Friedhof der Kuscheltiere lässt grüßen: Das Bestattungsmuseum in Wien

In Wien gibt es tatsächlich ein Bestattungsmuseum, das sich auf dem Wiener Zentralfriedhof im 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering befindet. Der Wiener Zentralfriedhof zählt mit 2,5 Millionen Quadratmetern, 300.000 Grabstätten und 3 Millionen Verstorbenen zu den größten Friedhöfen Europas. Hier befindet sich das Bestattungsmuseum, in dem der Besucher auf 300 Quadratmetern im Untergeschoss der historischen Aufbahrungshalle 2 im modernen, interaktiven Museum alles über die „schöne Leich“ und allerhand Wissenwertes über das Wiener Trauerzeremoniell, das Bestattungswesen, die Geschichte der Wiener Friedhöfe und über die Eigenheiten des „Wiener Totenkults“ vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute erfährt. Denn Wien und der Tod, das sei eine ewige Liebe, sagt man. Ich hatte so ein Museum noch nie besucht und war aufgeregt, was mich erwarten würde. Denn einen Friedhof zu besuchen und dann noch ein Museum, das es beherbergt, ist wahrlich schon ein komisches Gefühl. Ich betrat das Museum, das 1967 gegründet wurde und zuvor bis September 2013 in der ehemaligen Zentrale der Bestattung in der Goldeggasse 4 im 4. Wiener Gemeindebezirk untergebracht war, mit gemischten Gefühlen. Denn wer konfrontiert sich schon gern mit dem Thema Tod. Ich bestaunte die mehr als 250 Originalobjekte und insgesamt rund 1000 Exponate. Ich bewunderte in den Vitrinen die Trauermode, genauso wie Abdrücke von Gesicht und Händen, Haarlocken oder Fotografien, die an die Verstorbenen erinnern sollten gemäß dem Motto: Memento mori, „Gedenke der Toten“. Besonders schön anzusehen war die original „Fourgon“, eine Kutsche für den Leichentransport, aus der Zeit um 1900. Denn früher wurden die Leichen per Kutsche transportiert, erst ab den 1920er-Jahren setzten sich die Automobile als Transportwägen durch. Auch skurrile Ausstellungsstücke wie den Sitzsarg, der für Menschen angefertigt wurde, die selbst im Tod den Überblick behalten wollten oder einen Rettungswecker bestaunte ich. Dieser stammte aus einer Zeit, als man fürchtete, lebendig begraben zu werden. Eine Urangst, die schon in vielen Hollywoodfilmen thematisiert wurde. Sehr erstaunt war ich über den Klappsarg aus dem Jahr 1784, den Kaiser Joseph II. anwenden ließ, um die Särge mehrmals verwenden zu können. Was es nicht alles gibt, dachte ich. Das Museum dokumentiert auch eine Rechnungsanweisung des kaiserlichen Hofes, das die Kosten für die Überführung und Bestattung des 1914 in Sarajevo erschossenen Erzherzog-Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Gattin Sophie von Hohenberg zeigt. Ich war sehr beeindruckt von der Vielfalt des Museums, das doch schon sehr merkwürdig ist. Ich empfand die vielen Monitore, die neben den Ausstellungsstücken angebracht sind, als sehr gut. So konnte ich in Ruhe alles noch einmal nachlesen und unter anderen mir das Begräbnis von Kaiser Franz Josephs 1916 ansehen. Ich erfuhr im Bestattungsmuseum wirklich alles über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur seit Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Für mich ein absolut anderes Museum, das nach dem Credo lebt: „Der Tod ist unvermeidlich – also feiern wir ihn.“ Wer das Außergewöhnliche liebt, der sollte dieses Museum unbedingt besuchen. Ich wünsche Euch nun viel Freude mit meinen Fotos vom Bestattungsmuseum, dessen Rundgang ich in dunkler Dämmerung erleben durfte. 🙂


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Herzlich Willkommen auf meiner Reise durch Kreativität und Entdeckung! Mein Name ist Isabella Mueller, und ich lade euch ein, die faszinierenden kreativen Universen zu erkunden, die ich durch meine Blogs erschaffe. Seit 2020 widme ich meine Leidenschaft dem Erzählen fesselnder Geschichten, die mysteriös, historisch und emotional sind. Es ist mein Ziel, nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen und den Entdeckergeist in jedem von uns zu wecken. Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen! In meinem zweiten Blog, akteq.com, dreht sich alles um wahre, ungelöste Kriminalgeschichten. Unter dem Motto „akteQ: Cold Case Stories“ enthülle ich die unheimlichen und oft tragischen Geschichten hinter ungelösten Fällen. Gemeinsam können wir die Rätsel der Vergangenheit erforschen und tief in die menschliche Psyche eintauchen. Was geschah wirklich? Wer waren die Menschen hinter diesen mysteriösen Ereignissen? In diesem Blog lade ich euch ein, Fragen zu stellen und die Antworten zu finden, die oft im Dunkeln liegen. Ein weiteres spannendes Kapitel meiner Bloggerlaufbahn findet ihr auf thecastles.org. Hier beginne ich eine zauberhafte Reise durch die Geschichte der Burgen und Schlösser. Haltet inne, während ihr die Geschichten entdeckt, die in den Mauern dieser alten Gemäuer verborgen sind. „Explore the enchantment, discover the history – your journey begins at thecastles.org!“ Diese Worte sind mehr als nur ein Slogan; sie sind eine Einladung an alle, die Geschichte und Magie miteinander verbinden möchten. Lasst euch von den beeindruckenden Erzählungen und der Faszination vergangener Epochen inspirieren! Aber das ist noch lange nicht alles! Auf kripo.org erwartet euch ein umfassendes Onlinemagazin für echte Kriminalfälle. Taucht ein in die Welt des Verbrechens, erfahrt von den realen Geschichten hinter den Schlagzeilen und den Menschen, die sich mit der Aufklärung beschäftigen. Mit criminal.energy entführe ich euch in die packenden Erzählungen wahrer Verbrechen, in denen Bösewichte gejagt, gefasst und verurteilt werden. Die Suche nach Gerechtigkeit und die Konfrontation mit dem Unbekannten stehen im Mittelpunkt. Mit TrueCrime Blog 187.news geht’s in die Abgründe des Verbrechens. Und für all jene, die die Welt bereisen wollen, bietet wanderlust.plus die Möglichkeit, die Welt, ein Abenteuer nach dem anderen, zu erkunden. Hier geht es um die Liebe zur Erkundung und die Freude, neue Kulturen und Landschaften zu entdecken. Schließlich lädt truecrime.ch dazu ein, die dunklen Seiten der Schweiz und Europas zu entdecken: wahre Verbrechen, wahre Geschichten. Lasst uns gemeinsam die Geschichten entdecken, die die Welt um uns herum prägen. Ich freue mich darauf, euch auf dieser aufregenden Reise zu begleiten und hoffe, dass ihr viele unvergessliche Momente mit mir teilen werdet!