Chuckys Braut

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Eine bestialische Mordserie an 15 Obdachlosen, die sich zwischen Juli 2014 bis Februar 2015 in Moskau ereignete, erschütterte ganz Russland. Denn die Opfer wurden an abgelegenen Orten abseits von Videoüberwachungen mit zahlreichen Messerstichen und Hammerschlägen einfach wie Vieh abgestochen. Die gefundenen Leichen waren zudem furchtbar verstümmelt worden. So wies eine Leiche, die unweit des Belarussischen Bahnhofs gefunden wurde, 44 Messerstiche auf, während ein anderes Opfer, das tot am Moskauer Hippodrom gefunden wurde, 51 Messerstiche und 18 Hammerschläge erlitten hatte. Die Morde waren so brutal, dass Teile des Gehirns bei einem Opfer 5 Meter von der Leiche entfernt gefunden wurden. Wer steckte hinter dieser grauenvollen Mordserie, die von mehreren Tätern begangen sein musste? Um diese Frage zu klären, wurden die Mobiltelefone, in den Gegenden, in denen die Morde sich ereignet hatten, geortet. Dadurch konnten mehrere der gleichen Telefonnummern von den Kommunikationstürmen in der Nähe gepingt werden. Aufgrund dessen konnten die Handybesitzer der Telefonnummer ermittelt werden. So kam die russische Polizei den Tätern auf die Schliche. Darüber hinaus gab es noch einen Zeugen. Denn bei einer Attacke von zwei Männern am 15. Februar 2015 auf einen Hausmeister in Vykhino, der sich so heftig zur Wehr setzte, dass die Angreifer fliehen mussten, konnte dieser eine genaue Täterbeschreibung abgegeben. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine 5-köpfige-Bande junger Leute handelte, deren Anführer der rechtsradikale Pavel Voitov war. Weitere Komplizen waren Vladislav Karataev, Artur Narcissov, Maxim Pavlov und Elena Lobacheva. Letztere galt als besonders gruselig, da sie sich auf ihren Arm sogar die Puppe aus dem Horrorklassiker „Chucky und seine Braut“ tätowiert hatte. Diese hatte Elena offenbar zu ihren Mordfantasien inspiriert. Die Öffentlichkeit war geschockt, dass eine junge Frau an den Morden der Obdachlosen und Alkoholikern beteiligt war. Bei der Durchsuchung von Elenas Wohnung fand die Polizei Fotos der verstümmelten Opfer mit aufgeschlitzten Bäuchen und abgeschnittenen Gliedmaßen sowie detaillierte Schilderungen der Morde. Elena selbst gab an, dass ihr das Morden sexuelle Lust bereitet hatte. Neben Chucky, einer Puppe, die von einem Massenmörder besessen ist, war Elenas Vorbild der Serienmörder Alexander Pitschuschkin, besser bekannt als der Schachbrettmörder. Dieser wurde 2006 verhaftet, bevor er sein Werk vollendet hatte, für jedes der 64 Felder eines Schachbretts einen Menschen zu ermorden. Er hatte zu diesem Zeitpunkt erst 48 Menschen ermordet. Kennengelernt hatte sich die 5-köpfige-Gruppe über die Sozialen Medien. Schnell wurde aus dem Austausch von Fantasien Realität. Die Gruppe sah sich als Reiniger an, die Obdachlose laut ihrem Anführer Pavel Voitov als biologischen Abfall betrachteten. Aus diesen Gründen wurde die Gruppe in den Medien als „The Cleaners“ bezeichnet. Elena, die am Stadtrand von Moskau aufgewachsen war, hatte zunächst als Kurierin, dann als Buchhalterin gearbeitet. Zwar war sie wegen Diebstahlen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden, aber ansonsten war Elena eher unauffällig. Doch nachdem sie Gleichgesinnte über die Sozialen Medien gefunden hatte, konnte sie endlich ihre Mordlust ausleben. Das Abstechen von Obdachlosen war wie ein gigantischer Orgasmus. Nach der Verhaftung der Bande gestanden diese bereits im 1. Verhör die Morde, ohne dass die Behörde einen Verdacht geäußert hatte. Am 21. Juni 2017 befand die Jury alle 5 Angeklagten für schuldig und für unwürdig, eine Milderung zu erhalten. Am 23. Oktober 2017 verurteilte das Moskauer Stadtgericht Pavel Voitov zu lebenslanger Haft, Elena Lobacheva zu 13 Jahren Haft und Maxim Pavlov zu 9 Jahren und 6 Monaten Haft in einer Strafkolonie. Vladislav Karataev wurde zu 16 Jahren und Artur Narcissov zu 9 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt, die sie in einer Besserungsanstalt verbüßen. Damit endete die grausame Mordserie an Moskaus Obdachlosen. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Russlands zweitgrößter Stadt St. Petersburg. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!