Über mich… High Hopes

High Hopes – ich liebe diesen Song von Panic! At The Disco. Wer viel erreichen will, muss große Hoffnung haben. Das trifft auf mich zu, ich gebe einfach nicht auf und glaube daran, dass alles gut wird. Ich war ein kleines schüchternes Mädchen, das in einer Kleinstadt geboren und in einer normalen Arbeiterfamilie aufgewachsen ist. Mein Traum war es zu studieren und ich habe als erste in meiner Familie das Abitur gemacht und an einer Hochschule studiert hat. Weder die Schulzeit noch das Studieren war ein Zuckerschlecken. Manchmal dachte ich, dass ich das nie im Leben schaffe. Aber ich habe einfach weiter gemacht und an mir gearbeitet. Nichts kommt von nichts. Ich sah früher anders aus und durch viel Disziplin sehe ich heute so aus. Übrigens einem Chirurgen habe ich mein Aussehen nicht zu verdanken, soviel sei gesagt. Mein Studium habe ich erfolgreich mit meinem Examen beendet und nebenbei ging ich immer arbeiten, ob im Supermarkt, als Callcenteragentin oder Nachhilfelehrerin, mir wurde nichts durch reiche Eltern geschenkt. Mein absolutes Highlight bleibt meine 1,0 im mündlichen Examen. Ich hatte so viel Angst und dachte, dass ich das nie schaffen werde und ich überzeugte. Dieser Tag zauberte mir wochenlang ein Lächeln ins Gesicht. Ich bin blond, extrem blond, deshalb begegnen mir viele Menschen mit vielen Vorurteilen, aber ich will und bin kein „Blondes Naivchen“. Das „Tussi-Sein“ liegt mir nicht, das überlasse ich anderen und glaubt mir, das beherrschen „Viele“ par excellence. 😉 Vor ein paar Jahren brach meine heile Welt vollkommen zusammen und es ging wirklich nichts mehr. Es kam Tag X und es ging nix. Dieses tiefe Tal dauerte lang an. So konnte ich das Haus nicht mehr verlassen und das Einzigste, was mich über den Tag rettete, war das Malen. Meine Freunde und mein Umfeld konnten mir nicht helfen und dann suchte ich mir Hilfe. Es ging mit kleinen Schritten zurück ins Leben und aus dieser Zeit habe ich mitgenommen, das Leben jeden Tag zu leben. Ich lebe meine Träume und das Reisen, vielmehr die Schönheit in den kleinen Dingen zu sehen, gibt mir Kraft. Ich habe viel über mich nachgedacht und mein Körper, vielmehr Kopf zog für mich die Notbremse. Auf dem Weg der Genesung habe ich mich dazu entschieden meinen Traum die Welt zusehen, zu erfüllen. Ich komme aus einem kleinen Kaff und wollte schon immer fremde Länder bereisen und andere Kulturen kennen lernen. Manchmal fallen mir gewisse Dinge immer noch schwer, aber ich versuche es. Ich bin so dankbar diese Chance bekommen zu haben und dankbar für die Hilfe, die mich in jeglicher Form gerettet hat. Ich kann mich heute komplett zurückfahren und versuche mich nicht von negativen Dingen herunter ziehen zu lassen. Dinge passieren im Leben und glaubt mir, es gibt keine Zufälle, daran glaube ich ganz fest. Alles ist ein Puzzelstück, das irgendwo seinen Sinn erfüllt. Über dieses Kapitel in meinem Leben spreche ich nicht gern, wer redet schon gern über seine Schwächen, aber es gehört zu mir. Ich habe mir auch geschworen, nichts mehr zutun, was ich nicht möchte. Ich fühlte mich zu dieser Zeit in eine Rolle gedrängt und musste Dinge tun, die ich nicht wollte. Das nagt heute noch an mir und ich frage mich oft, warum ich nicht „Nein“ gesagt habe. Heute sage ich „Nein“ und grenze mich deutlich von den letzten Jahren ab. Das Leben ist zu schön, um es mit Mist zu vergeuden. In diesem Sinne ein buntes Foto-Potpourri von mir und egal, was war, ist oder werden wird, gebt nicht auf. 🙂

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