Zum bereits 14. Mal findet am Pier 7 beim Passagier-Kai in Warnemünde Karls Sandwelt statt, die dieses Jahr unter dem Motto: „Die geheimnisvolle Unterwasserwelt“ steht. Ab dem 20. März 2024 schufen in 10 Tagen internationale Künstler aus 5 Ländern mit 300 Tonnen Sand in über 100 Arbeitsstunden mit Schaufeln, Messern und Pinseln einzigartige Skulpturen aus Sand. Der Sand stammt aus dem brandenburgischen Ort Niederlehme, der eine eckige Kornstruktur besitzt, damit die sandigen Meisterwerke ein halbes Jahr lang den Wettereinflüssen standhalten. Denn die Sandwelten dauern vom 29. März bis 3. November 2024, die täglich von 9 bis 19 Uhr kostenfrei besichtigt werden können. Für die Stabilität der tonnenschweren bis zu 3,50 Meter hohen und 5 Meter breiten Sandfiguren sorgt ein Holzgerüst. Ich besuchte Karls 14. Warnemünder Sandwelt dieses Jahr zum ersten Mal und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Kunstwerke aus Sand entführten mich in die Tiefen des Ozeans. Neben Atlantis „Der verlorenen Stadt“, die sich angeblich einst im Atlantik befand und durch eine Katastrophe versank, geschaffen von den Künstlern Bouke Atema aus Holland und Zsolt M. Tóth aus Ungarn, begegnete mir auch Jiaoren „Die Meerjungfrau“. Diese ist eine Figur aus der chinesischen Folklore, die von Irina Tafelvskaja aus Bulgarien gestaltet wurde. Direkt daneben befindet sich „Apsara“, die Nymphe des Wassers. Diese ist eine mythologische Figur aus hinduistisch und buddhistischen Überlieferungen, die von Ruslan Korovk aus Bulgarien kreiert wurde. Die Skulpturen aus Sand erzählen nicht nur Märchen vom Meer, sondern machen Kunst im öffentlichen Raum für jedermann hautnah erlebbar. Ich war wirklich begeistert von dieser Ausstellung und wünsche Dir viel Freude mit meinen Fotos davon. 🙂














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