Delfshaven: Malerisches Viertel in Rotterdam

Isabella Müller Rotterdam @isabella_muenchen

Bei meinem Besuch der pulsierenden Metropole Rotterdam, dem Berlin der Niederlande, durfte ein Abstecher ins malerische Viertel Delfshaven nicht fehlen. Das historische Viertel am rechten Ufer der Nieuwe Maas war nicht nur Startpunkt der Pilgerväter, die Anfang des 16. Jahrhunderts in die Neue Welt aufbrachen, sondern auch der Geburtsort des Renaissance-Humanisten Erasmus von Rotterdam. Nach Überquerung der nach ihm benannten Erasmusbrücke und scharfer Rechtskurve kam ich in Rotterdams ältestem Stadtviertel an, das während den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg unversehrt geblieben ist. Delshaven war 1389 eine Kolonie der Stadt Delft, als diese noch mit der Maas verbunden war. Da Delft nicht an einem großen Hafen lag und keine Lust hatte, den Rotterdamern Steuern zu zahlen, legten sie ihren eigenen kleinen Hafen auf die Maas. Dieser Hafen und die Siedlung nannten sie Delfshaven. Ab 1811 war Delft eine unabhängige Stadt, die ab 1886 zu Rotterdam gehört. Der ehemalige Hafen von Delft verzauberte mich sofort mit seinen historischen Gebäuden, der kleinen Schiffswerft und den vielen Cafés und Restaurants. Ich liebte es am alten Hafen mit Blick auf die historischen Schiffe des Hafenmuseums und Kanäle entlang zu spazieren. Das Viertel ist ein herrlicher Kontrast zur modernen Innenstadt und ich erlebte ein Stück altes Rotterdam. Die schiefen Häuser, die kleinen Brücken, die Pilgerväterkirche, die engen Gassen und die Kanäle übten auf mich einen ganz besonderen Charme aus und ich genoss meinen Ausflug in dieses Viertel in vollen Zügen, bevor ich mich zur Markthalle aufmachte. Euch wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos vom malerischen Rotterdamer Stadtviertel Delfshaven. 🙂

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