Zu Besuch in Wiens längsten Straßenmarkt, dem Brunnenmarkt

Heute besuchte ich Wiens längsten Straßenmarkt, den Brunnenmarkt. Der Brunnenmarkt befindet sich im 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring. Er erstreckt sich in der Brunnengasse von der Thaliastraße bis zur Ottakringer Straße. Er ist mit seinen werktags rund 40 bis 50 Ständen und an Samstagen sogar bis zu 160 Marktständen der zweitgrößte innerstädtische Markt Wiens. Der Brunnenmarkt ist mit rund 160 Marktständen einer der größten Straßendetailmärkte Europas. Er ist der preisgünstigste Markt Wiens und durch sein buntes, multikulturelles Ambiente wird er auch „Orient ums Eck“ genannt. Der Markt wurde 1786 im Wiener Vorort Neulerchenfeld gegründet. Der Name Brunnenmarkt stammt von der Errichtung eines Auslaufbrunnens an der Neulerchenfelder Straße von Kaiser Joseph II., der die Menschen mit sauberen Trinkwasser versorgen sollte. Im Jahre 1873 erhielt die Straße dann die amtliche Bezeichnung Brunnengasse. Der Brunnen musste 1872 einer Pferdebahn weichen, aber der Markt und sein Name blieben bis heute bestehen. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde. Bisher kannte ich nur den Naschmarkt, der der größte innerstädtische Markt Wiens ist. Ich machte mich trotz stürmischen Wetter auf, den Markt zu entdecken. Ich schlenderte den Markt entlang und staunte nicht schlecht, was es alles zu kaufen gibt. In den abbaubaren Marktstandkonstruktionen gibt es von Lebensmittel über Haushaltsprodukte sowie Kleidung fast alles zu käuflich zu erwerben. Ich fühlte mich wie in einem orientalischen Basar. Es roch nach verschiedenen Gewürzen, das frische Obst verlockte zum Kaufen und ich war sehr überrascht, welche Vielfalt mir hier geboten wurde und das zu günstigen Preisen, die noch zu toppen sind. Denn handeln wird hier groß geschrieben. Ich genoss den Bummel durch den Markt, kaufte mir neben frischen Bananen auch noch Vorarlberger Käse, wunderschöne Tulpen und ein paar Gewürze ein. Es machte einfach Spaß diesen Multikultimarkt zu erkunden. Natürlich ist der Naschmarkt größer und mondäner, aber ich bekomme auch hier alles geboten, was Lebensmittel angeht. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt, wer nicht an den Imbissbuden essen will, geht in die angrenzenden Restaurants des Marktes. Ich wünsche Euch jetzt viel Freude mit meinen Fotos vom längsten Straßenmarkt Wiens, dem Brunnenmarkt.

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