Das Märchenschloss

Isabella Müller @isabella_muenchen

Ein traumhaftes Märchenschloss, das auf eine fast 1000 Jahre alte Geschichte zurückblickt, ist das Schloss Heeswijk. Dieses ist das Herzstück des Landgut Heeswijk im Tal der Aa unweit von Nordbrabants Hauptstadt Den Bosch, das aufgrund seiner Lage auch als Brabanter Naturtor bezeichnet wird, da es ein idealer Ausgangspunkt für Wander- und Fahrradtouren bietet. Das wunderschöne Wasserschloss geht auf eine Mottenburg aus dem 11. Jahrhundert zurück. Eine Mottenburg ist ein verteidigungsfähiger Steinturm, der auf einem geschlossenen, runden Erdhügel errichtet wurde. Erstmals erwähnt wurde die Burg 1156, deren Eigentümer der Graf Almericus war. Durch Heirat ging die Burg im 13. Jahrhundert in den Besitz der Familie Van Benthum über, die es mit einem runden Turm und einem quadratischen Torturm erweiterten. Es folgten verschiedene Besitzerwechsel und aus der Motte wurde im Mittelalter ein Schloss. Dieses Schloss wurde im Laufe der Jahrhunderte oftmals belagert. So auch während des Achtzigjährigen Krieges. Prinz Moritz von Oranien versuchte 1601 und 1603 vergeblich das Schloss einzunehmen. Dies gelang jedoch erst seinem Halbbruder Friedrich Heinrich 1629, der anschließend Den Bosch stürmte. Anno 1649 wurde Mathijs van Asperen der neue Eigentümer, der das Schloss zu einer barocken Residenz umbauen ließ. Im Jahr 1672 residierte im Schloss sogar der französische Sonnenkönig Ludwig XIV., der dort zusammen mit dem englischen König Karl II. und den Bischöfen von Köln und Münster, den Vertrag von Heeswijk unterzeichnete. Dieser regelte die Aufteilung der eroberten Niederlande. Im Jahr 1684 erwarb die Familie Van der Hoeven das Schloss, die es zu einem ansehnlichen Herrenhaus umbaute. Danach gelangte das Schloss durch Heirat in den Besitz der Familie Speelman. Während der Französischen Revolution diente das Schloss als Hauptquartier für den englischen Generalleutnant Abercrombie und den englischen Prinzen Ernst August. Danach wurde das Schloss vom französischen General Pichegru besetzt, um als Hauptquartier für seine Belagerung von Den Bosch zu dienen. Sein heutiges Aussehen verdankt das Schloss dem belgischen Baron André Jean Louis Baron van den Bogaerde van Terbrugge, Gouverneur des Königs von Nordbrabant, der das Schloss 1835 kaufte und zu einem Wohn- und Arbeitspalast umbauen ließ. Er und zwei seiner drei Söhne waren große Kunstsammler, deren Sammlung zum Museum Van den Bogaerde führte. Als der jüngste Alberic van den Bogaerde 1895 starb, hinterließ dieser ein bizarres Testament. So sollte Schloss Heeswijk und die Burg Nemerlaer so lange unbewohnt bleiben, bis der jüngste der Erben das 80. Lebensjahr vollendet hatte. Dies geschah am 3. Dezember 1963. Damit blieb das Schloss 68 Jahre lang unbewohnt. Der letzte Besitzer des Schlosses war der Baron Willem van den Bogaerde. Nach dessen Tod 1974 ließ seine Witwe die Baronin Albertine die Gebäude, die Sammlung und den Nachlass von Schloss Heeswijk in eine Stiftung einbringen, um die Aufteilung des Anwesens zu verhindern und die Öffnung für Besucher zu garantieren. Ab 1983 gehörte der Stiftung das Schloss, dessen Hauptburg im Jahr 2000 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und ein Museum eröffnet wurde. Im Jahr 2005 wurde die Restaurierung vom Torhaus, dem Kutscherhaus, dem Eisenturm und dem Zeughaus abgeschlossen. Heute wird das Schloss für kulturelle Aktivitäten genutzt. Es gibt ein Schlossmuseum, das die Wohngegebenheiten und die Sammlertradition Mitte des 19. Jahrhunderts zeigt. Der Waffensaal wird als Standesamt genutzt. Das Kutscherhaus ist Kongress- und Bildungszentrum. Die Kellergewölbe können als Partyräume gebucht werden. Das Schloss Heewijk inmitten der waldreichen Landschaft zählt zum schönsten Schloss der Provinz Nordbrabant, mit dessen Fotos ich dir einfach viel Freude wünsche. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!