Der exzentrische Baron

Isabella Mueller @isabella_muenchen Münster

Ein exzentrischer Baron, der es liebte, derbe Streiche mit seinen Mitmenschen zu spielen, war Gisbert von Romberg II., der am 20. Juli 1839 als ältester Sohn eines der reichsten Adelsfamilien im Königreich Preußen in Münster geboren wurde. Gisbert genoss eine standesgemäße Schulbildung, der 1866 als Offizier des Kürassier Regiments am Deutschen Krieg, der Fehde zwischen dem Deutschen Bund und Preußen teilnahm. Nach dem Tod seines Vaters 1869 übernahm Gisbert die Familiengeschäfte und errichtete während des Deutsch-Französischen Krieges in Brünninghausen, heute ein Stadtteil von Dortmund, wo die Familie seit über 450 Jahren ein Schloss und einen Park besaß, ein Lazarett für Kriegsverwundete. Doch Gisbert von Romberg, der Geld wie Heu hatte, war nicht nur ein Wohltäter, sondern auch für seine Eskapaden bekannt. Er war ein passionierter Pferdeliebhaber, der viel Geld für Pferderennen ausgab und stets zu skurrilen Scherzen aufgelegt war. Einmal wettete er, dass seine Schweine im Rennen gegen ein berühmtes Rennpferd siegen würden. Um die Wette zu gewinnen, trainierte er die Schweine und ließ diese hungern. Beim Rennen rannten die hungrigen Schweine im Galopp zum Futtertrog. Das Pferd hatte keine Chance gegen die Schweine. Auch sein Ritt über den Töpfermarkt vor der Dortmunder St. Reinoldikirche ist legendär, bei dem alle Töpferwaren zu Bruch gingen. Gisbert von Romberg konnte darüber nur lachen und bezahlte die wütenden Marktfrauen einfach für die kaputt gegangene Waren. Gisbert von Romberg war auch dafür bekannt, dass er sich einen Spaß machte, wenn er wildfremde Menschen in seiner Kutsche mitnahm. Wenn diese dankbar mitfuhren, ließ er die Pferde durchgehen, so dass die Kutsche in rasantem Tempo über Stock und Stein raste. Manchmal flog sogar der Insasse in hohem Bogen aus der Kutsche oder brach sich sämtliche Knochen. Gisbert von Romberg selbst überstand die Kutschfahrt unbeschadet, was vielleicht daran lag, dass er vor der Höllenfahrt stets einen intus hatte. Natürlich kam Gisbert für den entstanden Schaden auf. Auch seine Ehefrau musste diese Kutschfahrten ertragen, die danach mit einem Aufenthalt in einer Suite eines Hotels und schönen Kleidern entlohnt wurde. In Gasthäusern pflegte Gisbert alles kurz und klein zu schlagen. Champagnerflaschen köpfte er mit seinem Spazierstock, so dass die prickelnde Flüssigkeit über den Boden floss. Gisbert war ein Fan des Dortmunder Musikus Franz Giesenkirchen, den er nicht nur zu Festen auf sein Schloss einlud, um ihm dann als Dank einen Schlag auf dessen Zylinderhut zu verpassen, sondern er ließ diesen auch ein Konzert spielen, als er am Dortmunder Bahnhof ankam. Gisbert war für seinen Schabernack bekannt, den er zu zusammen mit seinem Freund dem Münsteraner Zoodirektor Hermann Landois genoss, da beide den „Liebesbund zur Vereselung der Welt“ teilten. Aufgrund seiner Eskapaden versuchten die Vettern Graf Gisbert von Wolf-Metternich und Freiherr Clemens von Romberg ab 1881 einen Entmündigungsverfahren wegen Trunkenheit und Verschwendung vor dem Amtsgericht Dülmen durchzuboxen, da das Familienerbe auf dem Spiel stünde. Doch Gisbert konnte durch seine Anwälte belegen, dass er das Vermögen trotz seines ausschweifenden Lebensstils sogar vermehrt hatte. Aufgrund seiner legendären Streiche wurde der Autor Josef Winckler 1923 zum Schelmenroman „Der tolle Bomberg“ inspiriert, der 1932 und 1957 verfilmt wurde. Dadurch entstand der Mythos vom exzentrischen Baron Gisbert von Romberg, dessen Abenteuer teilweise real und frei erfunden waren. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Münster, dem Geburtstort des tollkühnen Barons Gisbert von Romberg. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!