Die St.-Marien-Kirche in Stralsund: ein Meisterwerk der norddeutschen Backsteingotik

Das bedeutendste Markenzeichen der hanseatischen Architektur ist der Backstein. Dieser gebrannte Lehm- und Tonziegel mit seinen warmen Rottönen wurde zum hervorstehenden Merkmal der Hansestädte, der zwischen dem 13. und dem frühen 17. Jahrhundert als Baumaterial für repräsentative Gebäude genutzt wurde. Eines der gewaltigsten Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik ist die St.-Marien-Kirche der Hansestadt Stralsund. Diese ist die größte der drei Pfarrkirchen der Hansestadt, die erstmals 1298 als Pfarrkirche der Neustadt erwähnt wurde. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie von 1382 bis 1478. Fast ein Jahrhundert lang dauerte deren Bauzeit. Auffällig ist ihr dreischiffiges Querhaus. Ungewöhnlich ist, dass es keine Strebepfeiler an dem Außenraum gibt, da diese in das innere der Kirche verlegt wurden. Die Kirche besitzt gewaltige Ausmaße. Ihr Hauptschiff hat eine Länge von knapp 100 Metern, das fast 33 Meter hoch ist und deren Raum eine Breite von 41 Metern misst. Die typische Barockhaube erhielt die Kirche im Jahr 1708, da ihr spitzer Helm im gotischen Stil 1647 durch einen Blitzeinschlag zerstört worden war. Die Kirche besitzt in 90 Metern Höhe eine Aussichtsplattform, die ein traumhaftes Panorama über die Hansestadt Stralsund, die Inseln Rügen und Hiddensee sowie die Ostsee bietet. Dafür muss man allerdings 366 Stufen in engen Aufgängen erklimmen. Anno 1525 wurde ein Großteil der ursprünglichen Innenausstattung der Kirche durch Bilderstürmer der Reformation zunichte gemacht. Der wertvollste Schatz der Kirche ist zweifelsohne die beeindruckende Barockorgel des Lübecker Orgelbaumeisters Friedrich Stellwagen, die von 1653 bis 1659 erbaut wurde. Diese besitzt 51 Register, deren Prospekt mit seinen filigranen, geschnitzten Holzfiguren über 20 Meter hoch ist. Jedes Jahr im September finden die Friedrich-Stellwagen-Orgeltage statt. Denn seit 2008 ertönt das Instrument wieder. Ebenfalls bemerkenswert ist der Marienkrönungsaltar im Zentrum des Chores aus dem späten 15. Jahrhundert mit seinen Heiligen- und Apostelfiguren. Am südlichen Chorumgang befindet sich das Grabmal des Grafen Johann Paulinus Lillienstedt von Schweden aus dem Jahr 1732, das zu den wichtigsten barocken Marmorbildwerken Pommerns zählt. Davor steht die achteckige Taufkapelle aus dem Jahr 1738. Die prächtigen Malereinen an den Arkadenbögen und den Gewölben der Seitenschiffe stammen aus dem 15. Jahrhundert, die 1940 wieder freigelegt und restauriert wurden. Neben dem Hauptportal der Kirche steht die denkmalgeschützte Apollonienkapelle, die 1416 von der Stralsunder Bevölkerung zur Wiedergutmachung für drei Priester, die öffentlich am Neuen Markt auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, errichtet wurde. Dieser sogenannte „Pfaffenbrand am Sund“ war ein dunkles Kapitel in der Stralsunder Stadtgeschichte. Damals war ein hoher Geistlicher, der Kirchherr der St.-Nikolai-Kirche und der Propstei Tribsees, Cord Bonow, mit der Stralsunder Bevölkerung aufgrund ihrer mangelnden Opferbereitschaft, die extrem sein Salär kürzten, derart in Streit geraten, dass er mit 400 Kriegern Amok lief. Die aufgebrachte Bevölkerung rächte sich, in dem sie 3 Priester verbrannte. Auch ich stattete bei meiner Erkundungstour durch Stralsund der St.-Marien-Kirche, einem Meisterwerk der norddeutschen Backsteingotik, einen Besuch ab, mit deren Fotos ich Dir viel Freude wünsche. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!