Am 22. April 1960, an jenem Tag an dem vor über 90 Jahren der Marxist, Revolutionär und Gründer der Sowjetunion, Wladimir Illijtsch Lenin, geboren wurde, erblickte auch Wladimir Anatoljewitsch Mukhankin im Rostow am Don das Licht der Welt. Zu diesem Zeitpunkt ahnte keiner, dass dieser einmal mit auf der Liste von Russlands Serienmördern stehen würde. Wladimirs Kindheit war von Gewalt geprägt. Er wurde sowohl Zuhause, als auch in der Schule misshandelt, weshalb er nicht nur immer wieder von Zuhause weglief, sondern die Schule bereits nach 7 Jahren abbrach. Danach verübte er im Alter von 13 Jahren mehrere Diebstähle und Raubüberfälle, weshalb er mehrfach verurteilt wurde. Besondere Freude verspürte Wladimir, wenn er Tiere quälte. Als er erwachsen war, heiratete er und zeugte einen Sohn, der jedoch im Fluss Kuban ertrank. Seine Karriere als Serienkiller startete er ab 1995. Im ehemaligen Revier des weltweit bekannten russischen Serienkillers Andrei Chikatilo im Rostow am Don machte Wladimir Jagd auf Frauen und Mädchen. Innerhalb von zwei Monaten brachte er 8 Menschen um und beging darüber hinaus noch 14 Straftaten. Seine Opfer waren stets Frauen und junge Mädchen, die er entweder erstach, erstickte oder zu Tode folterte. Der sexuelle Missbrauch gehörte nicht zu seinem Modus Operandi. Doch ein 13 Jahre altes Mädchen missbrauchte er sexuell. Die Leichen zerstückelte er anschließend oder er verbrannte sie. Die russische Polizei kam Wladimir nur durch Zufall auf die Schliche. Am 1. Mai 1995 hatte dieser eine Frau und deren Tochter attackiert. Die Mutter überlebte im Gegensatz zu ihrer Tochter den Angriff nicht. Doch die Tochter konnte Wladimir genau beschreiben und später identifizieren. Wladimir wurde verhaftet, der die Morde gestand, die er aus purem Hass auf die Frauenwelt begangen hatte. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass Wladimir ein Mordkomplott geplant hatte. Er wollte 40 Polizisten aus Rache für seine Jahre im Gefängnis töten. Während des gesamten Prozesses zeigte Wladimir keinerlei Reue, der sich selbst als Schüler von Andrei Chikatilo bezeichnete. Diese Aussage revidierte er später, in dem er Chikatilo ein Huhn nannte, er selbst jedoch viel cooler als dieser sei. Wladimir plädierte zwar auf Unzurechnungsfähigkeit. Doch die Psychologen hielten ihn für voll zurechnungsfähig. Wladimir wurde wegen 8 Morden und 22 Straftaten zum Tode verurteilt. Dieses Urteil wurde in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt, die er im Hochsicherheitsgefängnis „Black Dolphin“ im Oblast Orenburg verbüßt, das als eines der härtesten Gefängnisse Russlands gilt, in dem nur die gewalttätigsten Kriminellen des Landes untergebracht sind. Dort soll Wladimir seine Liebe zu Gedichten entdeckt haben, der sich nun als Poet betätigt. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Russlands zweitgrößter Stadt St. Petersburg, der Geburtsstadt von Wladimir Putin . 🙂











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