Ein Schauplatz, der in die Geschichtsbücher einging, ist der 159 Meter hohe Monarchenhügel, die zweitgrößte natürliche Erhebung, im Leipziger Stadtgebiet. Von diesem beobachteten am Nachmittag des 18. Oktober 1813 die drei alliierten Monarchen Kaiser Franz I. von Österreich, Kaiser Alexander I. von Russland und König Friedrich Wilhelm III. von Preußen gemeinsam mit dem Oberbefehlshaber Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg das Geschehen auf dem Schlachtfeld während der Völkerschlacht bei Leipzig. Diese war eine der größten Schlachten der Menschheitsgeschichte, in der vom 16. bis 19. Oktober 1813 mehr als eine halbe Million Soldaten aus über 20 Völkern, der französische Kaiser Napoleon Bonaparte und seine verbündeten Gegner erbittert um den Sieg kämpften. Über 100.000 Soldaten verloren dabei ihr Leben. Dadurch verewigte sich die Leipziger Völkerschlacht als die bis dato blutigste Schlacht der Weltgeschichte. Doch am Ende wurde der „größte Schlachtenlenker aller Zeiten“, Napoleon, besiegt. Damit war seine Herrschaft über Deutschland und Europa beendet. Die verbündeten Monarchen von Russland, Österreich, Preußen und der schwedische Kronprinz Bernadotte mit über 300.000 Soldaten standen dem mächtigen Napoleon Bonaparte, dem Regenten über Europa gegenüber. Mitte Oktober 1813 traf Napoleon mit seinen Soldaten in Leipzig ein, wo er die alliierte Hauptarmee unter dem österreichischen Feldmarschall Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg vernichten wollte, ehe diese Unterstützung von den Schlesischen und der Nordarmee unter dem Kronprinzen Bernadotte von Schweden erhielt. Schon am 14. Oktober 1813 kam es zu einem blutigen Gefecht zwischen den französischen Verbänden mit ihren Erkundungstruppen und der Hauptarmee. Am 16. Oktober 1813, zwei Tage später, begann die Massenschlacht, die später als die Völkerschlacht bei Leipzig Geschichte schrieb. Am 18. Oktober gab der mächtige Napoleon den Rückzugsbefehl, nachdem er alle bedeutenden Positionen verloren hatte, der am 19. Oktober 1813 aus Leipzig als großer Verlierer abzog. Sie bedeutete das Ende der napoleonischen Vorherrschaft über Deutschland und Europa. Die verbündeten Monarchen setzten ihren Kampf auf französischem Boden fort, bis Napoleon 1814 abdankte. Auf dem Beobachtungsstandort der drei alliierten Monarchen wurde am 19. Oktober 1847 durch den „Verein zur Feier des 19. Oktobers“ ein Denkmal zur Erinnerung der Völkerschacht bei Leipzig errichtet und der Hügel wurde auf den Namen „Monarchenhügel“ getauft. Ein 2 Meter hoher gusseiserner schwarzer Obelisk auf gestuften Unterbau auf einem pyramidenförmigen Sockel erinnert an dieses geschichtsträchtige Ereignis, an dessen Fuße sich eine Inschrift befindet. Diese lautet: „Hier verweilten in der Schlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813 die verbündeten Monarchen Kaiser Franz I. von Oesterreich/ Kaiser Alexander I. von Russland/ Koenig Friedrich Wilhelm III. von Preussen und waren Zeugen der ausserordentlichen Tapferkeit ihrer Truppen.“ Das Denkmal wurde zuletzt 2002 renoviert. Auch ich besuchte dieses Denkmal im Leipziger Stadtteil Liebertwolkwitz, mit dessen Fotos ich Dir viel Freude wünsche. 🙂









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