Sonntagsbrunch im Heidelberger Schloss

Das Brunchen wird in Deutschland immer beliebter und ich entschied mich dies im Heidelberger Schloss zutun. Dort findet jeden ersten und dritten Sonntag im Monat ein Sonntagsbrunch statt. Das Wort Brunch steht für eine Mahlzeit, die aus Bestandteilen des Frühstücks und Mittagessen besteht. Ich freute mich sehr auf den Brunch im Heidelberger Schloss. Dafür parkte ich mein Auto oben am Schlossparkplatz und machte mich auf den Weg zum Schlosshof, denn dort befindet sich die Schlossweinstube. Der Eintritt des Schloss-Hofs ist für Gäste des Restaurants kostenfrei. Das Restaurant wird vom Sternekoch Scharff betrieben und ich war gespannt, was mich in der Schlossweinstube erwarten würde. Ich hatte gutes Schuhwerk an und war froh meine High Heels zuhause gelassen zu haben. Denn das Laufen auf dem unebenen Kopfsteinpflaster ist schon etwas anstrengend und durch den Regen war es etwas glatt. Pünktlich um 11.30 Uhr öffneten sich die Pforten und ich betrat über eine lange Treppe, die nach oben führte, die Schlossstube. Ich wurde freundlich empfangen, meine Garderobe wurde mir abgenommen und ich wurde an meinen Tisch geführt. Ich nahm an einem mit weißen Stofftischdecken und Stoffservietten eingedeckten Tisch Platz. In der Mitte stand eine Vase mit frischen Rosen und das Ambiente war elegant mit seinem wunderschönen Parkettboden. Auf den Tischen lag ein gedrucktes Faltheft mit Erklärung der Speisen. Hier konnte ich nachlesen, was es alles zu essen gab. Zudem wurde mir vom Kellner der Ablauf des Brunchs erklärt. Pünktlich um 12 Uhr wurde das Vorspeisenbüffet vom Chef de Rang, dem Restaurantleiter, eröffnet. Ich ging zum Büffet, das aus einer Räucherfischauswahl mit Senf-Dillsauce, karamellisierten Ziegenkäse mit Chutneys, einer Terrinen und Pastetenauswahl, einer Auswahl an Rohkost- und bunten Blattsalaten mit verschiedenen Dressings, Vitello Tonnato, geräucherter Entenbrust an Kürbis- Linsensalat, französischer Käseauswahl mit Weintrauben, Anti-Pastigemüse sowie Tomate-Mozzarella mit Pesto bestand. Darüber hinaus gab es noch eine Auswahl von frisch gebackenen Brötchen und Brot, süßen Plunderteilchen, Butter, Marmelade, Honig, Nutella, Kräuterrührei, Speck, Nürnberger Würstchen, Weißwurst mit süßem Senf und Laugengebäck. Kurz gesagt, es gab viel zu essen. Ich naschte von jedem etwas und genoss das edle Ambiente. Die Getränke waren im Preis nicht inbegriffen. Ich gönnte mir trotzdem ein Glas Winzersekt. Nach dem Vorspeisenbüffet wurde am Platz eine Rinderkraftbrühe mit Klößchen serviert. Die Suppe schmeckte mir leider nicht wirklich, was vielleicht an den festen Maultaschen als Suppenbeilage lag. Nach kurzer Essensversschnaufpause wurden wir aufgefordert zur Restaurantküche zu gehen. Hier wurden die Hauptgänge serviert. Ich fand die Idee toll, denn so bekam ich einen Einblick in die Küche. Die Küchencrew gab die Hauptspeisen auf die Teller. Ich konnte wählen zwischen Maispoulardenbrust mit Ratatouille und Rosmarinkartoffeln, Badischem Rinderbraten mit Rotkohl und Serviettenknödel, Wolfsbarsch vom Grill mit Wurzelgemüse und zweierlei Tagliatelle sowie Käsespätzle mit Röstzwiebeln. Natürlich konnte ich auch bunt gemischt wählen. Ich entschied mich für die Maispoularde mit Ratatouille. Leider war das Gemüse zerkocht und die Maispoularde etwas trocken. Dafür wurde ich aber durch das Dessertbüffet entschädigt. Es gab verschiedene Mousses, Kardamom Crème brûlée, dreierlei Tartes, ofenfrischer Apfelstrudel mit Vanillesauce und Salat von frischen Früchten. Ich wählte die Crème brûlée , deren Zuckerkruste für mich etwas knuspriger hätte sein können und eine Schokoladenmousse, die sehr lecker war. Besonders schön empfand ich, dass der Restaurantleiter, das Dessert mit einem Klavierspiel begleitete. Er spielte ausgezeichnet Klavier und ich fühlte mich wie eine kleine Prinzessin, die am Hofe speist. Es war ein schöner Sonntagsbrunch in wirklich wunderbaren Ambiente, den ich mit Sicherheit irgendwann wiederholen werde. Was ich mir wünschen würde beim nächsten Besuch, dass die Speisen beschildert werden. Es gibt zwar das Faltblatt, doch an den Büffets befinden sich keine Schilder, was es zu essen gibt. Vieles kannte ich, manches aber auch nicht. Wer etwas Besonderes erleben will, geht dort einmal essen. Das haben unter anderen auch schon Prominente wie Stefan Raab, Boris Becker und viele mehr getan, die ich im Garderobenraum in Form von Fotos an den Wänden bewundern konnte. Viel Freude mit meinen Fotos vom Sonntagsbrunch im Heidelberger Schloss. P.S. Wer mehr über das Heidelberger Schloss erfahren möchte, kann dies in meinem Blogbeitrag: Heidelberger Schloss und Schlossgarten, Romantik pur, tun. 🙂

Sonntagsbrunch . Heidelberger Schloss . IsabellaMueller . @Isabella_Muenchen

Verfasst von

Webseite: www.isabella.wien . Email: post@isabellas.blog . Instagram: @isabella_muenchen . Facebook: @IsabellaMuenchen . Twitter: @IsabellaMuelle9

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s