Dr. Tod

Isabella Müller @isabella_muenchen Markermeer Niederlande Holland Urlaub Meer Strand Kultur Insel

Ein Mann, der in Russlands Kriminalgeschichte als Dr. Tod einging, ist der russische Arzt und Serienmörder Maxim Wladimirowitsch Petrow. Dieser beging von 1997 bis 2000 sage und schreibe 47 Raubüberfälle und wurde verdächtigt mehr als 12 Menschen ermordet zu haben. Dabei arbeitete immer nach demselben Modus Operandi. Maxim, der in St. Petersburg als Notarzt im örtlichen Gesundheitszentrum arbeitete, besuchte seine älteren Patienten unangekündigt morgens zu Hause, wenn deren Angehörige auf der Arbeit waren. Maxim checkte deren Blutdruck und verabreichte ihnen eine Injektion, mit der er die Patienten betäubte. Als diese narkotisiert waren, raubte er deren Wertgegenstände, selbst vor Ohrringen oder Ringen, die die Patienten am Körper trugen, machte er keinen Halt. Danach verschwand Maxim. Wenige Zeit später erwachten die Patienten, die sich oft an nichts erinnern konnten. Zwei Jahre lang lief für Maxim, der zweimal verheiratet und Vater von drei Kindern war, alles am Schnürchen. Doch dann erwischte ihn die Tochter einer seiner betäubten Patientinnen auf frischer Tat, als Maxim gerade deren Schmuck einpackte. Maxim griff zum Schraubenzieher und stach damit auf die Frau ein, bevor er sie mit einem Strumpf erwürgte. Fortan änderte er seine Vorgehensweise, in dem er seinen Patienten eine tödliche Mischung unterschiedlicher Drogen injizierte. Dadurch wollte er bei der Polizei den Eindruck erwecken, dass ein Stümper am Werk war, der über keinerlei medizinische Fachkenntnisse verfügte. Darüber hinaus zündete er oftmals die Häuser an, um seine Spuren gänzlich zu verwischen. Zwar hatte die Polizei ein Phantombild nach Zeugenaussagen veröffentlicht, doch erst im Jahr 2000 kam diese Maxim auf die Schliche. Denn es stellte sich heraus, dass alle Opfer Lungenpatienten waren, die sich einer Fluorographie unterzogen hatten. Diese Behandlung fand im örtlichen Gesundheitszentrum statt, wo Maxim arbeitete. Mithilfe einer Liste wurden 72 mögliche zukünftige Opfer der ins Leben gerufenen Operation „Medbrat“, „Krankenpfleger“ lokalisiert, an der 700 Polizisten beteiligt waren. Als Maxim am 17. Januar 2000 einen Patienten besuchte, schnappte die Falle zu. Maxim wurde verhaftet und gestand im Polizeiverhör die Morde. Sein Geständnis widerrief er wenig später, da er starkem psychischen Druck ausgesetzt war. Maxim, der zum Zeitpunkt seiner Verhaftung Mitte 30 war, wurde 2002 wegen 17 Morden angeklagt. Er wurde in 12 Fällen für schuldig befunden. Sechs Patienten hatte er schwer verletzt. Maxim wurde von der Richterin Valentina Kudriashova zu lebenslanger Haft verurteilt, die er bis heute verbüßt. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von St. Petersburg, wo Maxim alias Dr. Tod seine Mordserie verübt hatte. 🙂

Kasaner Kathedrale . St. Petersburg . IsabellaMueller . @Isabella_Muenchen . Russland .

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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!