Akureyri – Hauptstadt des Nordens – in Island

Isabella Mueller

Akureyri wird auch als die Hauptstadt des Nordens bezeichnet und das obwohl sie gerade einmal an die 20.000 Einwohner hat. Sie liegt am Eyjafjördur umgeben von steilen Bergen und ist etwa 5 Autostunden von Reykjavík entfernt. Ich war sehr gespannt auf Island und freute mich sehr auf Akureyri. Vom Hafen aus gelang ich nach einem kurzen Fußmarsch ins Zentrum von Akureyri. Im Zentrum gibt es viele lokale Geschäfte, Restaurants und Cafés. Hierbei sei gesagt, in Island essen und trinken zu gehen, ist ein teures Vergnügen. So kostete mich eine Tasse Kaffee, die ich mir bei meinem Stadtbummel gönnte, umgerechnet 6 Euro. Das liegt zum einen an der schwachen isländische Krone, offizielle Währung Islands, und zum Anderen daran, dass fast alles in diesem Land teuer und aufwändig importiert werden muss. Ich spazierte nach meinem kostspieligen Kaffeegenuss an den schönen, traditionellen Häusern vorbei und gelangte zur Kirche Akureyri. Sie ist nicht zu übersehen, denn sie steht auf einem Hügel und wurde 1940 von dem isländischen Architekten Guðjón Samúelsson entworfen. Wer sich für isländische und internationale Kunst interessiert, kann das nahe gelegene Kunstmuseum von Akureyri besuchen. Das kleine Städtchen bietet viele Besichtigungsmöglichkeiten. Neben Museen und Ausstellungen gibt es auch einen botanischen Garten mit isländischen Pflanzenarten, der sich im Süden der Stadt befindet. Ich schaue mich in den vielen kleinen Geschäften um. Hier gibt es natürlich die typischen Wollpullover aus echter Islandwolle zu kaufen. Die Isländer schwören seit Jahrhunderten auf ihre Wolle, die besonders robust ist und somit lange warm hält. Im Stadtzentrum komme ich am Kultur- und Konferenzzentrum Hof vorbei, in ihm befindet sich auch eine Touristeninformation. Ein moderner Bau, der 2010 eröffnet wurde. Ein Highlight für mich in Akureyri ist der Besuch des Weihnachtshauses, das etwa 10 Minuten vom Zentrum entfernt ist, gewesen. Das Haus sieht wie ein großes, leuchtend rotes Lebkuchenhaus, das mit weißen Zuckerguss verziert ist, aus. So als wäre es direkt aus einem Märchenbuch entsprungen. Das Weihnachtshaus hat ganzjährig geöffnet und bietet alles, was sich Weihnachtsliebhaber wünschen. Im Innern erklingen bekannte Weihnachtsmelodien und alles ist festlich dekoriert. Ich kann jedem nur einen Besuch empfehlen. Mir als Weihnachtsfan durch und durch hat es super gut gefallen. 🙂 Leider hatte ich nur wenige Stunden Aufenthalt in diesem lebhaften Städtchen, darum konnte ich sein Umland mit seiner wunderschönen Natur nicht erkunden. Auch ein Besuch des Museumshofs Laufás, das 30 Kilometer von Akureyri entfernt ist und eine typisch isländische Siedlung aus dem Jahr 1865 zeigt, konnte ich ebenso wenig wie der nahe gelegene See Mývatn oder der Wasserfall Góðafoss, die Ásbyrgi-Schlucht und der mächtige Dettifoss-Wasserfall besuchen. Es bleibt mir somit nur wiederzukommen, um noch vielmehr von Island und seiner wunderschönen Natur und Kultur zu entdecken. Viel Freude mit ein paar Eindrücken von der isändischen Stadt Akureyri und seiner schönen Natur.

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