Das Herz der Festungsstadt ’s-Hertogenbosch, auch Den Bosch genannt, der Hauptstadt der niederländischen Provinz Nordbrabant, die 80 Kilometer von Amsterdam entfernt ist, ist der mittelalterliche Marktplatz. Dieser Platz ist der älteste Teil der Stadt, die von Heinrich I., Herzog von Brabant, Ende des 12. Jahrhunderts gegründet wurde und 1185 ihre Stadtrechte erhielt. Namensgeber der Stadt war der nahegelegene Herzogenwald, auch Herzogenbusch und Den Bosch genannt. Auf dem Marktplatz mit seinen vielen Restaurants, Cafés, Terrassen und Geschäften findet nicht nur dreimal pro Woche der sogenannte Bossche Markt statt, sondern dort befindet sich auch die Statue des niederländischen Renaissance-Malers Hieronymus Bosch. Dieser wird aufgrund seiner Höllendarstellungen auch als der Höllenmaler bezeichnet, der in Den Bosch als Jheronimus van Aken geboren wurde und sich später als Hommage an seine Geburtsstadt Hieronymus Bosch nannte. Diesem berühmtesten Sohn der Stadt wurde 1930 vor dem Haus auf dem Markt, wo Hieronymus Bosch seine Kindheit verbrachte, ein Denkmal in Form eines Standbildes von August Falise gewidmet, das dieser nach einem einzig erhaltenen Porträt des Malers schuf. Auf dem belebten Hauptplatz der Stadt befindet sich auch das historische Rathaus sowie eine Nachbildung der Onze-Lieve-Vrouwehuisje-Kapelle aus dem 15. Jahrhundert und eines der ältesten Backsteinhäuser der Niederlande, das Haus De Moriaan. Dieses wurde im 13. Jahrhundert als Wohnhaus errichtet und bis 2020 von der Touristeninformation VVV und als Café genutzt. Bei meinem Besuch von Den Bosch schlenderte auch ich über den quirligen Marktplatz mit seinen historischen Gebäuden und Denkmälern, mit dessen Fotos ich Dir einfach viel Freude wünsche. 🙂


























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