Neapel sehen und dann leben :)

Isabella Mueller, @isabella_muenchen

Ein italienisches Sprichwort besagt: „Neapel sehen und dann sterben.“ „Ich sage: Neapel sehen und dann leben, denn es scheint doch eine Menge zugeben, wofür es sich zu leben lohnt.“ Dieser Aussage von Arthur John Strutt kann ich aus tiefsten Herzen nur zustimmen. Ich freute mich sehr auf Neapel, einer der bedeutendsten italienischen Städte am Mittelmeer. Zu Fuß machte ich mich vom Hafen aus auf den Weg in die Altstadt. Neapel teilt sich in die Oberstadt, dem Vomero und anderen Stadtteilen und der Unterstadt, dem Stadtzentrum Centro Storico, auf. Mein Weg in die Altstadt, dem Centro Storico, führte mich an dem Castel Nuovo vorbei. Das ist eine massive Festungsanlage der Stadt mit einer Burg und zugleich das bekannteste Bauwerk der Stadt, das direkt am Wasser liegt. Es thront seit mehr als 800 Jahren stolz über den Straßen Neapels und beeindruckte mich aufgrund seines imposanten Erscheinungsbildes sehr. Mein Weg zur Altstadt war von einer enormen Geräuschkulisse aus hupenden Autos und Mopeds geprägt. In Neapel herrscht ein absolutes Verkehrschaos und als Fußgänger ist äußerste Vorsicht geboten. Nach ein paar Gehminuten war ich in der lebhaften Altstadt Neapels mit ihren zahlreichen Seitengassen, in denen viele Händler an Ständen allerlei Waren anboten, angekommen. Die Altstadt, die aus zwei Hauptstraßen, der Via Tribunlai und der Via San Biagio dei Librai, besteht, zeichnet sich durch viele kleine und große Boutiquen, Restaurants und Bars aus. Ich war vom ersten Moment an fasziniert vom bunten Treiben, das in Neapel herrschte und flanierte durch die beeindruckende Einkaufspassage Galleria Umberto I in Neapel. Die überdachte Glaskuppel dieser mondänen Passage ist traumhaft schön und befindet sich gegenüber dem weltberühmten Opernhaus Teatro San Carlo. Ich war von dieser wunderschönen Einkaufsgalerie, die der Mailänder Einkaufspassage sehr ähnelt, einfach verzaubert. Ich verweilte dort eine Zeit lang, bevor ich weiter durch die Altstadt mit ihren vielen Geschäften bummelte. Neapel entpuppte sich für mich als ein wahres Shoppingparadies. Hier gibt es so viele Boutiquen, die wunderschöne Taschen, Schuhe und Kleidung zu kleinen Preisen anbieten, das nur so am Rande erwähnt. Mein nächstes Highlight war die gotische Kathedrale von Neapel, die im frühen 13. Jahrhundert erbaut wurde und nach dem Schutzpatron der Stadt, San Gennaro, benannt wurde. Ich war überwältigt von den vielen Eindrücken, die in Neapel auf mich einprasselten und da mein Magen knurrte, entschloss ich mich in Neapel, der Stadt, die als Mutter aller Pizzen bezeichnet wird, Pizza essen zu gehen. Ich fand schnell eine typisch italienische Trattoria und bestellte mir neben einem Büffelmozzarellasalat mit Tomaten eine original neapolitanische Pizza und diese schmeckte so himmlich lecker. Ich kann nur sagen, dass diese Pizza einfach ein Traum war und der Flair der einfachen Trattoria rundete das Gesamtbild meines Neapelaufenthaltes perfekt ab. Nach kurzer Verschnaufpause bummelte ich noch ein wenig durch die sehr belebte Altstadt. Ich kann nur sagen, dass ich meinen kurzen Neapelbesuch absolut genossen habe. Hier spürte ich so ein positives italienisches Lebensgefühl, das ich so schnell nicht vergessen werde. Ich wünsche Euch nun viel Freude mit meinen Fotos vom turbulenten Neapel. 🙂

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