 43 Jahre alter Sohn Charles Frederick Rogers wohnte. In dessen Zimmer wurde auch eine blutbefleckte Säge entdeckt. Charles war nach dem Mord spurlos verschwunden, weshalb er schnell als Hauptverdächtiger galt. Charles Frederick Rogers wurde am 30. Dezember 1921 in Houston geboren, der zwar extrem intelligent war, doch als Sonderling galt. Charles war nicht nur ein Sprachgenie, das 7 Sprachen beherrschte, sondern er war auch ein leidenschaftlicher Amateurfunker. Nachdem er an der University of Houston seinen Bachelor of Science in Kernphysik geworben hatte, diente er während des Zweiten Weltkriegs als Pilot in der United States Navy und war zudem im Office of Naval Intelligence tätig. Nach Kriegsende arbeitete er neun Jahre lang als Seismologe bei Shell Oil, bis er 1957 plötzlich und ohne Erklärung kündigte. Seine Freunde und Kollegen beschrieben Rogers als äußerst talentiert darin, Ressourcen wie Gas, Öl und Gold für verschiedene Unternehmen aufzuspüren. Mitte der 1950er Jahre trat Rogers der Civil Air Patrol bei, wo er angeblich David Ferrie traf, einen mutmaßlichen Verschwörer im Attentat auf Präsident John F. Kennedy. Nach seiner überraschenden Kündigung zog Charles ohne Job bei seinen Eltern ein. Er lebte im Dachgeschoss, wo er mit seinen Eltern nur über Zettel kommunizierte, die er unter der Tür hindurchschob. Er galt als zurückgezogen und seine Nachbarn wussten nichts von seinem Zusammenleben mit den Eltern, da Rogers meist vor Sonnenaufgang das Haus verließ und erst nach Sonnenuntergang zurückkehrte. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass Fred und Edwina am 20. Juni, dem Vatertag, ermordet worden waren. Eine Fahndung nach Rogers wurde eingeleitet und ein Haftbefehl gegen ihn als wichtiger Zeuge ausgestellt, doch er entkam spurlos. Rogers’ Leben wurde 1992 in dem Buch „The Man on the Grassy Knoll“ von John R. Craig und Philip A. Rogers dokumentiert. Die Autoren stellten die Theorie auf, dass Rogers ein CIA-Agent war, der zusammen mit Charles Harrelson und Chauncey Holt die „drei Landstreicher“ waren, die nach dem Attentat auf den US-Präsidenten John F. Kennedy am Dealey Plaza festgenommen wurden. Die Autoren behaupten, Rogers habe seine Eltern ermordet, weil seine Mutter seine CIA-Telefonate abhörte und dokumentierte. Deshalb mussten seine Eltern aus dem Weg geräumt werden, da sie zu viel wussten. Charles war nach dem Doppelmord an seinen Eltern nach Guatemala geflohen. Im Jahr 1975 erklärte ein Richter in Houston Charles Rogers offiziell für tot, damit sein Nachlass abgewickelt werden konnte. Der Fall bleibt bis heute ungelöst, wobei Charles Rogers weiterhin der einzige Verdächtige ist. Der forensische Buchhalter Hugh Gardenier und seine Frau Martha setzten ihre eigenen Untersuchungen fort und kamen zu dem Schluss, dass Rogers seine Eltern ermordete und später in Honduras getötet wurde. Sie lehnen die CIA-Theorie von Craig und Rogers ab, da es keine Beweise dafür gebe, geben jedoch zu, dass Rogers als Seismologe Kontakt zu CIA-Vertragsarbeitern hatte. Die Gardeniers glauben, dass Rogers den Mord an seinen Eltern jahrelang geplant hat, da sein Vater missbräuchlich war und beide Elternteile als Gauner galten. Fred war Buchmacher, der zahlreiche kriminelle Handlungen begangen haben soll. Laut ihrer Theorie missbrauchte Fred seinen Sohn auch im Erwachsenenalter und stahl große Geldsummen von ihm. Dies würde erklären, warum er seinen Vater am Vatertag getötet und ihm seine Genitalien abgeschnitten hatte. Ferner vermuten Sie, dass Rogers nach dem Mord nach Mexiko floh und von mächtigen Freunden unterstützt wurde, die er durch sein Hobby und seine Arbeit kennengelernt hatte. Schließlich soll Rogers in Honduras wegen eines Lohnstreits mit Minenarbeitern getötet worden sein. Im Oktober 2003 veröffentlichte Redbud Publishing „The Ice Box Murders“, einen Roman von den Gardeniers, der den Fall darstellt. Das Buch wird als faktengestützte Fiktion angesehen und enthält zahlreiche nicht namentlich genannte Charaktere, darunter Politiker und Anwälte sowie einen Augenzeugen, der Rogers nach 1965 in Honduras gesehen haben will. Das Haus, in dem die Morde stattfanden, befand sich in der Driscoll Street Nr. 1815. Es blieb nach den Morden leer und wurde 1972 schließlich abgerissen. Erst im Jahr 2000 wurde das Grundstück neu bebaut. Die grausame Tat im Kühlschrank bleibt ein Rätsel, das die Fantasie von Ermittlern, Autoren und Verschwörungstheoretikern beflügelt. Charles Frederick Rogers’ Geschichte wird weiterhin von vielen Seiten beleuchtet, doch die Wahrheit über die Kühlschrank-Morde bleibt wohl für immer verborgen. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Houston. 🙂

The dismembered bodies in the refrigerator

One of the most sinister criminal cases in the history of Houston, the fourth largest city in America in the state of Texas, is the murder of Fred and Edwina Rogers. It was June 23, 1965, when Marvin Marlin, Edwina and Fred’s nephew, called the police after not hearing from them for three days. When he drove to their house and found it locked and the blinds down, he knew something was wrong. When the police arrived at the house and no one answered the door, they forced their way in. With Marvin in tow, the police searched the house. When they reached the kitchen, they were hit by a putrid smell that seemed to be coming from the refrigerator. When the officers opened the refrigerator, they found several packages of chopped meat in the freezer compartment. The police officers didn’t think anything of it until they looked in the vegetable compartment, where they found the heads of 81-year-old Fred and his 79-year-old wife Edwina. A cold shiver ran down their spines, because it was now clear that the meat packages were their dismembered bodies. The autopsy revealed that Fred’s head had been smashed in with a carpenter’s hammer. His eyes had been gouged out and his genitals had been removed. His wife Edwina had also been beaten before being executed with a single shot to the head. Afterwards, their killer had dragged both bodies into the bathroom, drained their blood, and cut them into small pieces with a saw. The killer had cut the body parts precisely, apparently with anatomical knowledge. He then stored them in the refrigerator, which is why the media referred to the shocking case as the refrigerator murders. The couple’s organs were later discovered in a sewer. Their killer had chopped them up and then flushed them down the toilet. Afterwards, the killer had thoroughly cleaned the house. Blood was only found on the keyhole of the bedroom door in the attic, where the 43-year-old son Charles Frederick Rogers lived. A bloodstained saw was also discovered in his room. Charles disappeared without a trace after the murder, which is why he quickly became the prime suspect. Charles Frederick Rogers was born on December 30, 1921, in Houston. He was extremely intelligent but considered an oddball. Charles was not only a linguistic genius who spoke seven languages, but also a passionate amateur radio operator. After earning his Bachelor of Science degree in nuclear physics from the University of Houston, he served as a pilot in the United States Navy during World War II and also worked for the Office of Naval Intelligence. After the war, he worked as a seismologist at Shell Oil for nine years until he suddenly resigned without explanation in 1957. His friends and colleagues described Rogers as extremely talented at locating resources such as gas, oil, and gold for various companies. In the mid-1950s, Rogers joined the Civil Air Patrol, where he allegedly met David Ferrie, a suspected conspirator in the assassination of President John F. Kennedy. After his surprising resignation, Charles moved in with his parents without a job. He lived in the attic, where he communicated with his parents only through notes that he slipped under the door. He was considered reclusive, and his neighbors knew nothing about his living with his parents, as Rogers usually left the house before sunrise and did not return until after sunset. The subsequent investigation revealed that Fred and Edwina had been murdered on June 20, Father’s Day. A manhunt for Rogers was launched and an arrest warrant was issued for him as a key witness, but he disappeared without a trace. Rogers‘ life was documented in 1992 in the book “The Man on the Grassy Knoll” by John R. Craig and Philip A. Rogers. The authors theorized that Rogers was a CIA agent who, along with Charles Harrelson and Chauncey Holt, were the “three vagrants” arrested at Dealey Plaza after the assassination of US President John F. Kennedy. The authors claim that Rogers murdered his parents because his mother was listening in on his CIA phone calls and documenting them. Therefore, his parents had to be eliminated because they knew too much. Charles fled to Guatemala after the double murder of his parents. In 1975, a judge in Houston officially declared Charles Rogers dead so that his estate could be settled. The case remains unsolved to this day, with Charles Rogers remaining the only suspect. Forensic accountant Hugh Gardener and his wife Martha continued their own investigations and concluded that Rogers murdered his parents and was later killed in Honduras. They reject Craig and Rogers‘ CIA theory as there is no evidence to support it, but admit that Rogers, as a seismologist, had contact with CIA contractors. The Gardeniers believe that Rogers planned the murder of his parents for years, as his father was abusive and both parents were considered crooks. Fred was a bookmaker who is said to have committed numerous criminal acts. According to their theory, Fred also abused his son as an adult and stole large sums of money from him. This would explain why he killed his father on Father’s Day and cut off his genitals. They further suspect that Rogers fled to Mexico after the murder and was supported by powerful friends he had met through his hobby and work. Ultimately, Rogers is said to have been killed in Honduras over a wage dispute with mine workers. In October 2003, Redbud Publishing released “The Ice Box Murders,” a novel by the Gardeniers that depicts the case. The book is considered fact-based fiction and features numerous unnamed characters, including politicians and lawyers, as well as an eyewitness who claims to have seen Rogers in Honduras after 1965. The house where the murders took place was located at 1815 Driscoll Street. It remained vacant after the murders and was eventually demolished in 1972. It was not until 2000 that the property was rebuilt. The gruesome crime in the refrigerator remains a mystery that fuels the imagination of investigators, authors, and conspiracy theorists. Charles Frederick Rogers‘ story continues to be examined from many angles, but the truth about the refrigerator murders will probably remain hidden forever. I hope you enjoy my photos of Houston. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!