Die gefährlichste Verbrecherbande Deutschlands

Isabella Mueller @isabella_muenchen Mannheim

Eine der gefährlichsten Banden in der Weimarer Republik und unter dem NS-Regime waren die Westdeutschen Kassenbotenräuber. Diese dreiköpfige Bande bestehend aus dem Bruder-Duo Franz und Paul Baumeister sowie Paul Quaken überfiel von 1924 bis 1943 in ganz Deutschland Geldboten. Bei ihren 31 Überfällen starben 3 Menschen und 16 Menschen wurden schwer verletzt. Die brutale Räuberbande erbeutete in ihrer 19 Jahre langen Tätigkeit 480.058 Reichsmark und ging aufgrund der Tatsache, dass die Überfälle erstmals mit einem PKW verübt wurden in die deutsche Kriminalgeschichte ein. Die dreiköpfige Bande agierte immer nach demselben Schema. Zuerst erkundeten sie die Ortsbegebenheiten, dann spionierten sie den Zeitpunkt aus, wann die Geldboten das Geld zur Bank brachten oder abholten. Sie passten den Geldboten mit einem gestohlenen PKW ab, raubten das Geld, wechselten das Auto und düsten davon. So gingen sie auch bei ihrem Überfall am 28. August 1919 in Hannover vor. Sie erbeuteten dabei nicht nur 60.000 Reichsmark, sondern schossen noch den Geldboten an. Die Bande, die laut Tatortanalysen der Polizei aus dem Westen Deutschlands kommen musste, war äußerst skrupellos und der Polizei immer einen Schritt voraus. Am 8. September 1938 gelang ihnen in Hannover erneut ein großer Coup, bei dem die Bande 66.000 Reichsmark stibitzen konnte. Diese sollten die Geldboten Eikelmann und Fessel zur Deutschen Bank in der Hindenburgstraße bringen. Doch als Eikelmann allein vor seinem Geldtransporter stand, überfielen ihn zwei Männer mit geladenen Waffen, nahmen das Geld an sich und stiegen in dem auf sie wartenden PKW ein. Die Untersuchungen des Kriminalkommissar Karl Kiehne von der Landeskriminalpolizeistelle Hannover ergaben, dass es der Bande geglückt war, den aufgestellten Polizeiposten im Umkreis von 20, 50 und 100 Kilometer vom Tatort zu entkommen. Anhand von Zeugenaussagen konnte der PKW, ein 6-Zylinder-Hansa, identifiziert werden. Diesen hatte die Polizei in Northeim sichergestellt. Doch von dem Räubertrio fehlte jede Spur. Am 3. Juli 1943 fand in Krefeld der letzte Überfall statt. Dieser wurde aufgrund des Krieges nur von einem Räuber begangen, der für diesen tödlich endete. Einer der Kassenboten schoss bei dem Überfall auf den Räuber, der schon am Steuer des PKWs saßs. Zwar feuerte dieser zurück und verletzte die beiden Geldboten. Doch einer der Geldboten traf erneut den Räuber, diesmal mitten in den Kopf. Der Räuber war sofort tot. Nun konnte endlich die Identität des Räubers geklärt werden. Dieser war der 43 Jahre alte Franz Baumeister aus Mönchengladbach. Weitere Ermittlungen führten zu dessen Bruder Paul, der bei der bevorstehenden Verhaftung fliehen konnte. Nach mehreren Tagen Flucht, wurde er schließlich bei dem Versuch ihn festzunehmen erschossen. Den dritten Komplizen Paul Quaken, der bei der Wehrmacht war, fasste die Polizei auf der Beerdigung von Paul Baumeister. Wenige Tage nach seiner Festnahme erhängte er sich in seiner Gefängniszelle. Damit war die Bande der Westdeutschen Kassenbotenräuber endgültig Geschichte. Dir wünsche ich viel Freude mit meinen Fotos von Mannheim, in der die Bande am 22. September 1933 bei einem Kassenbotenüberfall 1.961 Reichsmark erbeutete. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!