Die Geister der Wiener Staatsoper

Isabella Müller Wien Stephansdom @isabella_muenchen

In der Welt der Oper gibt es wohl kaum einen Ort, der so von Mythen und Legenden umwoben ist, wie die Wiener Staatsoper. Dieses prachtvolle Gebäude im Herzen der österreichischen Hauptstadt Wien beherbergt nicht nur einige der größten Stimmen der Musikgeschichte, sondern auch eine Reihe von Geistern, die bis heute durch die Gänge und Säle wandeln sollen. Schon der Bau der Wiener Staatsoper war ein Drama ohnegleichen. Die Architekten des Neorenaissance-Gebäudes waren August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll, die von Anfang an von wegen der ungewöhnlichen Architektur des Gebäudes den Kritikern zerrissen wurden. Die Öffentlichkeit ließ kein gutes Wort an dieser überdimensionalen „Schuhschachtel“, wie die Wiener die neu gebaute Oper nannten, und auch Kaiser Franz Joseph I. soll wenig überzeugt gewesen sein. Die Schmach und der gesellschaftliche Druck waren letzten Endes offenbar so groß, dass sich Van der Nüll im April 1868 erhängte und Sicardsburg nur zwei Monate danach einen Schlaganfall erlitt, dem er erlag. Beide erlebten die feierliche Eröffnung am 25. Mai 1869, an dem Mozarts „Don Giovanni“ in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Sisi aufgeführt wurde, nicht mehr. Seit ihrem Tod sollen Van der Nüll und Sicardsburg bis heute nicht zur Ruhe gekommen sein und ziellos im Operngebäude umher spuken und sich angeblich bei der einen oder anderen Vorstellung unter die Gäste mischen. Sie sind übrigens nicht die einzigen Gespenster in der Wiener Oper. Auch die spanische Sopranistin Mercedes Capsir war zu Lebzeiten oftmals harschen Kritiken über ihr Gesangstalent ausgesetzt. Auch sie soll in der Oper umherwandeln und immer wieder wollen Menschen ihren Geist auf Fotografien erkennen, die in der Staatsoper aufgenommen wurden. Aber nicht nur die Architekten und Sänger sollen in der Staatsoper umher geistern. Auch andere Personen, die mit der Geschichte des Hauses verbunden sind, werden dort gesehen. So soll der Geist des Komponisten Richard Wagner manchmal stolz durch die Gänge flanieren und nach den Weg zu seinem Lieblingsplatz fragen. Auch der Geist des berühmten Tenors Leo Slezak, der von 1900 bis 1918 an der Staatsoper ein Engagement hatte, wird immer wieder dort gesichtet. Besonders unheimlich ist allerdings der Geist eines Bühnenarbeiters, der 1968 bei einem Unfall ums Leben kam. Sein Schatten soll bis heute durch die Kulissen und Werkstätten schweben und die Mitarbeiter der Oper in Angst und Schrecken versetzen. Mansche behaupten sogar, seine Stimme zu hören, wenn er nach Werkzeugen ruft. Die Wiener Staatsoper ist also nicht nur ein Ort der Musik und des Gesangs, sondern auch ein Ort voller Geheimnisse und Legenden. Ob die Geister der Vergangenheit tatsächlich durch die Gänge und Säle irren, lässt sich natürlich nicht beweisen. Aber die Geschichten tragen sicher dazu bei, der Oper einen ganz besonderen Zauber zu verleihen. Wer weiß, vielleicht begegnet man bei seinem nächsten Opernbesuch tatsächlich einem der Geister, die die Staatsoper bis heute nicht loszulassen scheinen. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Wiens märchenhafter Altstadt. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!